Plakate weg, Erdogan kommt

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(he) In Köln wurden am Freitag die Wahlplakate der Bürgerbewegung ProKöln abgehängt. Diesmal war es kein Grüner, kein Roter, keine Antifa – sondern, mit hoher Wahrscheinlichkeit, die Stadt Köln. Ob somit eine Gleichberechtigung aller Parteien zu einer Wahl noch aufrechterhalten wird?

Köln scheint es nicht zu stören, will man sich doch Erdogan- und Türkenfreundlich geben. Nun muss die Staatsanwaltschaft ermitteln.

Es sei eine professionell durchgeführte Aktion gewesen, hieß es von der Staatsanwaltschaft. Die Personalien der Arbeiter seien aufgenommen worden, sie gelten derzeit als Tatverdächtige in dem Fall. „Nun gilt es zu klären, wer den Auftrag für die Entfernung der Plakate gegeben hat“, ergänzte Willuhn, der bei der Behörde für die Bearbeitung von politischen Straftaten zuständig ist. Die Beseitigung von Wahlwerbung sei strafbar. Die Lanxess-Arena, in der Erdogan am Nachmittag auftritt, gab zu dem Fall keine Stellungnahme ab. „Bitte haben Sie Verständnis, dass wir uns zu dieser Thematik aktuell nicht äußern werden“, erklärte der Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

 

berichtet die Kölnische Rundschau.

Pro Köln hingegen hat weitere Probleme mit ihrer Stadt und dem Erdoganbesuch.

Die Kölner Polizeiführung hat am Freitag  aus Gründen der “öffentlichen Sicherheit” die genehmigte Demonstration von PRO NRW und PRO KÖLN durch den Stadtteil Riehl untersagt.

schreibt die Bürgerbewegung auf ihrer Seite.

Zu den Vorkommnissen des Tages erklärt der persönlich anwesende PRO-NRW-Generalsekretär und Kölner Stadtrat Markus Wiener:

“Nach diesen nachdenklich stimmenden Ereignissen des heutigen Tages, kann es am Sonntag nur um so mehr für alle rechtschaffenen und friedliebenden Bürger Kölns heißen: PRO wählen! Sowohl PRO KÖLN zur Kommunalwahl, als auch PRO NRW zur Europawahl! Denn wir brauchen endlich wieder politischen Anstand, Recht und Ordnung statt linksextremer Randale und etablierter Klüngelpolitiker in Köln! Ebenso brauchen wir mit dem PRO-Vorsitzenden Markus Beisicht in der künftigen EU-Rechtsfraktion eine starke deutsche Stimme im Verbund mit Geert Wilders, HC Strache und anderen! Was wir dagegen nicht und niemals brauchen, ist die Türkei in der EU und den türkischen Islamistenführer Erdogan in der Lanxess-Arena, wo er die hier lebenden Türken und türkischstämmigen Bürger aufwiegelt! Es gilt auch umgehend zu klären, ob die medialen Spekulationen zutreffen, dass hier mitten in Deutschland Erdogans Lakaien und damit die fünfte Kolonne Ankaras kriminell in den Wahlkampf eingegriffen haben, indem sie die Plakate der PRO-Bewegung massenhaft abhängen ließen. Wenn sich das bewahrheiten sollten, hätten wir eine politischen Skandal aller erster Güte, der weit über Köln hinaus reichen würde!”

One thought on “Plakate weg, Erdogan kommt”

  1. „Es ist unerträglich wie man hier gegen die Partei Pro-NRW vorgeht da werden Plakate einer nicht verbotenen und Grundgesetztreuen Partei abgehängt weil ein Türkischer Staatsminister kommt (Der von Demokratie und Meinungsfreiheit 0 Ahnung hat). Pro-NRW sollte gegen dies Frechheit der Stadt Köln sich gerichtlich zur Wehr setzten Herr Beisicht und Frau Wolter sind 2 Spitzen Rechtsanwälte/in.“

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