Gegen die DDR-Geschichtsverklärung! Das Stasi-Folteropfer Adam Lauks erzählt (Wolfgang Luley)

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Adam Lauks, ein Name, der in Deutschland kein Echo hervorruft und doch ein Symbol für all jene ist, die in der DDR unter der Stasi leiden mussten. Adam Lauks kämpft seit 25 Jahren gegen das Unrecht an, das ihm die DDR angetan hat. Dem Preußischen Anzeiger ist es eine erfreuliche Pflicht, über Herrn Lauks und dessen Geschichte zu berichten. Vor allem, da nach 25 Jahren Mauerfall, eine Geschichtsverklärung auf die damalige DDR einsetzt. Eine Geschichtsverklärung, die nicht zuletzt auch die SED-Nachfolgepartei Die Linke betreibt und von der sie zu profitieren erhofft. 25 Jahre nach dem Mauerfall ist die Greuelgeschichte der DDR noch immer nicht aufgearbeitet aber schon drängen die Sozialisten der Linken zurück an die Schalthebeln der Macht.

Der alte Sozialismus hat ein neues Gesicht: Bodo Ramelow, der auf dem besten Weg ist, erster dunkelroter Ministerpräsident in Thüringen zu werden. Für ihn war nicht alles schlecht, was in der DDR geschah. (Als ob in einer Diktatur jemals alles schlecht wäre!) Auch der bizarre Streit um die Frage, ob die DDR ein Unrechtsstaat war oder nicht, zeigt, wie sehr der Kampf um die Deutungshoheit auf die DDR fortgeschritten ist. Da ist es hilfreich, wenn man jenen zuhört, die Opfer in der DDR waren. Ihre Geschichten zeigen ein anderes Bild auf die DDR, ein Bild, das weniger schief und übertüncht ist. In der Januar-Ausgabe veröffentlicht der Preußische Anzeiger ein Interview mit Herrn Lauks, das er mit unserem Mitarbeiter Wolfgang Luley geführt hat. Auf dem Blog des Preußischen Anzeigers veröffentlicht Herr Luley den Link der Feststellungsklage von Herrn Lauks, die er im August 2014 auf seiner Netzseite (adamlauks.com) veröffentlicht hat. In der Klage wird festgestellt, dass es im Fall Lauks keine Aufarbeitung gegeben hat. Mit anderen Worten: der Fall Lauks wurde von den Behörden vertuscht! Dazu Lauks in seiner Stellungnahme:

Feststellungsklage VG 1 K 237.14 : “AUFARBEITUNG” war eine Lüge,Urkundenunterdrückung, Aktenmanipulation und ABM für die Träger der Diktatur !”- Urkundenunterdrückung durch STAIS in der BStU – Jahn Behörde, die Zweite, diesmal auf das Ersuchen des LaGeSo !Unanfechtbare falsche Mitteilung der Behörde – Strafanzeige 282 Js 1922/14 – Staatsanwaltschaft ermittelt oder wird es verschleiern !?

Interessierte Leser mögen sich bitte mit den Dokumenten auseinandersetzen. Sie offenbaren einen Skandal, der typisch für Opfer der DDR ist. Auf diesem Wege ermutigen wir andere Opfer, den Weg in die Öffentlichkeit zu suchen. Wenden Sie sich bitte an den Preußischen Anzeiger, damit er auch ihre Geschichte veröffentlichen kann. Wenn man schon jetzt etwas aus dem Fall Lauks lernen kann, dann: nie aufgeben!

Hier der Link zur Feststellungsklage. (Die Niederschrift dieser Feststellungsklage am Verwaltungsgericht ist der 22.8.2014.):

BERUFUNG OVG 12 N 51.17 zu VG 1 K 237.14 in Sache: Adam Lauks ./. Bundesrepublik Deutschland ( Gauck – Birthler- Jahn Behörde ) Feststellungsklage über Urkundenunterdrückung in der BStU: Pastorale „AUFARBEITUNG“ war eine Lüge, Aktenmanipulation und ABM für die Träger der Diktatur !“- Urkundenunterdrückung durch STAIS in der BStU – Jahn Behörde, die Zweite, diesmal auf das Ersuchen des LAGeSo ! Unanfechtbare falsche Mitteilung der Behörde

3 thoughts on “Gegen die DDR-Geschichtsverklärung! Das Stasi-Folteropfer Adam Lauks erzählt (Wolfgang Luley)”

