Keinen Fußbreit den linken und rechten Faschisten oder: Faschismus ist blind für Parteifarben (Wolfgang Luley)

Satire & Humor , , , , , , , , , , , ,

Ich bin dafür, den Faschisten keinen Fußbreit zu gönnen. Wer sich in die Tradition von Stalin, Mao und anderen linken Massenmördern stellt, hat in Deutschland nichts zu suchen.

Ach, Sie wundern sich, dass ich nicht von Hitler rede? Haben nur rechte Faschisten Leute in Lager verschleppt, sie verhungern lassen oder sie zur Arbeit gezwungen, bis sie tot waren? Leider hält sich in Deutschland hartnäckig das Vorurteil, dass Faschisten automatisch rechts zu sein haben sollen. Faschismus kennt aber keine Parteifarbe und auch keine politische Seite.

Auch der Begriff „Antifaschismus“ wird bei uns nebulös gebraucht. Ein Antifaschist ist einfach ein Mensch, der gegen Faschismus ist. Die Linken, vor allem die extremen Linken, wollen diese Ehre aber für sich pachten. Warum? Damit nicht auffällt, dass sie Faschisten sind.

Man stelle sich vor: die Partei „Die Linke“ lädt zum Sommerfest ein und es kommen Linke und Rechte. Niemand pöbelt, alle unterhalten sich, man trinkt Saft, lacht und unterhält sich. Nun mag das in anderen Ländern, zum Beispiel in Amerika, normal sein. Wir aber sind in Deutschland! „Wer in Deutschland bekännender Rächter ist, hat bis aufs Blut bekämpft zu werden. Tod allen Rächten!“ Fügt man jetzt noch ein „Sieg Heil!“ hinzu, wird klar, wie nah sich extreme Linke und Rechte sind. Zur Erinnerung: wer hat die Berliner Mauer gebaut und auf Flüchtlinge geschossen – waren das Rechte? Wer fordert alljährlich, zum Gedenken an die Bombardierung Dresdens, Bomber – Harris, do it again! Etwa Rechte? Und überhaupt: Wer fordert den Tod Deutschlands – etwa die Rechten? Wer nur auf der rechten Seite Faschisten sucht, hat keinen Augenblick darüber nachgedacht, was Faschismus bedeutet.

Zurück zum Sommerfest der Linken, das sie am 09. August im Nordrhein-Westfälischen Oberberg gefeiert haben. Seit diesem Tag wird unter Linken heftig gestritten, was die Rechten dort zu suchen hatten. Schlimmer noch, der Kreisvorsitzende Simeth, soll mit denen über eine Dreiviertelstunde lang geredet haben. Nein! Doch! Oh! Ich finde, der Simeth gehört dafür an die Wand – mindestens! Wer sich mit Rechten unterhält, muss sterben. (Nichts Anderes haben Stalin und Mao getan!).

Doch lassen wir noch ein wenig Gnade walten. Sicher haben sie mehr getan, als sich nur Witze zu erzählen! Zwar war keiner dabei, aber viele extreme Linke wollen ganz genau wissen, dass dort Adressen von Linken ausgetauscht wurden. Und natürlich haben sich auch gleich welche gefunden, die ominöse Drohanrufe von Rechten erhalten haben wollen. Mit Verlaub, wenn diese pösen, pösen Nazis die Adressen der linken Faschos hätten, würden sie dort nicht erst anrufen, sondern zu denen gehen und das Problem endgültig lösen. Aber was stelle ich hier für Überlegungen an. Die Maschen der Linken sind bekannt. So war ich selbst Zeuge, wie Linke sich verhalten. Anfang dieses Jahres habe ich zufällig gesehen, wie linke Faschisten gegen rechte demonstriert haben. Das Ganze trug sich in Mannheim zu, genauer: auf dem Paradeplatz. Da hat also eine Gruppe von Linken gegen Rechte demonstriert. Zwischen beiden standen Polizisten, um Schlimmeres zu verhindern. Und was tun die Linken? Sie greifen die Polizisten an! Die Polizei wehrt sich mit Schlagstöcken und was tun die Linken? Per Megaphon jammern sie, gerade Opfer von Polizeigewalt geworden zu sein! Und nicht bloß das. Am nächsten Tag stand in der lokalen Zeitung ein Leserbrief zu diesen Vorfall. Eine Frau wollte ganz genau gesehen haben, wie die pöse, pöse Polizei die arme Linke malträtiert hat und das verurteile sie aber so was von aufs Schärfste. Und überhaupt: in welchem Polizeistaat leben wir hier! Daher verwundert es nicht, dass sich diese extremen Linken daran stoßen, wenn Rechte und Linke miteinander reden. Vielleicht könnten auch mal Linke zu rechten Sommerfesten? Ich weiß, dass ist ein Sakrileg und endet mit der bekannten Strafe. Weh dem, der selbst nachdenkt!

So ereifert sich etwas das linkes-forum.de, dass Simeth mit den Rechten gesprochen habe, sei ein „Bruch der elementarsten Prinzipien linker und antifaschistischer Organisationen“. Und natürlich solle das Ganze „nicht ohne Konsequenzen bleiben.“ Simeth hat bisher nur verneint, dass er den Rechten eine Zusammenarbeit angeboten hätten, die anderen Vorwürfe ließ er aber unkommentiert. Ob das klug ist, kann ich nicht beurteilen. Auf der anderen Seite: er hat ein linkes Tabu verletzt, insofern ist es fast egal, was er sagt. Er gilt nun als ein Rechter. Ja, so kann das gehen. Da wird man Linker und auch noch Kreisvorsitzender der Linken und kaum redet man einmal mit Rechten, ist man auch schon selbst einer. Bei solchem Verhalten ist klar, warum die linken Nazis Lager und Mauern brauchen. Logik oder gesunder Menschenverstand ist ihre Sache nicht.

Ein aktuelles Beispiel für diese „strenge“ Logik der Linken ist die Bundesfamilienministerin der SPD, Manuela Schwesig. Schwesig, der Einstein linker Logik, hat alle Programme gegen linke Gewalt gestrichen, wie die Junge Freiheit am 1. Juli berichtete, dafür gibt es aber mehr Geld gegen rechte Gewalt, von bisher 29 Millionen auf 30,5 Millionen. Man darf gespannt sein, wann erste Lager für Rechte aufgemacht werden. Mir scheint, Deutschland geht einen Weg, über den sich Stalin und Mao freuen würden. Schwesig sei dank!

Ob der Fall Jürgen Semeths gestoppt werden kann, ist fraglich. Selbst wenn er in der Linken bleibt, zählt er nun als ein Rechter. Er sollte auf die extremen Linken pfeifen und weiter mit allen reden, seien das nun Linke oder Rechte.

Wir brauchen keine DDR 2.0!

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