Ohne Moos nix los!


Wurst mit Gesang oder das europäische DSDS

(he) Man darf die Österreicher beglückwünschen, zu ihrer „Queen of Europe“. Jener Queen die mit Bart singt. Nach BILD war es das Kleid, das sie trug. Dabei soll die „Queen“ privat ein Mann sein. Verwirrend? Nein. Gewann doch nach seiner, ihrer – also nach des Interpretens Meinung die Toleranz:

 „Diese Nacht steht für Einheit aus Liebe und Toleranz. Europa hat gezeigt, dass wir fortschrittlich denken und in die richtige Richtung gehen wollen. Und alle anderen: Tut mir leid – für euch habe ich leider keine Zeit. Wie ich mich fühle, kann ich eigentlich noch nicht in Worte fassen. Denn die Worte dafür kenne ich noch nicht. Es ist überwältigend und ich bin so, so, so, so dankbar.“

so zitiert in Deutschlands Boulevardzeitung Nummer 1. Die österreichische Krone feiert ebenso:

Sprechchöre und kreischende Fans, Österreich- und Regenbogenfahnen, aufgemalte Vollbärte, fliegende Herzen, gezückte Smartphones und ein Glitterregen wurden der strahlenden Siegerin von Hunderten Menschen entgegengebracht.

Wurst präsentierte sich stolz mit der gläsernen Eurovisions-Trophäe in der Hand und in Begleitung von ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz.

Und dort ist man sich sicher, dass der ORF die nächste Veranstaltung, trotz hoher Kosten durchziehen wird. Der ESC in Austria. Da tanzen die Kängurus Walzer!

Und doch stellt sich die Frage, was war das für ein Sieg? Immerhin ist der Eurovision Song Contest ein Wettbewerb der Komponisten und Texter – und nicht der Interpreten oder der Bühnenbauer. Wobei bei letzteren so manche Goldmedaille hätte überreicht werden müssen. Doch seit man nicht mehr in der Landes- resp. Muttersprache singen muss, die Texter, Komponisten und Darsteller eingekauft werden können, verwandelt sich der ESC immer mehr zu einer Art des europäischen DSDS. So kann man nun voller Hoffnung sein, dass man von der „Queen Wurst“ demnächst nichts mehr hört!

Doch etwas anderes fiel auf: Zum ersten Mal war die Punktevergabe durcheinander. Nicht nur das das Ritual der Punktevergabe – erst englisch, dann französisch, dann deutsch – mal wieder fehlte. Sondern, man konnte die Vergabe kaum Vorhersagen. Brüderländer gaben sich oft eben keine 12 Points, sondern nur 4 oder 5. Und das Publikum war wohl europaweit verblendet. Was nicht an Wurtstens Kleid lag: Man pfiff bei Russland! Den europäischen Medien und Kriegstreibern sei Dank! (Hierzu finden Sie einen Bericht im Preußischen Anzeiger Mai/Juni 2014, der dieser Tage erscheint). Nun werden Sie sagen: ESC ohne Politik ging noch nie! Da haben Sie Recht, aber einen Gewinner, der Kunst darin interpretiert, ein Kleid anzuziehen und sich nicht zu rasieren, ist auch neu. Mein Schwager, trug auch einst einen Rock und trägt Ringe dort, wo sie nicht hingehören. Aber er rasierte sich und erklärte mir, das sei Mode. Nun ist dieses Erlebnis schon einige Jahre her. Aber, dies könnte wiederkommen und das Vergendern von Europa ist einen Schritt weiter. Unsere Jugend in Kleidern – und ohne Bart. Ein Traum für Modedesigner und Kleiderfabrikanten. So gesehen, hat der ESC etwas gebracht: Einen Schritt weiter an das Ende der Kunst!

