Mein nächtlicher Besuch von der Antifa (Wolfgang Luley)

Satire & Humor

Fällt mir im Traum die Antifa ein, fang ich nicht an zu wein`n! Stattdessen schreibe ich lieber einen Artikel. Bereits letztes Jahr bekam ich nächtlichen Besuch dieser mysteriösen Wichtel, die allerlei Geschenke bei mir zurückließen: etwa Flyer, mit denen sie die Briefkästen meiner Nachbarn füllten, Plakate an meiner Hauswand, die dazu aufriefen „Nazis“ anzugreifen und das Ganze verziert mit einem hübschen Bild von mir, damit ja auch alle sehen konnten, wer dieser pöse, pöse Nazi ist. Und nun also ein weiterer Besuch dieser Wichtel in der Nacht vom 14. auf den 15. November.

Um es gleich vorneweg zu sagen: Ich leben noch immer und bin nicht weniger leise als im letzten Jahr. Im Gegenteil. Liebe Antifa: euer Hass ist meine Stärke!

Was gibt es über mich und die Antifa zu sagen? Schau`n mer mal!

Von 2008 bis 2012 war ich Mitglied in der Partei Die Linke. Während dieser Zeit bin ich brav mit auf die Straße und habe gegen alles demonstriert, was meine Genossen als eine Gefahr ansahen. Als Gefahr für den Weltfrieden, die Demokratie oder die Gerechtigkeit. Natürlich zählten hierzu: Nazis, Nazis und Nazis. Bei so vielen Nazis frage ich mich, warum wir noch immer in einer Demokratie leben? Eigentlich müsste das vierte Reich, unter einem neuen Adolf, längst in voller Blüte stehen. Aber ich kreide das den selbsternannten Friedenswichteln nicht an, Details sind ihre Sache nicht. Ein Linker, der hinter seinem Ofen hervor kommt, ohne, dass es dabei um den Weltfrieden ginge oder um den Kampf gegen den unterdrückerischen Kapitalismus, bzw. den Menschenfressenden Imperialismus, ist kein richtiger Linker. Insofern fühle ich mich geehrt, dass sie ihre Kiffer- und Sexparties unterbrechen, nur um bei mir Geschenke abzuladen. Danke! Danke! Danke!

Was muss ich doch für eine Gefahr sein! Man stelle sich vor: ich stelle mich jeden Montag auf die Straße, in der Innenstadt, und suche das Gespräch mit Passanten. Nein! Doch! Oh! Und was mache ich dabei? Als Nazi müsste ich jetzt: Ausländer zusammenschlagen, Synagogen in Brand stecken und zum Mord an Linken aufrufen – stimmt`s? Tut mir leid, liebe Friedenswichtel, aber alles, was ich dabei unternehme ist: Unterschriften sammeln, zum Beispiel, gegen Tiersex. Dann verteile ich noch Flyer gegen das Schächten von Tieren (dabei werden Tieren ohne Narkose die Hälse geöffnet, bis sie verbluten) und ich trete ein für eine direkte Demokratie nach Schweizer Vorbild. Also für Volksentscheide auf Bundesebene. Enttäuschend – oder? Bevor Sie, liebe Leser, nun denken, was ist denn das für ein langweiliger Nazi?, kann ich Sie beruhigen. Als echter Nazi habe ich auch Sachen getrieben, die echt nazimäßig sind. Was ich getan habe? Ich habe mit Nazis gesprochen! Nein! Doch! Oh! Stellen Sie sich vor, es kamen Nazis an meinen Stand und fragten mich, was ich für Ziele verträte und wo ich Lösungsmöglichkeiten sähe? Ehrlich gesagt war ich perplex! Man stelle sich vor: Antifas kommen regelmäßig zu mir, pflanzen sich irgendwo in der Nähe auf, wo sie einen guten Überblick haben, und fotografieren alles und jeden, der auch nur in die Nähe meines Standes kommt. Das nennen sie dann: „Aufklärungsarbeit“. In einem Hirn, das nur noch auf Drogen, Alkohol und Sex reagiert, mag diese Einschätzung durchaus zutreffen. Aber außerhalb solcher Hirne, also in der Realität, nennt man das: Belästigung. Und wenn man diese Bilder schießt, mit den Ziel, sie auf Plakaten oder Flyer zu verwenden, ist das Vorbereitung einer Straftat. Und das von Friedenswichteln und nicht von Nazis! Doch was rege ich mich auf – Friedenswichtel und Details!

