Argentinien küss meinen blanken Hintern! (Wolfgang Luley)

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Es gibt Tage, da frage ich mich, was habe ich mit Deutschland zu tun? Heute ist wieder einer dieser Tage. Auf der Seite des deutschen Fußballbundes hat Wolfgang Niersbach, seines Zeichens DFB-Chef, eine Erklärung abgegeben, in der er sich für den “Gaucho-Dance” der deutschen Nationalmannschaft entschuldigt.

Was mir an solchen “Repräsentanten” wie Niersbach übel aufstößt, ist ihre Anmaßung, sie dürften für alle sprechen. Hiermit erkläre ich, dass ich Herrn Niersbach dazu nicht das Recht einräume! Für meine Begriffe hat er sich bei keinem – für irgendwas – zu entschuldigen. Im Gegenteil. Sehr im Gegenteil!

Zu fragen ist eher, wie der bekannte argentinische Sportjournalist Victor Hugo Morales, in seiner Radiosendung beim Sender “Continental de Buenos Aires”, sich erdreisten kann, unsere Nationalmannschaft als “ekelhafte Nazis” zu verspotten? Hätte Herr Morales auch nur einen Funken Ahnung, von dem, was er sinnfrei über das Radio verbreitet, würde er sich vor Angst in die Hosen kacken. Denn die müsste er bei Nazis haben, sie würden ihm nämlich seinen Schädel spalten. Aber Herr Morales ist klug genug, um zu wissen, dass ihn dieses Schicksal nie ereilen wird. Also kann er weiterhin von “ekelhaften Nazis” schwadronieren. Warum auch nicht? Er wird in Deutschland keinen “Repräsentanten” finden, der ihm widersprechen würde. Im Gegenteil: deutsche Medien eilen ihm gehorsam zur Seite. So titelt etwa die taz: “Respektlos im Siegesrausch” und die faz schreibt gar von einer “üblen Persiflage”. Hier frage ich mich eher, was diese Blätter mit Deutschland zu tun haben? Ja, das frage ich mich ernsthaft. Es gibt Leute, die sich vor ihren Gegnern auf dem Boden ringeln; es gibt Leute, die ohne Rückgrat sind und es gibt Leute, die alles zusammen sind, das sind Deutsche! Ich – für meinen Teil – sage mich von solchen “Repräsentanten” los. Sie sprechen nicht in meinem Namen. Und das gilt auch für Bundeskanzlerin Merkel oder Bundespräsident Gauck. Alles Leute, die nur zu eilfertig bereit sind, gegen uns Deutsche zu sprechen. Der kleine Mann auf der Straße kennt dafür ein leicht verständliches Wort: Volksverräter!

Wenn man die deutsche Nationalmannschaft für etwas kritisieren kann, dann für ihren eklig schwachen Tanz auf der Fanmeile in Berlin. Anstatt zu singen: “Die Argentinier gehen so!” hätten sie ihren blanken Hintern zeigen und dazu singen sollen: “Hey Argentinien! Hier kannst du uns küssen!” Und wenn ich in der Nähe gewesen wäre, hätte ich ebenfalls meinen blanken Hintern gezeigt und dazu gesungen: “Und vor allem du: Wolfgang Niersbach!” Unschlüssig bin ich mir noch beim Bundestrainer, der nach deutschen Siegen von “Demut” seiern muss, so als ob Deutsche nicht siegen dürften. Frei dem Motto: Entschuldigt bitte, wir sind Deutsche und haben gewonnen. Entschuldigt bitte unsere Frechheit. Ja, wir sind Nazis!

Aber Scherz bei Seite. In Deutschland klafft ein Riesengebirge zwischen unsren sogenannten “Repräsentanten” auf der einen Seite und dem gemeinen Volk auf der andren Seite. Und wenn ich mir so manchen Kommentar auf den Netzseiten der Zeitungen durchlese, merke ich, dass auch sie eher etwas zu repräsentieren wünschen, anstatt wahr zu schreiben, oder einfach dass, was das gemeine Volk, der kleine Mann auf der Straße, denkt.

Ich jedenfalls werde mich an diesem volksverräterischen Verhalten nicht beteiligen.

Was ich mit Deutschland zu tun habe? Alles! Mit seinen sogenannten “Repräsentanten” aber Null.

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