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4 comments on “Wurst mit Gesang oder das europäische DSDS
  1. jaja das ESC gestern – ich persönlich bin von euren deutschen medien echt entäuscht. als der deutsche pfaff den Papst titel gewonnen hat, haben eure medien getitelt „Wir sind papst“ aus diesem grund habe ich heute erwartet, dass überall steht „wir sind schwul“ – aber das wäre wohl zu fest politisch korrekt gewesen.

    naja das esc und das schwule wienerli wurden gestern instrumentalisiert und missbraucht. aber jeder muss damit selbst leben können 🙂

  2. … aus diesem grund habe ich heute erwartet, dass überall steht “wir sind schwul” –…

    Richtigerweise hätte dort dann wohl stehen müssen: Wir sind Wurst … was auch nicht dastand. Aber andererseits: Is mir eigentlich … wurst.

  3. Aber einen schönen Kommentar, den ich bei PI fand, möchte ich zum Thema noch einstellen …

    #39 sharky41267 (11. Mai 2014 15:48)

    #21 Religion_ist_ein_Gendefekt (11. Mai 2014 12:07)

    Die Eheschliessung würde als rein privater Akt ­ihren religiösen, moralischen und emotio­nalen Wert behalten. Der Staat aber bliebe vor der Tür.

    Was ist dagegen eigentlich einzuwenden? Den Staat geht das schon aus Prinzip sowieso nichts an. Wünschenswert wäre lediglich, den Begriff “Ehe” irgendwie so zu schützen, daß er eben nur auf den traditionellen Bund zwischen Mann und Frau anwendbar ist. Wer was anderes machen will, bitte, aber es heißt dann halt nicht Ehe und Steuervergünstigung gibt’s auch nicht. Und Kinder adoptieren für Schwule geht schon gleich gar nicht. Was Erwachsene unter sich machen ist deren Sache, aber bei Kindern hört der Spaß auf.

    Na dann freut mich, dass Sie wenigstens ein Mal mit einem Katholiban einer Meinung sind.

    Also, Religion ist kein defekt

    http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_20030731_homosexual-unions_ge.html

    Hat der rückständige ewig gestrige JPII auch Recht, genau so wie er Recht mit dem Kommunismus hatte?

    Das Dokument ist aus dem Jahr 2003. Wie Sie sehen, die katholische Kirche ist bestimmten Entwicklungen 10 Jahre voraus….

    III. RATIONALE ARGUMENTE GEGEN
    DIE RECHTLICHE ANERKENNUNG
    HOMOSEXUELLER LEBENSGEMEINSCHAFTEN

    6. Um zu verstehen, weshalb es notwendig ist, sich in dieser Weise den Instanzen entgegenzustellen, die die Legalisierung der homosexuellen Lebensgemeinschaften anstreben, bedarf es einiger spezifischer ethischer Erwägungen, die sich auf unterschiedlichen Ebenen bewegen.

    In Bezug auf die rechte Vernunft

    Die Aufgabe des staatlichen Gesetzes ist gewiss im Vergleich zu der des sittlichen Gesetzes von begrenzterem Umfang.(11) Das staatliche Gesetz kann aber nicht in einen Widerspruch zur rechten Vernunft treten, ohne seinen das Gewissen bindenden Charakter zu verlieren.(12) Jedes von Menschen erlassene Gesetz hat den Charakter eines Gesetzes, insoweit es mit dem natürlichen Sittengesetz, das von der rechten Vernunft erkannt wird, übereinstimmt und insbesondere die unveräußerlichen Rechte jeder Person achtet.(13) Die Gesetzgebungen zu Gunsten der homosexuellen Lebensgemeinschaften widersprechen der rechten Vernunft, weil sie der Lebensgemeinschaft zwischen zwei Personen desselben Geschlechts rechtliche Garantien verleihen, die jenen der ehelichen Institution analog sind. In Anbetracht der Werte, die auf dem Spiel stehen, könnte der Staat diese Lebensgemeinschaften nicht legalisieren, ohne die Pflicht zu vernachlässigen, eine für das Gemeinwohl so wesentliche Einrichtung zu fördern und zu schützen, wie es die Ehe ist.

