Ohne Moos nix los!


Geburtstagsfeier des Teufels?

(he) Da wird distanziert und distanziert: Der Ex-Kanzler Schröder feiert, inmitten von Ukrainkrise und Visaverboten, mit Putin, dem neuen Satan, Bösewicht und Despoten des Bösen. Das kann doch wohl nicht wahr sein, meinen die Meinungslenkermedien, wie der Spiegel. Und zitiert brav die Distanzierungen der Vor- und Hinterbänkler der bundesrepublikanischen deutschen Regierung. Eben jener Regierung, die dank fast fehlender Opposition schalten und walten kann, wie sie will. Im Namen des Volkes sich auch gern einen Krieg herbeisehnt, wofür von ARD bis RTL, von Spiegel bis taz alle schon die Werbetrommel rühren.

Dabei ist der Zigarrenraucher schon immer Wirtschaftsaffinin gewesen. Und Putin bietet, gerade für die deutsche Wirtschaft, viel. Viel Bodenschätze und einen großen Markt. Abgesehen davon noch Ländereien, die die deutschen Bundesregierungen seit 1989 brav ablehnten anzunehmen.

Putins Propaganda sollen nun die Bilder, in den Schröder am Kaffeetisch Putins sitzt, nützen. Gut das die deutsche Propagandamaschinerie noch andere Bilder in petto hat, wenn auch nicht aus Russland oder der Ukraine. Söldner mit Russenwaffen finden sich überall. Zur Not auch von deutschen Unterhändlern. So sind dann sogar die oppositionellen Grünen, eine ehemalige Pazifistenvereinigung, erbost, dass der Altkanzler Schröder lieber auf friedliche Gespräche als auf Waffentechnik setzt. Seit Fischer spielt man lieber Krieg, auch im Grünen, wenns nötig ist! Und Putin, eben jener der verboten hat, dass Männer sich auf der Strasse ausziehen um Sex zu haben, ist für Mitteleuropa weltfremd. Hier dürfen auch die Staatsfahnen mit Regenbogenfähnchen ausgewechselt werden. Hier dürfen, wie in Russland, Friedensdemonstranten verunglimpft und mit Flaschen taktiert werden. In Deutschland gut, heisst für Russland einen weiteren NATO-EU-Angriff der Polemik!

Zu beachten ist im Übrigen, dass Schröder seinen Kaffeeklatsch allein gezahlt hat und ein freier Bürger – ohne politisch legitimiertem Auftrag – ist. Bei genauer Sicht der Dinge, besuchte und gratulierte er seinem Auftraggeber, seinem Chef! Soll das nun verboten werden, wie das Happy Birthday singen im Kindergarten?

Das die EU und die Nato, damit Deutschland und die USA, wohl Fehler in der Ukrainpolitik gemacht hätten, musste sogar das Staatsfernsehprogramm phoenix in der Sendung "Unter den Linden" zugeben. Vielleicht lernen dies auch die Meinungsvielfaltblätter, als Focus, Spiegel, Bild und Co. Dann könnten sie sogar verstehen, dass man sich in Mitteleuropa an den Frieden gewöhnt hat, keine deutschen, europäischen Soldaten in fremde Länder entsenden will, um sie Wochen später auf der Barre abholen zu müssen. Nur weil wir dank einer Verteidigungsministerin und Kanzlerin nun auf naturgegebene Stimmungsschwankungen aufpassen müssen, heisst dies längst nicht, das das Volk oder gar ein Ex-Kanzler da mitspielen sollten. 

Schröder, mag er in seiner politischen Führung und Durchsetzung noch so anfechtbar sein, sollte nun eine Welle des Glückwunsches entgegen kommen. Es gehört nämlich der vielzitierte zivile Mut, der zivile Ungehorsam dazu, einen Menschen, wie Putin gegenüberzutreten und nicht von ihm zu fordern, nicht ihm zu drohen. Sondern, wie es sich diplomatisch gehört, ihm zum Geburtstag zu gratulieren. Auch das gehört zum Anstand, zum Respekt untereinander. Aber von einer guten Kinderstube merkt man im Bundestag dieser Tage nur wenig. Es ist an der Zeit umzudenken.

war-230357_640Putin ist kein Stalin, Russen keine Bolchewisten, Russland keine Bedrohung!
Merkel, v.d.Leyen sind keine Heeresführer die einen Krieg befürworten sollten!

Das Volk, in Russland, in der Ukraine und in Deutschland, in Österreich will Frieden. Internationale Zusammenarbeit für ein weiteres Fortkommen in Wirtschaft und Sozialem! Freundschaft zwischen den Völkern und Selbstbestimmungsrecht. Freiheit, Frieden und nochmals die Freiheit im Frieden zu leben!

Wenn die Führungen der kriegstreibenden Länder, eben jene, die Russland als neualten Feind, eben jene, die den kalten Krieg wieder hervorrufen wollen und Russland mit weiteren EU – NATO – Militärstützpunkten einkreisen wollen, dies nicht verstehen wollen/können/dürfen, dann muss das Volk diese Regierungen abwählen und auf den Boden der Tatsachen zurückführen. Und man muss seine Bündnispolitik überdenken. Jene Bündnispolitik die uns vor 100 Jahren schon einmal den Boden unter den Füßen weggerissen hat!

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