Ohne Moos nix los!


Synagoge, Moschee und Kirche in einem

(he) Es soll ein Haus Gottes oder der Götter werden, das „House of One“. Und das, in englischer Sprache benannte Haus soll, wo sonst, in mitten von Berlin entstehen – auf dem Petriplatz. Der Petriplatz ist, wie viele andere Plätze in Berlin, ein Ost mit historischer Vergangenheit. Hier soll der Ursprung Berlins sein; das Urberlin, im Jahre 1237 gegründet.

An diesem Platz soll ein Neubau gebaut werden, in dem eine Moschee, eine Synagoge und eine Kirche sowie ein Versammlungsraum gemeinsam Platz finden. Letzterer, so lassen es die zukünftigen Bauherren wissen, soll eine Verbindung zwischen den Religionen und zeitgleich eine Stätte für interessierte Berliner und Gästen darstellen. Der Bauherr ist ein Verein, der sich den Namen „Bet- und Lehrhaus Petriplatz Berlin e. V.“ gab. Nun sammelt dieser Verein spenden, da man von den Religionen keine Gelder erwartet oder bekommen möchte. Spendenaufrufe gibt es bereits über die Seite http://house-of-one.org.

Mit Kritik muss der Verein allerdings rechnen. So schreibt die taz:

Das gegenseitige Verständnis ist der Dreh- und Angelpunkt, wahrscheinlich aber auch die Achillesferse des „House of One“. Schon das Standing der Beteiligten ist sehr unterschiedlich: Mit der EKBO, die den Plan nach anfänglicher Skepsis unterstützt und auch bewirbt, hat das Projekt rund 1,3 Millionen protestantische Christen im Rücken. Auch die Berliner Katholiken, von denen vorerst niemand im Boot sitzt, begrüßen nach Angaben des Erzbistums-Sprechers die Idee ausdrücklich.
Dagegen repräsentiert das FID ein sehr überschaubares Segment der zerklüfteten muslimischen Community: sunnitisch und türkischsprachig, sind seine Mitglieder zudem der Bewegung des im US-Exil lebenden türkischen Predigers und Islamgelehrten Fethullah Gülen zuzurechen. Gülen, dessen Anhänger ein internationales Netzwerk an Bildungseinrichtungen aufgebaut haben, firmiert als Ehrenvorsitzender des Vereins.
Die Idealisierung, die seine Anhänger Gülen entgegenbringen, hat bisweilen Züge von Heiligenverehrung. Und auch wenn er sich heute den friedlichen Dialog zwischen den Kulturen auf die Fahnen geschrieben hat, kursieren Texte aus den neunziger Jahren im Internet, in denen er antijüdische Töne anschlägt.

Ob es also gelingt, dass Christen, Muslime und Juden unter einem Dach glücklich werden, darf bezweifelt werden. Ist doch die „Religion des Friedens“ sehr hassgeprägt, gegen Juden und Christen. Aber auch die jüdischen Religionsanhänger könnten sich mit Muslime als Nachbarn schwer tun. Und selbst die Katholiken-Evangelen-Frage ist längst nicht geklärt. Auch sollte man den Verein fragen, was mit den anderen Religionen ist, die mittlerweile, wenn auch nicht so lautstark, in Deutschland angekommen sind. Gibt es dann bald eine hinduistisch-muslimische Kirche? Katholische Voodoo-Puppen gibt es dann demnächst im Maya-Zentrum?

Wo bleiben die nordischen Gottheiten, wo das Pharaonengrab für Bundespräsidenten?

Es stellt sich allerdings auch die Frage, ob ein solches Projekt zukunftsorientiert ist. Will doch so manche Religion seit ihrer Gründung bis heute eine Art Weltherrschaft und ihre eigenen Gesetze auf die Menschheit legen. So sollte man sich dann aber auch die Frage stellen, ob die Götter solch ein Haus mögen würden. Schon Rom zerbrach an der Vielzahl der Religionen, der Vielzahl an Göttern, zu denen, durch neue Religionen immer wieder welche hinzukamen. So gab es Anlagen in denen neben den römischen Göttern auch Sklulpturen des Judentums angebetet wurden, sowie Gärten in denen mehrere Naturreligionen Einzug fanden.

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One comment on “Synagoge, Moschee und Kirche in einem
  1. Dieser Schwachsinn geht aus 6 Gründen nicht:

    1. Der Islam erlaubt keine andere Religion neben sich

    2. Der Islam verachtet das Judentum und das Christentum.

    3. In islamistischen Ländern gibt es immer noch Christen und Judenverfolgungen.

    4. Der Islam fördert Steinigungen und das Christen , Judentum nicht.

    5. Der Islam ist Frauen feindlich und das Christentum, Judentum nicht.

    6. Der Islam verbittet andere Meinungen und Glaubensrichtungen, weil er sag man kommt in die Hölle (als ungläubiger).

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