Unsere Montagsdemo vom 16.06.14 (Wolfgang Luley)

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Heute waren etwas mehr Leute – als die üblichen vier/ fünf – an unserem Stand in R1/S1. Trotz Weltmeisterschaftsvorfreude (Deutschland gegen Portugal) stellten wir fest, dass es doch einige Wenige gibt, die auch für andere Themen offen sind.

So konnten wir erneut Unterschriften gegen Tiersex sammeln und kamen mit einer jungen Frau aus Palästina ins Gespräch, die mit uns über Probleme in ihren Land redete. Sie meinte, sie würde auch in Mannheim auf die Straße gehen und wolle sich uns vielleicht anschließen. Ihrer Meinung nach, müssten alle kleinen Leuten in jedem Land zusammenhalten. Eine Meinung, der wir uns gerne anschließen. Die anderen Gespräche waren weniger konstruktiv. Fast alle beklagten die übergroße Macht der Parteien und ihr Hang über die Köpfe der Leute hinweg zu entscheiden. Auf unseren Einwand, dann müssten wir dagegen auf die Straße, kam regelmäßig die Antwort: wir seien zu wenige und hätten doch keinen Erfolg. Auch Volksbefragungen auf Bundesebene, wie in der Schweiz üblich, sahen alle kritisch. Sie meinten, bei den Befragungen würden sich nicht genug Leute melden. Gegen soviel Pessimismus kamen wir nicht an. Lustig war aber, dass alle, die meinten, es würde sich in Deutschland nie etwas ändern, es gut und richtig fanden, das wir auf die Straße gehen. „Irgendjemand muss ja was tun!“

Nächsten Montag sind wir zweifelsohne wieder auf der Straße. Selber Ort, selbe Zeit. Leute, denkt daran, nehmt euer Leben selbst in die Hand, oder es werden andere für euch tun. Darum: kommt zahlreich am nächsten Montag!

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