Frühe Ferien, Allah sei Dank!

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(he) Bestimmt ist mit Allah sei Dank, irgendein Paragraph der Gotteslästerung angeschnitten worden. Daher teile ich Ihnen mit, diese Unterschrift soll Leser ziehen, und ist von daher überspitzt. Denn der Dank sollte an das Kultusministerium gehen.

Denn während sich die Schulleiter den Kopf zerbrechen, ob die Kinder später zur Schule, wegen der nächtlichen Fussballweltmeisterschaftsübertragungen, gehen dürfen, darf man sich in Niedersachsen nun die Ferienzeiten selbst einteilen. Aber der Reihe nach:

Die Kultusministerien der Länder überlegen und streiten noch: späterer Schulanfang für die Schüler, wenn am Vorabend, sprich in der Nacht, die DFB-Auswahl in Brasilien antritt? Gutmenschendenken sah dies als Rassismus. Wenn nämlich die anderen Mannschaften spielten und ein Schüler aus einem Land dieser anderen Mannschaften käme, dürfte er dann den Folgetag auch verschlafen? So weit wird es nicht kommen, da die linke Politik der Ganztagsschule dann ihren Betrieb bis in die Abendstunden verlegen müsste und das (Schul-) Bus und Bahnnetz so perfekt ausgebaut ist, dass Schüler die den Bus zum normalen Ende des Schultages verpassen, nicht mehr nach Hause kommen. Also, wird das Ausschlafen wohl nichts werden, werte junge Fussballfreunde. Dennoch nehmen manche Schulen Rücksicht und verzichten am Folgetag eines DFB-Auswahlspieles auf Notenvergabe. Immerhin.

Doch andere Völker, andere Religionen, gleiches Land, andere Rechte. Muslime können nämlich nun einen Antrag stellen, um ihre Kinder fünf Tage vor Ferienbeginn aus die Schule zu nehmen. Während ein deutscher Kindesvater sich mit den Behörden herumstreitet, weil seine Tochter den Sexualkundeunterricht verweigert, er deshalb schon ins Gefängnis gehen musste, dürfen Muslime also ganz offiziell die Schule “schwänzen”. Grund: Der Ramadan!

Grund ist der höchste muslimische Feiertag zum Ende der Fastenzeit, der dieses Jahr auf den 28. Juli, einen Montag, fällt. An diesem Tag konnten sich Muslime auch in der Vergangenheit schon für den Moscheebesuch beurlauben lassen. Das Kultusministerium bezieht in diesem Jahr als Ausnahmeregelung auch die beiden folgenden Feiertage mit ein. Muslimischen Schüler soll die Möglichkeit gegeben werden, das Ramadanfest bei ihren Verwandten im entfernt liegenden Ausland zu verbringen, so heißt es. Das müsse aber schriftlich bei der Schulleitung beantragt werden, außerdem seien Nachweise – wie zum Beispiel ein Flugticket – zu erbringen

erklärt die HAZ. Ob Katholiken sich demnächst auch für ihre Fastenzeit – und den damit verbundenen Festen freinehmen dürfen? Wo bleiben die Extrafreitage für die jüdischen Mitbürger oder die Baumgläubigen?

Das war zu Böse gefragt? Vielleicht! Aber seit wann werden Schulferien nach nichtanerkannten Festtagen berechnet? Die Hannoveraner machten es sich einfach, und verklärten diese Nachricht, mit dem Hinweis, dass deshalb nicht die Muslimen etwa günstiger in den Urlaub fliegen könnten:

Zur Planung eines preiswerten Urlaubs tauge das Ganze eher nicht, meint Hubrig-Lübke. In den anderen Bundesländern laufen die Ferien längst, wenn sie in Niedersachsen beginnen. „Und Eltern, die arbeiten, haben ihren Urlaub doch meist schon lange beantragt und gebucht.“

Doch bei der Verklärung fiel mir ein anderer Satzteil in obigen genanntem Bericht auf:

Rolf Doelle, Leiter der IGS Stöcken, macht sich dennoch keine Sorgen, seine Klassen könnten bereits drei Tage vor Schuljahresende halb leer stehen

Wieso halb leer… 50% Muslime in einer Schule? Aber nicht doch in einem europäischem Abendland, oder doch?

[…] rund ein Drittel der 650 Schüler Muslime sind.

Klärt man in Hannover dann über die Besetzung der IGS Stöcken auf. Aber keine Panik:

 „Die meisten feiern Ramadan in ihrer Kernfamilie und ihrer Gemeinde hier in Hannover.“ In der Schule selbst gibt es wie zu Weihnachten ebenfalls eine große Feier mit allen Schülern und Eltern.

Na dann ist ja alles klar, ein Ramadanfest wie Weihnachten. Allah, dem Kultusministerium und Herrn Doelle sei Dank. Und der Hannoverschen Allgemeine, für diese Informationen …

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