Ohne Moos nix los!


Republikaner: Schlierer kandidiert nicht mehr

(he) Dr. Rolf Schlierer, Bundesvorsitzender der Republikaner, mag nicht mehr kandidieren. So die Republikaner auf ihrer Facebookseite:

Der Beitrag in voller Länge:

Bundesparteitag der Republikaner in Rosenheim
Dr. Rolf Schlierer zieht Bilanz und fasst zusammen: Er betont, dass er für kein Amt mehr kandidiere und betont, dass er – auch deshalb – einige ungeschminkte Wahrheiten ansprechen möchte. Er berichtet von internen Streitigkeiten, begleitet von externen Anfeindungen. 1989 erzielten die REPUBLIKANER ihren großen Erfolg, erreichten 7,1 % bundesweit und zog ins Europaparlament.
Thema in den 90er Jahren war Asyl. Die REPUBLIKANER waren plötzlich sehr aktuell. Leider wurde das politische Bewusstsein internen Querelen geopfert.
Dr. Rolf Schlierer berichtet von Frust und Schuldzuweisungen, von der Fokussierung auf Details anstatt einer Vorwärtsbewegung.
Er kritisiert die Blickrichtung der Partei auf die vergangenen Zeiten, ein Rückwärtsdenken. Dr. Rolf Schlierer fordert die Zuwendung auf sozialpolitische Themen und die Beschreitung neuer Wege.
Er verweist auf die Bedingungen der letzten 20 Jahre der Parteiarbeit. Die Arbeit der Republikaner war teilweise fremdbestimmt, insbesondere durch die Medien. Eine auf negative Berichterstattung ausgerichtete Presse, eine Stigmatisierung auf politischer Ebene und eine Aburteilung in der Öffentlichkeit ließen eine zielführende politische Arbeit nicht zu.
Das Thema „rechts“ ist in der Öffentlichkeit missbräuchlich manifestiert. Zitat: „Wenn wir heute das Ave Maria singen würden, würde morgen die Presse berichten: Wir hätten das Hostessen-Lied gesunden.“
Es gibt keine Chancengleichheit. Wir müssen uns das Recht auf einen Versammlungsraum erkämpfen. Wir sind nicht in Talkrunden, wir bekommen kein Podium, um unsere Meinungen vorzutragen. Wir sind vorverurteilt als Radikalinskis, Damit kann man keine politische Arbeit betreiben.

Dr. Rolf Schlierer berichte von seinem Start als Bundesparteivorsitzender:
1994 gab es ein gepanzertes Auto und eine große Geschäftsstelle in Godesberg. Ziel war die Verschlankung der Bundesgeschäftsstelle. Heute sind wir so effizient, wie wir noch nie waren. Er lobt den ungeheuren Arbeitseinsatz von Schatzmeister Herrn Ralf Goertz und vom stellvertretenden Bundesvorsitzenden Herrn Johann Gärtner.

Dr. Rolf Schlierer warnt vor der Überalterung, vor einem Burnout-Problem der Partei. Er bedauert, das Thema „Neue Medien“ verschlafen und die Befindlichkeiten von jungen Menschen vernachlässigt zu haben. Er fordert die Erarbeitung neuer Themen. Dr. Rolf Schlierer stellt resigniert fest, die Chance nicht genutzt zu haben, ein neues Image zu erschaffen. Er warnt die Partei davor, sich nicht auf eine stärkere inhaltliche Arbeit zu konzentrieren. Dr. Schlierer fordert die Festlegung der ideologischen Grundlagen, des gemeinsamen politischen Willens. Nicht die kurzfristigen Erfolge zählen, sondern die langfristigen Perspektiven.
Er ruft auf: Seid Visionäre. Ringt um einen deutschen Nationalstaat im Rahmen der Globalisierung. Die neue rechtsbürgerliche Partei muss Einfluss auf das politische Geschehen in Deutschland nehmen. Die neuen Akzente müssen wahrnehmbar gesetzt werden. Dr. Rolf Schlierer wünscht der Partei, als Teil seines Lebens, vollen Erfolg, Weitsicht, Geradlinigkeit. Es geht nicht um die Partei, es geht um Deutschland.
Die Anwesenden bedanken sich mit anhaltendem Applaus.
Die REPUBLIKANER Social Media Team (cd)

(Quelle)

2 comments on “Republikaner: Schlierer kandidiert nicht mehr
  1. Ich finde das sind sehr gute nachrichten das Herr Schlirer zurückgetretten ist.

    Aber er ist mir Tausent mal lieber als Herr Gärtner, für mich reitet er die REP eher in den abgrunt als Schlirer und Inteligenter als Gärtner.

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