Ohne Moos nix los!


Neurussland gewünscht

(he) Die Abstimmung in der Ostukraine zeigte eine starke Zustimmung zur Spaltung der Ukraine. Nach Angaben der Wahlleiter waren fast 90% für eine Abspaltung und damit für neue Staaten, die Volksrepublik Donezk bzw. Volksrepublik Lugansk heissen könnte. Später möchte man aus den Volksrepubliken Neurussland gründen. Hauptsächlich jedoch möchte man kein Ukrainer mehr sein – nachdem was in Kiew regiert und geschah und – geschehen wird. Der Westen kritisiert die Wahl und den Wunsch der Bevölkerung und nahezu zeitgleich grübelt man über weitere Sanktionen gegen Putins Russland.

Die proukrainischen Medien berichten von massiven Fälschungen. Hollande, französischer Präsident, meinte die Abstimmung wäre Null und Nichtig. Die Frage ist, was hat ein französischer Politiker in der Ukraine zu sagen und was hat er gegen demokratische Entscheidungen? In den deutschen Medien wird diese Abstimmung auch gern mit „angeblicher Wahl“ mit einem „angeblichem Ergebnis“ umschrieben.

Diese Wortwahl und die Berichterstattung sowie die kommende Nichtanerkennung ist ein weiterer Tropfen in Richtung Krieg. Ein Krieg, der verhindert werden kann, ein Krieg, der sehr an 1914 erinnert und eben solche Ausmasse haben könnte – die Vernichtung Europas (mehr dazu in der Mai/Juni-Ausgabe des Preußischen Anzeigers). Putin indess möchte erst prüfen, bevor er etwas zum Referendum sagt. Das ist diplomatisch. Etwas, was Hollande noch lernen sollte, wenn er wirklich für Frieden und Demokratie stehen möchte. Doch das, wie im Titelthema des aktuellen PAs herausgearbeitet wurde, muss bezweifelt werden. Hoffen doch gerade Amerika, Großbritannien und Frankreich auf eine Gewaltwelle im Westen und wissen sich um einen Bündnispartner reicher, der den Prellbock und das Kanonenfutter stellt.

Während Merkel schon vom Ostfeldzug träumt, dürften die deutschen Truppen sich bis ins Unterhemd einmachen. Russische Panzer gegen deutsche Spritrechnerei, dank weiterer Etatkürzungen. Bei den Sparauflagen der Bundeswehr müssten deutsche Soldaten und Soldatinnen, oder besser ausgedrückt, Menschen in deutscher Uniform, bald mit dem Fahrrad zur Front geschickt werden. Ähnliche Bilder, verabschiedet von deutschen Frauen mit Blümchen in der Hand, gab es 1914.

Trotz dieser Sparauflagen und der Kindergartentendenz der Bundeswehr, träumt man mit den NATO-Kräften vom besiegtem russischen Bären. Der anvisierte Gegner hält sich den Bauch vom Lachen. Nach Angaben des stellvertretenden russischen Verteidigungsministers Dmitri Bulgakow wurden 2013 mehr als 2200 neue Panzer und weitere Fahrzeuge angeschafft, 1700 weitere seien modernisiert worden. In diesem Jahr kommen 1700 Panzer und mehr als 9000 andere Militärfahrzeuge hinzu; 4500 Panzer und Kampffahrzeuge werden nach Moskauer Medienangaben runderneuert. Im vergangenen Jahr haben die Truppen darüber hinaus 300 zusätzliche Raketensysteme und Artilleriegeschütze erhalten. Der neue Panzer „Armata“, der 2016 in Serie gehen soll, wird erstmals ferngesteuert sein. Der deutsche Mitläufer, also der SPD/CDU/Grünen-Wähler wird darüber nicht informiert. Genauso wenig, wie über die neue deutsche Friedens-bewegung, die man trotz Nazi-Keulen noch immer nicht unterdrücken konnte. Sonst würde der Bundesbürger noch erfahren, dass Deutschland offiziell 225 Kampfpanzer Leopard zu bieten hat. Der neue Puma, ein Schützenpanzer, soll die Stückzahl 350 erreichen. Derzeit stehen 0, in Worten Null, Pumas zur Verfügung.

Nun sieht sich die BRD umringt von Freunden. Man könnte also, zum Beispiel, die Niederländer zur Hilfe rufen. Die kommen dann mit ihren Panzern und …

Stop!

Panzer aus den Niederlanden?

Die Holländer haben ihre Panzertruppen abgeschafft. Und das ohne die NATO zu fragen. Da steht die Bundeswehr noch gut da! Von gut 50, aus Zeiten des „kalten Krieges“ hat die Bundeswehr heute noch 6 Panzerbataillone. Davon sollen 4 auch einsatzbereit sein.

Quelle Preußischer Anzeiger –  Ausgabe Mai/Juni „Bedingt abwehrbereit“

Wer bei diesem Kräfteverhältnis immer noch vom neuen großen, totalem, Krieg träumt, der sollte dringend untersucht werden!

 

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