Ohne Moos nix los!


Neue Wohnungen – vermietet für Asylanten

(he) Potsdam, eine schöne Stadt. Am Stern, ein Stadtteil ist weniger schön. Plattenbauten verstecken die grünen Innenbereiche. Und doch lässt es sich unweit der Autobahn und der Schnellstrasse dort gut wohnen. So hofften auch viele Potsdamer in die dort neu errichteten Wohnungen bald einziehen zu können. Doch die Stadt denkt nicht an die Potsdamer.

Nach Gutmenschenherrenart beschloss die Stadt nun nämlich die Wohnungen als Asylantenwohnungen zu nutzen. 120 Menschen sollen in den neuen Wohnungen untergebracht werden. Keine schlechte Idee. Verfolgten Menschen, Bürger die zu Kriegszeiten aus ihren Ländern flüchten, helfen wir gern. Doch ein Blick in die Statistiken zeigt: 98% der Asylbewerber haben kein Anrecht auf Asyl. Viele sind Wirtschaftsflüchtlingen und einige flüchten aus ihrem Land aus religiösen Gründen. So zum Beispiel Muslime, die in der Heimat verfolgt werden. Nun könnte man fragen, warum Muslime in einem christlich geprägten Staat Asyl suchen oder warum viele Flüchtlinge denken, hier fliessen statt Elbe und Rhein, Honig und Milch. Doch solche Fragen will die Stadt nicht gestellt bekommen und zeigt sich barmherzig. Immerhin 250 Bürger machten ihren Unmut letztendlich Luft. Zwar wurden sie ge- aber längst ihr Unmut nicht erhört. Und so kommt es, wie auch andernorts, in denen Schulen und Altenheime geschlossen werden: Die (Ur-)Bevölkerung wird zurückgedrängt und vernachlässigt. Ob das Potsdam gefällt oder nicht. Das ist Kommunalpolitik!

Da am kommenden Wochenende zum Beispiel in Niedersachsen auch die Kommunalpolitik gewählt wird, sollte man die Potsdamer Nachricht nicht nur in Potsdam erklingen lassen, schrieb mir der Tippgeber dieser Meldung. Deshalb: Potsdam ist überall, selbst da wo man es nicht vermutet. Fragen Sie mal in Hamburg nach oder in Berlin oder in Leipzig oder oder oder.

2 comments on “Neue Wohnungen – vermietet für Asylanten
  1. Ehrlich gesagt geht es mir wahnsinnig auf den Sack Begriffe wie ‚Gutmenschenherrenart‘ zu lesen (oder zu hören) – wobei ich damit natürlich eigentlich das darunter liegende ‚Gutsherrenart‘ meine. Das ist doch so eine beschissene linke Begriffsprägung, die den ganzen ostelbischen Adel zu Geschichtsverbrechnern macht, die ‚ihre Sklaven‘ nach Mandingoart gehalten und drangsaliert haben. Da hab ich dann nur mal eine einzige Frage: Wieso sind die armen Menschen, die diesen entsetzlichen ‚Gutsherren‘ ausgeliefert waren, nicht in Scharen aus den ostelbischen Ländern geflohen … in den ‚Goldenen Westen‘? Gut, geflohen sind sie ja letztlich tatsächlich … – allerdings meine ich mich zu erinnern, daß es nicht die ‚entsetzlichen Gutsherren‘ mit ihrer unerträglichen, jedem Menschenrecht spottenden, Willkür waren, vor denen sie geflohen sind. Sondern eher vor denen, die ‚das Menschenrecht‘ brachten…

  2. Sir Toby .. Du glaubst sicherlich auch noch das der Nationalsozialismus antiimperialistisch war. Wie kann man sich so an einem Wort hochziehen. Ne , ist schon klar , wir Deutschen haben ab 1939 nur den Frieden und die Freiheit in allen anderen europäischen Länder gebracht. Besonders nach Russland.

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