IS-Terror (Wolfgang Luley)

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Bereits die Lateiner sprachen von Terror, wenn sie Schrecken meinten. Der IS-Terror ist aber nicht einfach nur ein Terror, der von einem Staat namens IS verbreitet wird. Er ist ein Euphemismus, ein beschönigender Ausdruck. Nicht anders zu verstehen sind ähnliche Euphemismen wie der RAF-Terror oder der NSU-Terror. Diese Euphemismen beschönigen, indem sie vorgaukeln, konkret zu sein. Wer vom NSU-Terror, vom RAF-Terror oder vom IS-Terror spricht, verschleiert den ideellen und religiösen Hintergrund dieser Gruppen. Der Nationalsozialistische Untergrund richtete seinen Terror auf türkische Mitbürger. Die Beweggründe seiner Mitglieder waren faschistisch. Ebenso hat die Rote Armee Fraktion, nicht aus purer Mordlust, hohe Amtsträger aus der Wirtschaft getötet. Ihre Beweggründe waren kommunistisch. Haben aber die Taten des NSU und der RAF zu ernsthaften Diskussion über Faschismus und Kommunismus geführt?

Einerseits werden Rechte, Konservative und Neo-Nazis in eine Reihe gestellt und als Verbrecher diffamiert und andererseits werden die Verbrechen der Linken verharmlost oder positiv umgedeutet. So meinte etwa der Linken-Politiker Gregor Gysi, die DDR sei kein Unrechtsstaat gewesen. Obwohl Sozialismus und Unterdrückung eins sind! Und was ist mit der Bezeichnung IS-Terror? IS meint den islamischen Staat des Gründers Abu-Bakr, den er am 29. Juni 2014 gründete, und der im Nordwesten des Irak und im Osten Syriens liegt. Abu-Bakr ist Moslem, er tötet im Namen Allahs und er ruft Moslems in aller Welt auf, seinem Beispiel zu folgen. Was aber passiert bei uns in Deutschland? Hier werden Islamkritiker verurteilt. Es ist schon peinlich, wie sich Abu-Bakr um Menschenrechte schert und man bei uns peinlich auf Rücksichtnahme gegenüber dem Islam drängt. Ober, um es überspitzt auszudrücken, bei uns zitiert man Lessings Nathan den Weisen, während Moslems töten. Wir sollten Lessing aber nicht bloß zitieren, wir sollten ihn ernst nehmen und Religionskritik üben. Aber stattdessen schwatzen wir lieber über Toleranz. Schlimmer noch, einen Islamkritiker wie Michael Stürzenberger verurteilen wir wegen Volksverhetzung, weil er den Islam ein Krebsgeschwür nannte. Als ob das Abu-Bakr friedlicher stimmen wird! Bei Michael Stürzenberger wird aber ein Problem deutlich: er meint zwischen Ideologie und Religion unterscheiden zu müssen. Indem er behauptet, der Islam sei eine Ideologie wie der Kommunismus oder der Faschismus, will er das Christentum und das Judentum retten. Damit stellt er aber Kommunisten und Faschisten mit den Moslems in eine Reihe. Es ist wirklich lustig, wer mit wem seinen Platz in welcher Reihe teilen muss. Einerseits sollen Rechte, Konservative und Neo-Nazis eine Reihe bilden, andererseits drängt man Kommunisten, Neo-Nazis und Moslems zusammen. Wenn auf diese Art etwas bewiesen wird, dann nicht Wahrheit, sondern Wunschdenken. Ein Terrorist bleibt ein Terrorist, egal, welche Farbe seine Flagge trägt. Mag sie nun braun rot oder schwarz sein, die Opfer werden dadurch nicht lebendiger. Die Geschichte aller Religionen ist außerdem mit Blut sogenannter „Ungläubiger“ geschrieben. Wie kann man da eine Religion gegen eine andere ausspielen? Etwa so: meine Religion hat 100 Millionen Ungläubiger weniger getötet als Deine. Du solltest besser konvertieren. Dazu sage ich: Religion – nein danke. Aber ist nicht bereits Religion ein Euphemismus für Unterdrückung!

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