Frau Hofreiter hatte ihre Tage oder: linke Doppelmoral (Wolfgang Luley)

Satire & Humor

Nach eigenen Angaben wollten die Grünen eine Partei sein, die weder links noch rechts ist, sondern einfach nur: vorne. Wer diese Richtung vorgab, war der ehemalige Steinewerfer und deutsche Außenminister Joschka Fischer. Diese Zeiten sind aber vorbei.

Die Grünen haben sich gewandelt. Nun haben Frauen das Zepter übernommen. Und das wie!

Derzeit machen zwei Frauen an der Fraktionsspitze der Grünen im Bundestag von sich reden, die eine Katrin Göring-Eckhardt, ist nicht der Rede wert und die zweite, Anton Hofreiter, macht Schlagzeilen als Steuerhinterzieher. Damit reiht sich Genossin Hofreiter in eine glorreiche grüne Riege aus Kinder- und Inzestbefürwortern.

Zugegeben: ich übertreibe. Frau Hofreiter ist ein Mann, der seine Frau stehen kann. Wirklich böse kann ihr daher niemand sein, wenn sie sich vor der Kamera durch`s lange, blonde Haar fährt und zerknirscht bekennt, sie habe für ihre Berliner Zweitwohnung keine Steuern bezahlt. Damit steht Frau Hofreiter auch nicht allein. Über ein ähnliches Problem ist auch eine andere Grüne Genossin zerknirscht, die Gesundheitspolitische Sprecher: Frau Maria Klein-Schmeink. Und weil es gerade chick ist, Steuern zu hinterziehen (ich meine natürlich „vergessen“ zu bezahlen), können wir auch den Ex-Juso-Chef Niels Annen von der SPD erwähnen. Was man nicht alles „vergessen“ kann!

Gerne vergessen würden die drei Genossinnen auch ihre verbalen Attacken gegen Steuersünder. Wusstet ihr, dass Leute, die Steuern hinterziehen eine Doppelmoral vertreten? Ja, und das schadet unserem System! Das ist nämlich Betrug an all jenen, die brav ihre Steuern zahlen. Und nein, diese Aussagen stammen nicht von mir. In diese Richtung äußerten sich die drei Genossinnen, als Fälle bekannt wurden, etwa den vom Präsident des FC-Bayern München: Uli Hoeneß oder jener der Vorzeigeemanze Alice Schwarzer. Quizfrage: wenn jemand anderen Doppelmoral vorwirft, selbst aber keinen Deut besser ist, wie nennt man das? Antwort: linke Doppelmoral!

Es ist ein Jammer mit den Grünen. Anfang der 80iger Jahre, des letzten Jahrhunderts, starteten sie als Friedenspartei, die Gewalt als legitimes Mittel befürwortete. Dann riefen sie nach einer Politik, die familienfreundlich zu sein hatte, und forderten die Legalisierung von Kindersex. Als Krönung folgte die Forderung, Diskriminierungen aller Art zu ächten und das Inzestverbot aufzuheben. Wir halten fest: Frieden, Familienrecht und Menschenwürde beinhalten für Grüne: Faustrecht und Sex innerhalb der Familie, bzw. mit Kindern.

Wenn man also genau hinsieht, dann haben die Grünen sich kaum gewandelt. Was sich geändert hat, ist, dass es ihr an Radaupolitikern wie Joschka Fischer mangelt. So erkennt jeder leichter, wofür die Grünen noch stehen, oder besser: wobei es den Grünen steht!

Lehrreich ist übrigens, dass jene, die am Lautesten brüllen, nicht besser sind. Das sollte man sich für die Zukunft merken. Eigentlich ist das keine neue Erkenntnis, es ist aber verblüffend, wie oft man diese Erfahrung machen kann.

Als Fraktionsvorsitzende dürfe Frau Anton Hofreiter diese Affäre nicht überstehen; ich kann mir vorstellen, dass sie nach den Europawahlen, die Ende Mai vorbei sind, einen Schritt zurück machen wird (oder gemacht werden wird). Und am Besten nimmt sie gleich all ihre Freundinnen mit, die es mit der Moral auch nicht so genau nehmen. Jedenfalls, wenn es um ihre Belange geht.

Ob das die Grünen wieder nach vorne bringt, ist fraglich. Von mir aus können sie einen neuen Spruch prägen: Wir sind weder links noch rechts, sondern unten! Meinen Segen hättet ihr!

 

Buchtipp zum Thema: Die Verbotspartei – Die Grünen – von der Freiheit bis zum totalen Verbot

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