Ohne Moos nix los!


Neurechte, JuDit und die mediale Schelte

Neurechte unterwandern oder fördern die Montagsdemos. Jutta Ditfurth (JuDit, wie sie sich selbst gern nennt), Ex-Grüne und linke Vordenkerin, wird hoffiert. Das Fernsehen lädt die Autorin nun gern ein, denn sie soll als Speerspitze gegen die Ken Jebsens, die Jürgen Elsässers der Republik sein.

Dabei könnte doch gerade sie sich freuen, wenn Elsässer, als Linker und Herausgeber des Magazins Compact und Ken Jebsen als Ex-Radio-Profi und liberaler sich die Hände reichen und für Frieden gemeinsam tätig werden. Statt dessen wittert man Verschwörungstheoretiker, Nazis und selbstdenkende Bevölkerung. Und gerade das letzte ist in der BRD unerwünscht. Hatte man doch das DDR-Festival „Rock für den Frieden“ in der Neubundesrepublik von Deutschland für sich entdeckt. Staatstragendes Friedensgefasel mit der passenden Anti-Russland-Propaganda auf allen Kanälen. Da würde es auch nicht passen, wenn die Staatssender und Systemmedien nun über die neuen Montagsdemos berichten. Oder gar über den Friedenswillen der Deutschen, die nicht gegen Russland anrennen möchten. Nein, das könnte Ärger mit Amerika, England und Frankreich geben.

Nun spielen die Staatssender brav mit und verteufeln den sogenannten Shitstorm, der gegen sie ausgerufen wurde. Der Deutschlandfunk recherchierte, natürlich einseitig, und fand einige Schuldige. Böse Menschen, die sagen, was sie denken. Und man warnt davor. Könnte ja noch jemand anfangen selbst zu denken.

Damit dies nicht passiert, wird die „Teile und Herrsche“ Taktik wieder hervorgekramt. Rechts gegen Links, oben gegen unten, Rentner gegen Jugend, Bauern gegen Iundustriearbeiter und umgekehrt. Nur durch diese Uneinigkeit nämlich funktioniert das System – da wird auch gern Anti-USA gegen Anti-Russland aufgebauscht, wobei alle nur eines wollen: Ruhe, Frieden und Gerechtigkeit in Europa. Die einen wollen mehr, wie die Lossagung vom alliiertem System, ein freies und souveränes Deutschland, Auflösung der Bündnispflichten – die anderen wollen dies nicht. Aber alle mögen das eine: Frieden. Passend zu Ostern – und in Tradition. Tradition in der BRD? Merkel und Co. bewahre!

Diese Basis schweißt zusammen, wie einst in den 1920ern oder 50 Jahre später oder eben heute. Und genau dieses Bündnis kann Menschen wie JuDit und anderen Politikern, Medienfachleuten nicht passen. Wären sie doch die ersten, die ihre Plätze räumen müssten, wenn das Volk aufwacht!

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