Aber ich sehe schon, einige Leser runzeln die Stirn. Die denken sicher: Irgendwas muss doch an dem Luley sein, dass ihn für die Friedenswichtel so begehrenswert macht. Gut, ich gebe es zu. Sie haben mich endlich da, wo ich hingehöre: in die rechte Ecke. Ich veröffentliche Artikel im Netz, in denen ich mich für Deutschland als Heimat ausspreche. Ich wettere gegen die Islamisierung unserer Gesellschaft und ich schreibe offen, dass ich mit der Linken gebrochen habe und glaube, dass man sie mit dem Faschismus vergleichen kann. Ich könnte das jetzt länger ausführen, dazu müsste ich aber einen Vortrag halten, der zu weit führt.Wen es aber interessiert, für den habe ich Stichworte parat: 2013 bin ich auf einen philosophischen Autor gestoßen, der Alain de Benoist heißt, und ein Buch geschrieben hat, mit dem Titel: Totalitarismus. In dem Buch schreibt er, dass Kommunismus und Faschismus vergleichbar sind, da man sonst weder die eine noch die andere Seite verstehen könne. Man verharmlost die Mordtaten im Namen des Kommunismus, wenn man den Faschismus als Mordsystem begreift, das sich mit keinem anderen Mordsystem vergleichen ließe. Benoist geht es also nicht darum, Morde gegeneinander aufzurechnen, frei dem Motto: die Kommunisten haben viel mehr Tote auf dem Gewissen als die Faschisten, also sind die Faschisten bessere Menschen als die Kommunisten. Nein, er zeigt auf, wo die mörderischen Gemeinsamkeiten liegen: etwas im Anspruch, den einzig richtigen Weg gefunden zu haben, der zur Wahrheit führt, sowie in der mörderischen Art, wie sie ihre Feinde behandelt haben. So gibt es keinen Unterschied zwischen Damals und heute. Wäre es so, würden die Friedenswichtel keine Parolen auf Wände malen, in denen sie zum Mord an „Nazis“ aufriefen. Das haben die Friedenswichtel von damals auch getan, sie hätten aber auch sofort gehandelt! Dass ich noch lebe, ist immerhin ein Skandal – wenn auch nur für die Friedenswichtel. Vielleicht haben sie Glück und ich werde vom Blitz getroffen, andernfalls müssen sie ihren Worten Taten folgen lassen. Und ich verspreche schon jetzt: kampflos ergebe ich mich nicht.

Zum Schluss muss ich noch darauf hinweisen, wie ironisch ich meine Situation finde. Als ich noch bei den Linken war, musste ich mich vor Rechten schützen und heute vor Linken. Überzeugt bin ich aber weder von den Rechten noch von den Linken. Ich lasse mich gerne als Patrioten bezeichnen, aber deshalb nehme ich nicht alles hin, was die Regierung sagt. Im Gegenteil: ich trenne Heimat und Regierung. Heimat, das sind die Leute, die hier leben. Das sind unsere Traditionen, unsere Geschichte, oder einfach gesprochen: Heimat ist da, wo ich mich zuhause fühle. Dieses Gefühl aber stört die Regierung, etwa, indem sie Entscheidungen über die Köpfe der Bürger trifft, zum Beispiel, indem sie alle Bürger unter Generalverdacht stellt und zu potentielle islamische Terroristen erklärt, die schon ihre Messer wetzen, oder, indem die Regierung linksradikale Friedenswichtel mit Fördergelder beschenkt, damit die jeden mit nächtlichen Aktionen beglücken können, der lieber selber denkt anstatt links. Ich könnte noch seitenlange Gründe anführen, will aber keinen ermüden.

Als letzte Anmerkung sei mir noch gestattet, an einen Spruch der linksradikalen Friedenswichtel zu erinnern, der da lautet: Wir vergessen und vergeben niemals. Ich teile diese Einschätzung. Aus diesem Grund habe ich auch diesen Artikel hier geschrieben und veröffentlicht. Auf das viel mehr Leute erkennen, wer ihr seid und es nie vergessen.

Soviel zu mir und den Antifas.

Einen Spruch hätte ich noch:

Was Antifas unter Aufklärung verstehen, ist: hetzen, drohen, aufstacheln.

One thought on “Mein nächtlicher Besuch von der Antifa (Wolfgang Luley)”

  1. Diesem Artikel kann ich nur voll und ganz zustimmen Herr Luley.
    Es ist echt furchtbar, dass diese Irren rausgefunden haben wo Sie wohnen.
    Aber ich freue mich, dass Sie sich trotzdem nicht unterkriegen.
    Auch meine Freunde vom “Orden der Patrioten” und ich lieben unsere Heimat und wir lassen sie uns nicht von so ein paar Antifas und ihren Politfreunden kaputtmachen.
    Das die Politiker den linksradikalen Irrsinn selbst finanzieren, haben wir ja neulich alle auch wieder einmal mitgekriegt:
    http://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2014/mauerkreuz-diebe-erhielten-steuergelder/
    Und das mitten in der Hauptstadt.
    Nun…, aber wie auch immer.
    Es bringt nichts sich darüber aufzuregen, man muss etwas dagegen tun.
    Sie haben völlig recht, wenn Sie schreiben:
    “Wir vergessen und vergeben niemals. Ich teile diese Einschätzung. Aus diesem Grund habe ich auch diesen Artikel hier geschrieben und veröffentlicht. Auf das viel mehr Leute erkennen, wer ihr seid und es nie vergessen.”
    Schön das Sie sich nicht unterkriegen lassen; ich werde Ihrem Beispiel folgen.

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