Wie bescheuert ist das bitte?

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(he) Nein, ich entschuldige mich für diese Sonntagsüberschrift nicht. Der Bayrische Rundfunk berichtet nämlich, dass man eine Gurkenüberproduktion in Bayern habe. Und was macht man, wenn etwas zuviel ist? Genau! Wir kennen es bereits unter dem Namen Butterberg:

Tonnenweise müssen die kleinen, mühsam gepflückten Gurken entsorgt werden. Ein Teil davon landet in Biogasanlagen, der größere Teil auf abgeernteten Feldern, wo die Gurken untergepflügt werden, sagt Herbert Mühlbauer von der Gurkenerzeugerorganisation Bayern. […]  Das verursacht hohe Kosten. Trotz der Gurkenschwemme werden die Gewürzgurken für die Verbraucher aller Voraussicht nach nicht billiger.

so der br.

Dabei gab es mal Zeiten, als Kinder Kartoffeln, Möhren und anderes Felderzeugnis”stoppeln” gingen. Könnte nicht die junge Generation jetzt “gurkeln”? Warum gibt man nicht die Felder der Bevölkerung frei, so mancher sammelt sich die Gurken bestimmt ein, statt sie für 2 Euro im nächsten Supermarkt aus Griechenland zu erwerben. Für mich eine verkehrte Welt, in der Lebensmittel verbiogast werden, während immer mehr Menschen in einem der angeblich reichsten Länder der Welt am Hungertuch nagen. Oder ist, mit Verlaub, der Deutsche zu faul geworden und “gurkelt” deshalb nicht? Oder ist es nur die Jugend, die dann dementsprechend falsch erzogen wurde?

Was machen wir, in unserem Überfluss, sollte die USA/EU/Ukraine/Russland-Krise, wirklich zum Weltkrieg ausarten. Zum Umdenken scheint es wohl fast zu spät zu sein …

Den Lesetipp am Sonntag finden Sie an dieser Stelle.

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