Ohne Moos nix los!


Weniger Arbeitslose, mehr Frühling

(he) Nun sollten sich CDU und SPD zurücklehnen können. Sind sie doch von der schlechten Politik freigesprochen worden. Deutschland, ja ganz Deutschland, darf jubeln. Weniger Arbeitslose, vermelden alle Agenturen und Nachrichtenseiten.

Da müsste doch nun die CDU für mehr Klimawandel in Europa sein, schliesslich hat man die Arbeitslosenquote nicht nur durch durch äußerst geschicktes tangieren der Zahlenmasse und Statistiken hinbekommen, sondern vor allem durch den milden Winter. Ein hoch auf die Klimaerwärmung. Doch Angie lächelt nicht und Gabriel nimmt nicht ab. So bleibt, was sie schon immer waren: geschönte Zahlen.

Dabei könnte man nun endlich, auch den Finger in die Zuwandererpolitik stecken: Sehrt ihr, Volk und Wahlvieh, kaum noch Arbeitslose – wer soll die guten Jobs behüten? Deshalb müssen Fachkräfte aus aller Herren Welt hierher. Nur bitte nicht aus dem selben Kulturkreis!

Das sich die Arbeitslosenquote senkt und trotzdem der Arbeitnehmer kaum Geld hat und noch weniger Freizeit, dank Nebenjob vom Nebenjob, bleibt das Problem Geld bestehen. Doch mit dem Jubel der guten Arbeitsmarktzahlen, lässt sich dies in der Qualitätspresse vergessen. Und, es scheint, die BRD macht alles richtig! Besser als Resteuropa – genau der richtige Wahlkampfauftakt, für jene, die ihre Pfründe sichern müssen.

Komisch nur, dass ich keinen kenne, der im letzten Monat einen (besseren) Job erhalten hat. Von Beruf und Berufung dürfte bei den meisten meiner Bekannten von hause aus, keine Rede sein. Denn nur wenige können ihrer Berufung nachgehen. Das was einst Deutschland förderte und forderte ist abgeschafft, Hauptsache die geschönten Zahlen stimmen. Und man kann Vorbild spielen. Zum Beispiel für die Rest-EU oder für Euro(pa)kritiker und denen zeigen, dass man alles richtig macht. Durch Mund-zu-Mund-Propaganda, durch Tagesschau und Deutsche Welle, wird das Loblied nach Afrika und in die Ukraine gebracht. Und sie wollen in das Land, in dem die Sonne lacht, der Honig fliesst und der 80jährige Opa noch voller Elan seine Gehhilfe zum Arbeitsplatz schiebt.

Danke CDU, danke SPD!

Dabei wäre auch die BRD längst am Boden zerstört, würden sich Mittelstand und Arbeitnehmer, würden sich alle die UnterdemDurchschnitt- und knapp ÜberdemMindestlohn- Verdiener einmal eine Pause gönnen. Aber das wäre ein Aufruf zur Revolte, ein Aufruf zum Ungehorsam. Eben jenes, was der Deutsche nicht mag und deshalb ab und zu neidisch nach Frankreich schaut. Dem Nachbarland, in dem Reifen brennen und der Chef des Landes mit dem Moped auf Frauenbesuch rollt. Letzteres für Deutschland kaum vorstellbar, auch wenn man Gauck ohne Ehe- dafür mit geliebter Frau in die moslemischen Hochburgen schickt. Aber brennende Reifen? Dafür hat der Deutsche keine Zeit, dank Zweit- und Drittjobs, und kein Geld. Schliesslich muss Miete, Kindergartenplatz sowie Schulgeld und demnächst die Sonderabgabe für Autofahrer bezahlt werden. Da kann man sich doch mitfreuen, wenn der Nachbar wieder einen Job hat – und trotzdem zum Amt fahren darf, damit er aufstocken kann. Aber die Zahlen stimmen …

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