Ohne Moos nix los!


Ich bin für die „Nuhr-“ Demokratie! (Wolfgang Luley)

Höre ich von dem Komiker Dieter Nuhr, dass er sich nicht ernst nimmt, sondern „Nuhr“ Witze erzäht, gähne ich und denke mir meinen Teil. Andere erregen sich über ihn, nennen ihn gar einen Hassprediger.

Wie ein Komiker zum Hassprediger wird, ist mir unklar. Konkret wirft ihm aber der Moslem Erhat Toka vor, Herr Nuhr beleidige den Islam.

Stimmt das wirklich?

Bevor wir uns „Nuhr“ über den Nuhr unterhalten – Entschuldigung für die schlechten Witze, aber daran ist „Nuhr“ der Nuhr schuld! – reden wir über Herrn Toka.

Erhat Toka ist kein Unbekannter. Er ist einer der Mitgründer der Muslimisch Demokratischen Union (MDU), die sich Anfang 2014 einer anderen moslemischen Partei (BIG) anschloss und in deren Vorstand er nun sitzt. Was nach einer CDU für Muslime klingt, war keine. Zumindest behauptete das der Verfassungsschutz. Der Verfassungsschutz hat „Nuhr“ keinen Sinn für Humor! Bloss weil die 2012 auf der Homepage der MDU lasen, dass das „demokratische System“ gegen den Islam und das Demokratie „Vielgötterei“ sei, darf man der MDU keine demokratiefeindliche Absichten unterstellen. Wenn Muslime, im Nahen Osten, Christen den Kopf abhacken, heißt das auch nicht automatisch, das Moslems gegen das Christentum an sich sind. Sie können bloß nicht den einen Christen leiden, den sie gerade unter dem Messer haben. Auch sollte man endlich einmal den Nationalsozialismus überdenken. Nazitum war – an sich – nicht böse. Es waren nur einzelne Nazis, die ihn falsch interpretierten. Außerdem hatte Hitler mit dem Nationalsozialismus nichts zu tun. Er hat ihn bloß für seine Zwecke missbraucht. Moment! Waren das jetzt Argumente der Nazis oder der Moslems? Es sind Argumentationsmuster der Moslems! Sie wissen ja, wenn sie mit Moslems diskutieren und den Koran kritisieren, hören Sie, wie in einer Gebetsmühle, die Gegenbehauptungen: das hat mir dem Islam nichts zu tun, das hat mit dem Koran nichts zu tun (und wenn doch), das sei eine falsche Übersetzung. Wenn man so will, könnten das auch die Nazis über Hitlers „Mein Kampf“ sagen. Abwegig ist das nicht; die Nazis hatten, in ihrer Waffen-SS, eine Division, die „Handschar“. Sie bestand aus Moslems. Der Name „Handschar“ leitet sich vom arabischen Krummsäbel ab. Organisiert und ausgebildet wurde die Handschar von Mohammed Amin al-Husseini. Selbst der Chef der SS, Heinrich Himmler, befand, dass Islam und Nazitum keine Gegensätze seien. So verwundert es nicht, dass al-Husseini sich mit Nazis bestens verstand. Und was hat das mit Toka zu tun? Den Spruch, mit der islamfeindlichen Demokratie, hat er auf der Seite der MDU veröffentlicht. Aber Nuhr soll der Hassprediger sein!

Was soll Dieter Nuhr schlimmes über den Islam gesagt haben? Was kann derart beleidigend sein, das man ihm im Nahen Osten dafür den Kopf abschneiden würde? (Ehrlich gesagt wäre das keine schlechte Idee, es könnte aber sein, dass der Kopf danach weiter redet und bis in alle Ewigkeit schlechte Witze erzählt!) Lassen wir dem Nuhr also seinen Kopf und fragen uns, was er alles an Beleidigungen über den Islam gesagt hat. Hier eine kleine Auswahl:

„Wenn sich jemand über den Islam lustig macht, habe ich nichts dagegen“.

„Im Islam ist die Frau zwar frei, aber in erster Linie frei davon, alles entscheiden zu müssen.“

„Wenn man nicht wüsste, dass der Koran Gottes Wort ist, könnte man meinen, ein Mann hätte ihn geschrieben.“

An diesen Beispielen können Sie bereits erkennen, dass es Humor gibt und Nuhr-Humor. Ist das aber ein Grund, Dieter Nuhr wegen Volksverhetzung anzuzeigen? Herr Toka glaubt das bestimmt, der glaubt aber auch, dass Demokratie islamfeindlich sei. Geht es Herrn Toka also um Islamfeindlichkeit oder darum, unsere Demokratie zu schaden? Ich kann mich täuschen, ich glaube aber, es geht ihm um letzteres.

Volksverhetzung ist schlimm, wenn man aber dieses Recht missbraucht, indem man es gegen die Meinungsfreiheit wendet, ist man schlimmer als ein Volksverhetzer, man ist ein Diktator.

Keine Macht für Demokratiefeinde!

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