Offener Brief an Peter Tauber (Wolfram Steinfortana)

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Offener Brief an Peter Tauber (Wolfram Steinfortana)

Der Generalvorsitzende der CDU, Peter Tauber sinniert auf seiner Facebook-Seite übe die Anzeige gegen Dieter Nuhr und wiegt sich dabei in Zweifeln. Natürlich dürfe man die Dinge prüfen lassen ob ein rechtlicher Verstoß vorliegt, aber Meinungsfreiheit sei doch auch ein so hohes Gut.
Tauber steht offensichtlich nicht grundsätzlich auf Seiten der Meinungsfreiheit, sondern wägt ab
und er möchte Meinungen was richtig sei, dazu antworten wir ihm wie folgt:

Lieber Herr Tauber,

natürlich brauchen wir in allen Lebensbereichen Islam-Konformität. Ob bei der Kunst, ob in der Schule, beim Essen, im Beruf, in der Rechtsprechung, alle gesellschaftlichen Bereiche müssen so gestaltet werden, das die Muslime zufrieden sind und ihre Umwelt im Einklang mit ihrem Glauben ist. Alles muss nach den Gesetzen des Korans gestaltet werden ist doch logisch. Ob Moslem oder nicht, jeder hat sich an eine Islam-gerechte Umwelt anzupassen….

Scherz beiseite Herr Tauber, wie kommen Sie auf diese Frage, glauben Sie im Ernst es gibt hier für alle Beteiligten “die einzige richtige” Lösung? Es gibt leider keinen weltlichen Islam, der über sich selbst oder über seine Beziehung zu Gott lachen kann. Momentan entscheidet das Mehrheitsprinzip und das ist NOCH das christlich-freiheitliche Denken über Kunst und Kultur welches sich religiösen Regeln nicht unterwirft. Wir ziehen über unsren Papst und Jesus her ohne das es Folgen hat. Wir karikieren unseren Glauben ohne das jemand Angst haben muss oder bestraft wird. Wir dürfen unseren Gott hinterfragen, wir dürfen unseren Glauben ablegen, alles kein Problem. Unser Gottesbild ist ein Gott der unendlichen Liebe und Vergebung. Niemand würde auf die Idee kommen jemanden zu töten weil er aus der Kirche austritt.

Dank der fleißigen CDU-Integrationsarbeit, oder sollte ich besser sagen gesellschaftlichen Transformation, ist es aber durchaus denkbar das sich eines Tages andere Mehrheiten finden, die dann die entsprechende Kunst verbieten werden. Da man diese Entwicklungen in vielen Ländern beobachten kann, welche Folgen Islam-Mehrheiten haben, gehe ich davon aus das Ihnen die Folgen Ihrer Arbeit bewusst sind und das die CDU eine Umwandlung der jüdisch-christlichen Kultur in eine Islamische/Gottesstaat ähnliche Struktur als Zukunft für Deutschland derzeit bewusst anstrebt.

Das erscheint Ihnen nicht Wirklichkeitsnah, so wirkt es aber.
Das Handeln der CDU und ihre ganze Strategie wirkt von Außen leider sehr künstlich, sehr ideologisch und unsagbar naiv. Realistisch gesehen gibt hier leider kein Happy End, es ist das Unvermögen Ihrer Partei, sich einzugestehen das hier ein Dorn sitzt, der letztlich nicht positiv umschrieben werden kann. Die Vision der christlich-islamischen Mischkultur in Deutschland ist eine Illusion. Die pluralistische Gesellschaft hat keine Chance und wird vom Islam vertilgt.
Da es ja um Dieter Nuhr geht schließe ich mit seinen Worten,

„Der Islam ist ausschließlich dann tolerant, wenn er keine Macht hat. Und da müssen wir unbedingt für sorgen, dass das so bleibt „

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