Ohne Moos nix los!


Heimat ist ein Paradies

Von Christian Schwochert

Ich habe ja schon eine ganze Weile nichts mehr für den Preußischen Anzeiger geschrieben; zuletzt über den Corona-Freundeskreis.
Heute möchte ich einen Auszug aus einem Buch zeigen, das mir sehr gut gefallen hat und das ich daher weiterempfehlen möchte. Das Buch trägt den Titel “Heimat ist ein Paradies” und stammt von dem Autor Viktor Streck und hier ist ein Auszug:

“Mein Traum. Er ist so schön wie unerreichbar. Ich weiß ja nicht einmal, ob ich ihn mehr am hellichten Tage oder in meinen schlaflosen Nächten träume. Er ist immer da, er durchdringt mein ganzes Wesen. Er schlummert in meiner Brust und in den Augenblicken der Ruhe, wo die alltäglichen Sorgen zurücktreten und mich von ihrer Last befreien, steigt er aus der Tiefe meiner Seele und bezaubert mich wie die Klänge einer sehnsuchtsvollen Musik immer wieder aufs neue. Er erhebt sich wie die Sonne über meine Zweifel und erfüllt meine Welt mit dem hellen Licht einer neuen Hoffnung. Ich sehe meine Heimat, meine geliebte deutsche Heimat am frühen Morgen im stillen Glück und im innigsten Frieden. Ich sehe Kirchtürme in den ersten Sonnenstrahlen leuchten. Ich sehe die von fleißigen Händen bestellten Felder und in allem erkenne ich den mir vertrauten Ordnungssinn meines Volkes – den lebendigen Ausdruck seiner immerwährenden Heimatliebe, seiner innigsten Träume! Ich schaue auf dieses Glück und kann meine Tränen nicht mehr zurückhalten. Eine tiefe Erkenntnis erfüllt mein Wesen. Eine Gewißheit, daß dieser Traum mein Leben wert ist. Und wird es eingefordert, so bin ich bereit. Bedingungslos bereit! Auch wenn ich weiß, daß damit nur ein winziger Bruchteil davon bezahlt werden könnte. Ich hoffe es, ich weiß es: Ich bin nicht allein! Mit allen Sinnen spüre ich die Gegenwart verwandter Seelen. Ich nehme ihre Sehnsucht, die gleiche Sehnsucht so deutlich wahr! Ich erkenne ihren leisen Schimmer in den Augen der Menschen, die an mir vorübergehen… In meinen Träumen habe ich Worte gefunden, um meine Welt zu erklären! Ich spreche zu den deutschen Menschen und sie verstehen mich und die Hoffnung entzündet ihre Herzen mit neuer Kraft. In meinen Träumen… Und wenn ich manchmal in der nächtlichen Abgeschiedenheit die Augen niederschlage, so höre ich die vertrauten Lieder aus längst verhallten Zeiten. Ich tauche in die Vergangenheit meines Volkes ein, in meine Vergangenheit! Ich durchdringe Jahrhunderte und Jahrtausende und alles, alles fließt in meine Seele wie ein mächtiger Strom des Schicksalhaften. Ich sehe Menschen vom gleichen Blut, deren Teil ich selbst bin. Ich lebe mit ihnen. Ich leide und sterbe mit jedem von ihnen, um am nächsten Morgen wieder geboren zu werden und zu wissen: ich bin mit ihnen eins und keine Macht vermag es, mein Leben von ihrem Schicksal zu trennen…”

Dies ist ein Auszug aus dem Aufsatz, den der 17jährige Russlanddeutsche Frank Uffelmann für seine Klasse schreibt, nachdem er erst ein paar Tage zuvor nach Deutschland gekommen ist.
Vielen Schülern gefällt der Aufsatz; ein türkischer Mitschüler sagt zum Beispiel das sich jeder anständige Türke dasselbe für seine Heimat wünscht.
Doch der Aufsatz erregt natürlich die politisch korrekten Gemüter vieler Lehrer und auch einiger sehr weit links stehender Schüler. Eine Lehrerin hat es daraufhin ganz besonders auf Frank abgesehen, der eigentlich nur die völlig berechtigte meinung hat, das jeder das Recht hat sein Land, sein Volk und seine Kultur zu lieben.
Die Lehrerin sieht das jedoch anders; ihrer Ansicht hat offenbar jeder die Pflicht sein Land, sein Volk und seine Kultur zu hassen.
Doch Frank und viele andere pfeifen auf diese “Pflicht” und setzen sich gegen die Lehrerin mit friedlichen Mitteln zur Wehr; etwas was auch die von mir oft zitierte Rebellengruppe “Orden der Patrioten” tut, die das Buch übrigens auf ihrer Webseite in die Buchtipps aufgenommen hat.
Denn wo Unrecht zu Recht wird, wird Wiederstand zur Pflicht.
Und die Lehrerin betreibt enormes Unrecht, in dem sie versucht die Schüler gegen Frank und seine Freunde aufzuhetzen, was ihr aber nur teilweise gelingt.
Alles in allem finde ich das Buch und die Fortsetzung sehr gelungen; Viktor Streck hat ein meisterwerk Deutscher Literatur geschaffen. Ich hoffe das bald ein dritter Band herauskommt.

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