Männerfeindliche taz

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(he) Die in Berlin erscheinende taz ist männerfeindlich, dabei wollte das linke Alternativ-Blatt nur gutes tun.

Die taz musste nun vor Gericht eine Schlappe hinnehmen, berichtet der Tagesspiegel, und muss einem Bewerber wegen Diskriminierung Lohn zahlen. Der Bewerber hatte die taz verklagt, weil die taz eine Stellenausschreibung veröffentlichte, bei der sie nur eine Mitarbeiterin mit Migrationshintergrund suchte:

Die „taz“ hatte eine ihrer freien Volontärsstellen ausschließlich für eine Frau mit Migrationshintergrund ausgeschrieben und lehnte die Bewerbung von Männern – unter ihnen die des Klägers – von vornherein ab. Die „taz“ hatte die Benachteiligung von Männern für gerechtfertigt gehalten. Sie sei erforderlich, um den Anteil von Frauen in Führungspositionen im Journalismus zu erhöhen. Das Arbeitsgericht Berlin hat der Klage des Mannes entsprochen und die „taz“ zur Zahlung einer Entschädigung von drei Monatsgehältern verurteilt.

 

so der Tagesspiegel.

Die “taz” wird gegen das Urteil keine Berufung beim Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg einlegen. “Wir wollen Vielfalt nicht nur predigen, sondern auch leben”, sagte “taz”-Chefredakteurin Ines Pohl dem Tagesspiegel. Deshalb habe die “taz”-Panterstiftung ein Volontariat für Frauen mit Migrationshintergrund ausgeschrieben. “Da es offensichtlich keine belastbaren Studien gibt, die eine besondere Benachteiligung von Frauen mit Migrationshintergrund belegen, hat nun ein Gericht festgestellt, dass eine solche Ausschreibung gesetzeswidrig ist.” Entsprechend werde der Ausschreibungstext geändert, das Streben der “taz” nach “diversity”, nach antidiskriminierenden Maßnahmen, aber nicht vernachlässigt. Dabei sei der reine Geschlechterkampf lange vorbei, im Einwanderungsland Deutschland müsse es natürlich auch um Herkünfte gehen, zudem sollten auch Menschen mit Behinderungen in Redaktionen vertreten sein.

Dabei, so eine eigene Hochrechnung der Zeitung, sind gerade einmal 35,5% der erschienen Zeilen der taz von Frauenfingern geschrieben worden. Man kann also davon ausgehen, so wie es auch die Vertreter der Quotenreglungen wollen, dass demnächst Inhalte kaum mehr eine Rolle spielen. Sondern die Unterteilung Frau , Migrant, Schwul/Lesbe usw.usf. die Entscheidungen nicht nur beeinflussen, sondern regeln!

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