    Man kann sich fragen, wie ein Gesetz dem Gemeinwohl widersprechen kann, das niemandem eine besondere Verhaltensweise auferlegt, sondern sich darauf beschränkt, eine faktische Gegebenheit zu legalisieren, die dem Anschein nach niemandem Unrecht zufügt. In diesem Zusammenhang ist es notwendig, vor allem den Unterschied zu bedenken zwischen dem homosexuellen Verhalten als einem privaten Phänomen und demselben Verhalten als einer im Gesetz vorgesehenen und gebilligten sozialen Beziehung, aus der man eine der Institutionen der Rechtsordnung machen möchte. Das zweite Phänomen ist nicht nur schwerwiegender, sondern hat eine sehr umfassende und tiefgehende Tragweite und würde die gesamte soziale Struktur in einer Weise verändern, die dem Gemeinwohl widerspräche. Staatliche Gesetze sind Strukturprinzipien des Lebens der Menschen in der Gesellschaft, zum Guten oder zum Bösen. Sie spielen « eine sehr wichtige und manchmal entscheidende Rolle bei der Förderung einer Denkweise und einer Gewohnheit ».(14) Lebensformen und darin sich ausdrückende Modelle gestalten das gesellschaftliche Leben nicht nur äußerlich, sondern neigen dazu, bei den jungen Generationen das Verständnis und die Bewertung der Verhaltensweisen zu verändern. Die Legalisierung von homosexuellen Lebensgemeinschaften würde deshalb dazu führen, dass das Verständnis der Menschen für einige sittliche Grundwerte verdunkelt und die eheliche Institution entwertet würde.

    In biologischer und anthropologischer Hinsicht

    7. Den homosexuellen Lebensgemeinschaften fehlen ganz und gar die biologischen und anthropologischen Faktoren der Ehe und der Familie, die vernünftigerweise eine rechtliche Anerkennung solcher Lebensgemeinschaften begründen könnten. Sie sind nicht in der Lage, auf angemessene Weise die Fortpflanzung und den Fortbestand der Menschheit zu gewährleisten. Ein eventueller Rückgriff auf die Mittel, die ihnen durch die neuesten Entdeckungen im Bereich der künstlichen Fortpflanzung zur Verfügung gestellt werden, wäre nicht nur mit schwerwiegenden Mängeln an Achtung vor der menschlichen Würde behaftet,(15) sondern würde diese ihre Unzulänglichkeit in keiner Weise beheben.

    Den homosexuellen Lebensgemeinschaften fehlt auch gänzlich die eheliche Dimension, welche die menschliche und geordnete Form der geschlechtlichen Beziehungen ausmacht. Sexuelle Beziehungen sind menschlich, wenn und insoweit sie die gegenseitige Hilfe der Geschlechter in der Ehe ausdrücken und fördern und für die Weitergabe des Lebens offen bleiben.

    Wie die Erfahrung zeigt, schafft das Fehlen der geschlechtlichen Bipolarität Hindernisse für die normale Entwicklung der Kinder, die eventuell in solche Lebensgemeinschaften eingefügt werden. Ihnen fehlt die Erfahrung der Mutterschaft oder der Vaterschaft. Das Einfügen von Kindern in homosexuelle Lebensgemeinschaften durch die Adoption bedeutet faktisch, diesen Kindern Gewalt anzutun in dem Sinn, dass man ihren Zustand der Bedürftigkeit ausnützt, um sie in ein Umfeld einzuführen, das ihrer vollen menschlichen Entwicklung nicht förderlich ist. Eine solche Vorgangsweise wäre gewiss schwerwiegend unsittlich und würde offen einem Grundsatz widersprechen, der auch von der internationalen Konvention der UNO über die Rechte der Kinder anerkannt ist. Demgemäß ist das oberste zu schützende Interesse in jedem Fall das Interesse des Kindes, das den schwächeren und schutzlosen Teil ausmacht.