  1. http://adamlauks.files.wordpress.com/2012/05/prof-dr-arnold-ra-an-die-staatsanwaltschaft.jpg
    Problematik der Folter wird aus dem Anschreiben meines zweiten DDR-RA deutlich erkennbar. Professor Dr. Jörg Arnold war war ehemaliger Richter am Obersten Gericht der DDR. Die Wirren der Wende machten es möglich dass dieser TOP-Spion des MfS bereits 1991 das Max-Planck-Institut enterte, um von dort in 14 Bändern die Geschichte der DDR Justiz zu klittern.
    Ich enttarnte ihn daraufhin als IM Vorlauf ” Richter” der zum IME “ALTMANN” wurde und 1988 noch von den engsten Kreisen in der Spitze des MfS zum B- Kader für´s Oberste Gericht der DDR bestätigt wurde(!?)
    Das heißt dass im Ernstfall – Kroiegsfall Professor Dr. Jörg Arnold SOFORT das Oberste Gericht übernehmen sollte.
    Deshalb hörte ich aus dem Pax-Planck-Institut im Freiburg in Breisgau seinen Kosenamen ” Freisler von Dresden “. In seinem Gutachten über die Rechtslage in der ich mich befinde seit der Wende hatte er Recht behalten.
    Als ich dieses sein einziges Schreiben im Blog veröffentlichte, rief er mich an:” Herr Lauks ich habe einen Anruf bekommen, Sie haben mein Schreiben veröffentlicht, ich muss mein Mandat sofort niederlegen !”
    Hier habe ich ihn das erste Mal gesehen. In der Pause trat er an mich heran und zeigte als Wissenschaftler sein Interesse für meinen Fall, wollte ihn aufarbeiten… er erschlich mein ganzes Vertrauen, erhilet meine Akte, die nicht mal die STASI hatte… und wichste mich an. Dass er nach seiner Enttarnung mich bei MPI und Max Planck Gesellschaft verleumdete in dem er Behauptete er wäre an mich als RA herangetreten, und ich hätte ihn viel früher kontaktiert, zeigt dass ein STASI ein STASI bleibt. Dieser ist zum STAZI avanuiert… und schweigt ! https://www.youtube.com/watch?v=TE9GHWXZNts

  2. Zur Zeit wird große Diskussion über den Fortbestand der Gauck – Jahn Behörde geführt… eine Expoertengruppe ist rangesetzt, um zu entscheiden ob man den Altkadern der Jahn Behörde auch nach 2019 100 Mio € jährlich zum verbraten zur Verfügung gestellt!
    Trotzdem es bis 25 Jahren Nach der Wende noch nicht geschafft hatte festzustellen dass die DDR ein Unrechtstaat war und dass in der DDR die FOLTER zur Zersetzung von Regimegegnern, Staatsfeinden oder Andersdenkenden eingesetzt wurde. Das Letztere hatte und die BStU Behörde bis zum Oktober 2014 vorenthalten !?? Mein bescheidener Beitrag ist hier zu sehen: http://adamlauks.com/2014/11/30/offener-brief-an-den-leiter-der-gauck-behorde-roland-jahn-zur-feststellungsklage-vg-1-k-237-14-uber-urkundenunterdruckung-aktenmanipulation-und-falsche-mitteilungen-des-bstu/

  3. http://adamlauks.com/2014/09/07/joachim-gaucks-erstes-folteropfer-der-stasis-behordenvorgang-00024794-polizeiprasident-in-berlin-faz-76-js-179293-taterschutz-total-vergauckelung-des-folteropfers/

    Zersetzung ist das Unwort des 2 Jahrtausends. Zersetzung von Menschen die ungesühnte STASI-Täter 40 Jahre lang in der DDR praktizierten ist das Erbe das Deutschland verdummt, vergauckelt und unaufgeklärt übernommen hatte samt den Akteuren von damals, die ihr Handwerk für neuen Dienstherren genauso gut bezahlt weiter betreiben. Wenn diese Zersetzung von der Gauck Behörde und aus dem Amt des Bundespräsidenten seit 1991 betrieben wird, dann muss an der WAHRHEIT von Folteropfer Adam Lauks was dran sein, oder ist das die WAHRHEIT des Objektes “Merkur” im gleichnamigen Operativ Vorgang des MfS der eine der größten Niederlagen des MfS verschleiern, abschirmen sollte !?

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