Ohne Moos nix los!


30.04. – 01. Mai

(he)Am 30. April 1945 soll das Leben von Adolf Hitler, dem Führer der NSDAP, geendet haben. Nicht immer war man sich sicher, ob er wirklich den Tod fand. So gab es tausende von Theorien, in denen Hitler aus Deutschland floh oder sogar in Nachkriegsdeutschland, zum Beispiel als Hirte, tätig war.

Doch egal, ob man Hitlers Tod feststellte oder nicht. Irgendwie lebt Hitler bis heute weiter. Kaum eine Zeitschrift, kaum eine Internetseite kommt ohne ihn aus – national, wie international. So weiss man um die Kaufkraft, die sein Konterfei auch im Jahre 2014 noch immer auslöst. Ein Bild von ihm auf dem Titelblatt, schon verkaufen Stern, Spiegel und Co. einige hundert Ausgaben mehr. Auch Fernsehsender haben dies erkannt. Ob ZDF und der Ableger ZDF_info oder die privaten Sender, wie n24: Hitler geht immer. Hitler, Hitlers Helfer, Hitlers Ärzte, Hitlers Hund – alles was mit Hitler zu tun hat, wird immer noch vermarktet. Währenddessen wird in München und Berlin mit Sorgenfalten gesehen, dass so mancher auch Hitlers Buch „Mein Kampf“ lesen möchte. Dabei sollte der Bundesbürger längst Hitler vergessen haben. So zumindest hatten es die Sieger des II. Weltkrieges vor. Dennoch, irgendwo schleift immer ein kleiner Hitler mit. Selbst im Alltag.

„Da hat einer Autobahn gesagt!“ – Schon ist das Raunen da und die politisch korrekte Frage, ist das Wort Autobahn überhaupt noch erlaubt? Eine unsinnige Frage? Immerhin wird der Verfechter für Frau und Kind schnell in die Richtung Mutterkreuz und national(sozialistisches) Familienbild gedrängt. Fragen Sie mal bei Eva Hermann nach… Da der Deutsche politisch korrekt übergeschult ist, werden Hitlers und Hitlers-Helfer Ideen heute gnadenlos umgesetzt. Frakturschrift = Nazi! Dabei hatte man in der Regierungszeit von Hitler unsere heutige Lateinschrift eingeführt und die Frakturschrift sogar verboten. Das ABC? Na, sagen Sie am Telefon Z wie Zeppelin? Enttarnt, Sie sind Nazi! 1933 erst, ein Beamter Namens Neugebauer machte aus Zacharias Zeppelin, aus David wurde Dora, aus Samuel Siegfried.

1. Mai; der Tag der Arbeit. Revolutionstag der Linken und heute ein freier Tag am Bierfass oder ein Tag an dem Linke Schaufenster einschlagen. Vorbei die Zeit, als man im Ostteil der BRD zum Winken auf die Strassen ging. Dabei ist der 1. Mai erst unter den Nationalsozialisten als Feiertag der nationalen Arbeit und zum Nationalen Feiertag des deutschen Volkes eingeführt worden. Sie lieben Tiere? Unsere Natur- und Tierschutzgesetze fußen auf Gesetze aus der Zeit ab 1933, ebenso manch anderes Gesetz aus der heutigen Familien- und Arbeitsschutzrechtsprechung.

Hitler schwingt also immer mit, fern ab von der NPD und sehr nah an den Regierungsparteien, egal ob sie SED hießen oder CDU, SPD bis Linke und Grüne heißen. Man beruft sich gern auf ihn, vorallem, wenn man ihn nicht nennen muss. So verglichen viele Bundesbürger die 1€-Jobs oder die Sozialhilfeamt- und Arbeitsamtsmaßnahmen, wie Arbeit statt Sozialhilfe (ASS) und ABM mit den Arbeitsdiensten in Deutschland. So schließt sich auch der Kreis zur Autobahn, der in Deutschland verpönt ist.

JPGEndfassung-Titel aprilmai-WEBWortgewandt war der Deutsche immer schon, man braucht nur in den Duden zu schauen. Doch Erfindungen kommen ebenso gern in deutschen Ländern an. So werden Worte umgedacht, um neue Worte zu erfinden. Negerkuss ist Nazi, König auf der Negerinsel ist erstrecht Nazi und selbst Zigeuner-Soße-Denken ist Nazidenken! So hat die Bundesrepublik Deutschland nur noch Ausländer als Touristen, der Rest sind Migranten oder Mitbürger mit Migrationshintergrund. Diese besondere Art der Worterfindungen gab es schon einmal. Sie wissen schon ….

Adolf Hitler hielt einst eine Rede gegen die Demokratie. So mancher Politiker sollte sich heute diese Rede einmal anhören und mit den eigenen Taten vergleichen. Das könnte für die Weiterentwicklung der Staatsform mehr bringen, als eben jenen Menschen nur zu verurteilen oder aus dem Geschichtsgedächtnis zu verdammen. Dabei sollen keine Taten gutgeheissen werden, aber analysiert und ausgewertet werden. Sachlich! Genau hier lag und liegt die Chance für ein modernes Land. Aus der Vergangenheit, aus den Erfahrungen lernen. Das Gegenteil erreicht man durch todschweigen oder einseitige Dokumentationen. Es steht aber nicht zur Frage, ob unsere Regierungen diese Zeit aufarbeiten wollen. Man hat insgesamt 100 Jahre gebraucht um die deutsche Kriegsschuld des ersten Weltkrieges näher zu beleuchten. Und so manches interessantes entwickelte sich daraus. Doch gelernt wurde daraus nicht. Noch heute scheint für Deutschland Bündnistreue über alles zu gelten. Deutschland über alles, diese rhetorische Weise ist längst überholt. Statt für ein einiges Deutschland zu kämpfen, verzichtete Deutschland auf russische Angebote und verfällt in einen kriegslüsteren EU-Wahn. Auch Hitler erträumte sich einmal ein einiges Europa und auch ihm missfiel die deutsche Nationalhymne, die auf britischem Gebiet getextet wurde.

(Ausriss aus dem aktuellen Preußischen Anzeiger “Adolf Hitlers Vermächtnis”)

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