    In sozialer Hinsicht

    8. Die Gesellschaft verdankt ihren Fortbestand der Familie, die in der Ehe gründet. Die unvermeidliche Folge der rechtlichen Anerkennung der homosexuellen Lebensgemeinschaften ist, dass man die Ehe neu definiert und zu einer Institution macht, die in ihrer gesetzlich anerkannten Form die wesentliche Beziehung zu den Faktoren verliert, die mit der Heterosexualität verbunden sind, wie zum Beispiel die Aufgabe der Fortpflanzung und der Erziehung. Wenn die Ehe zwischen zwei Personen verschiedenen Geschlechts in rechtlicher Hinsicht nur als eine mögliche Form der Ehe betrachtet würde, brächte dies eine radikale Veränderung des Begriffs der Ehe zum schweren Schaden für das Gemeinwohl mit sich. Wenn der Staat die homosexuelle Lebensgemeinschaft auf eine rechtliche Ebene stellt, die jener der Ehe und Familie analog ist, handelt er willkürlich und tritt in Widerspruch zu seinen eigenen Verpflichtungen.

    Um die Legalisierung der homosexuellen Lebensgemeinschaften zu stützen, kann man sich nicht auf das Prinzip der Achtung und der Nicht-Diskriminierung jeder Person berufen. Eine Unterscheidung unter Personen oder die Ablehnung einer sozialen Anerkennung oder Leistung sind nämlich nur dann unannehmbar, wenn sie der Gerechtigkeit widersprechen.(16) Wenn man den Lebensformen, die weder ehelich sind noch sein können, den sozialen und rechtlichen Status der Ehe nicht zuerkennt, widerspricht dies nicht der Gerechtigkeit, sondern wird im Gegenteil von ihr gefordert.

    Auch auf das Prinzip der rechten persönlichen Autonomie kann man sich vernünftigerweise nicht berufen. Eine Sache ist es, dass die einzelnen Bürger frei Tätigkeiten ausüben können, für die sie Interesse hegen, und dass diese Tätigkeiten im Großen und Ganzen in den allgemeinen bürgerlichen Freiheitsrechten Platz haben. Eine ganz andere Sache ist es, dass Tätigkeiten, die für die Entwicklung der Person und der Gesellschaft keinen bedeutsamen, positiven Beitrag darstellen, vom Staat eine eigene qualifizierte rechtliche Anerkennung erhalten. Die homosexuellen Lebensgemeinschaften erfüllen auch nicht in einem weiteren analogen Sinn die Aufgaben, deretwegen Ehe und Familie eine eigene qualifizierte Anerkennung verdienen. Es gibt jedoch gute Gründe zur Annahme, dass diese Lebensgemeinschaften für die gesunde Entwicklung der menschlichen Gesellschaft schädlich sind, vor allem wenn ihr tatsächlicher Einfluss auf das soziale Gewebe zunehmen würde.

    In rechtlicher Hinsicht

    9. Weil die Ehepaare die Aufgabe haben, die Folge der Generationen zu garantieren, und deshalb von herausragendem öffentlichen Interesse sind, gewährt ihnen das bürgerliche Recht eine institutionelle Anerkennung. Die homosexuellen Lebensgemeinschaften bedürfen hingegen keiner spezifischen Aufmerksamkeit von Seiten der Rechtsordnung, da sie nicht die genannte Aufgabe für das Gemeinwohl besitzen.

    Nicht zutreffend ist das Argument, dass die rechtliche Anerkennung der homosexuellen Lebensgemeinschaften notwendig wäre, um zu verhindern, dass die homosexuell Zusammenlebenden auf Grund der bloßen Tatsache ihres Zusammenlebens die wirksame Anerkennung der allgemeinen Rechte verlieren, die sie als Personen und als Bürger haben. In Wirklichkeit können sie jederzeit wie alle Bürger, ausgehend von ihrer persönlichen Autonomie, auf das allgemeine Recht zurückgreifen, um rechtliche Situationen von gegenseitigem Interesse zu schützen. Es ist jedoch eine schwerwiegende Ungerechtigkeit, das Gemeinwohl und die authentischen Rechte der Familie zu opfern, um Güter zu erlangen, die auf Wegen garantiert werden können und müssen, die nicht für die ganze Gesellschaft schädlich sind.(17)

  4. Also der ESC ist wirklich für die Wurst….
    Ich kann drüber lachen, aber traurig ist es trotzdem, denn meinen Freunden vom „Orden der Patrioten“ (http://tomorden.de.to) und mir ist klar das diese Wurst ein würstiger Sieg für die familien- und völkerfeindliche Genderlobby ist!!!

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