Ohne Moos nix los!


Die Antifa hat kein Problem, sie ist das Problem! (Wolfgang Luley)

Gewaltbereite Autonome verstecken sich gerne unter dem Deckmantel des Antifaschismus, das wirkt nach außen hin anständig, deckt man aber den Mantel auf, sieht man einen Totenkopf.

Nichts Anderes kam auch bei dem Antifa-Kongress am Wochenende in Berlin heraus, über den die taz berichtete. Besprochen wurden Strategien im Kampf-gegen-Rechts. Was genau das ist, scheinen die radikalen Autonomen selbst nicht zu wissen, das spielt aber auch keine Rolle. Rechts ist einfach alles, was nicht in ihr Totenkopf-Weltbild passt. Und wer dort ganz besonders nicht hinein passt, ist die AfD. Die Wahlalternative für Deutschland könnte im Mai dieses Jahres ins Europaparlament gewählt werden. Wem das nicht gefällt, der kann eine andere Partei wählen; radikalen Autonomen ist das aber zu wenig, immerhin haben sie einen Ruf zu verteidigen. So haben sich diese wacker bedeckten Terroristen in einem Workshop zusammengesetzt und wahrhaft geniale Ideen aus ihren Totenköpfen ausgekramt. Sie wollen Anschläge auf Stände und Büros der AfD verüben, ebenso ist auch vorgesehen, Kandidaten zu diffamieren und sie an den Internetpranger zu stellen. Diese modernen Strategien, die sich den Charme einer mittelalterlichen Zeit erhalten haben, passt zu ihnen, denn Lösungen haben sie keine. Zu Marx Zeiten bekämpften sie Geldsäcke, heute kämpfen sie gegen rechts. Früher kämpften sie für Enteignung, heute, für Teilhabe, früher kämpften sie für den Arbeiter, heute für alles und jeden, der irgendwie zu kurz gekommen ist.

Im Grunde aber kämpfen sie nur für sich selbst. Das sieht man daran, dass sie auch Parteien wie, der SPD, feindlich gegenüber stehen, obwohl die mit ihnen den Schulterschluss suchen. So haben sie sogar den SPD-Landeschef von Berlin Jan Stöß bedroht, weil sie ihn für einen Rechten in der SPD hielten und noch immer halten. Mit anderen Worten, die gewaltbereiten Autonomen sind nun so eine Art Staat im Staat und bestimmen über Recht und Ordnung? Der Kongress ließ jedenfalls an dieser Einstellung nicht zweifeln; so hatte der Verfassungsschutz im Vorfeld zu diesem Kongress gewarnt. Die Technische Universität, wo der Kongress statt fand hatte aber reagiert, indem sie sich nicht gerührt hat. So konnte der Kongress veranstaltet werden. Unterstützt wurden die Autonomen übrigens auch von der SPD. Die suche den Schulterschluss um jeden Preis. Man kann es aber auch als Selbstverleugnung ansehen – was es zum Teil sicher auch ist. Denn, wenn man an der Regierung sitzt, hat man unparteiisch zu sein. Die SPD scheint auf diesem Auge jedoch blind zu sein. So ging dieser Kongress also über die Bühne und hat eine Antwort auf die Frage gefunden, wie sich die Autonomen zukünftig verhalten sollen. Antwort: einfach so wie zuvor! Ja, dafür muss man extra einen Kongress abhalten. Man sollte mit den gewaltbereiten Autonomen aber nicht zu hart ins Gericht nehmen! Der Kongress hat nämlich auch ein Problem der Bewegung offenbart, über das die taz folgendes schreibt: „Die Bewegung hat ein Nachwuchsproblem und brütet über der Frage, was genau in Zukunft ihre Rolle sein könnte.“ Ja, das ist eine komplexe Frage, die ein Höchstmaß an Intelligenz erfordert. Gut, ich lege jetzt meine Stirn in Falten und denke ganz, ganz angestrengt nach: denk, denk, denk. Fertig. Die Antwort lautet: so wie zuvor auch. Sollte die Linke tatsächlich wieder inhaltlich erstarken, muss sie an alte Zeiten anknüpfen, also dort, wo der Zottelbart mit seiner Kritik an den Geldsäcken aufgehört hat.

Ob die gewaltbereiten Autonomen aber diesen Schritt wagen werden? Dieser Schritt ist auch mit einem Wagnis verbunden, nämlich dem, dass die Geldsäcke jeder kritisieren kann. Und bei diesem Zugeständnis wäre die Antifa tatsächlich in der Krise. Da würde ihr auch der Mantel wenig helfen.

Ich fordere: eine offene und demokratische Kritik an den Missständen unserer Gesellschaft – überlassen wir dieses Feld nicht den Linken, ob nun gewaltbereit oder nicht.

2 comments on “Die Antifa hat kein Problem, sie ist das Problem! (Wolfgang Luley)
  1. Die Antifa ist ein wiederwärtiger, gewalttätiger Sauhaufen!!!

    Täten meine Freunde vom "Orden der Patrioten" uns so verhalten, würde längst die größte mediale Hetzkampange ALLER ZEITEN gegen uns laufen!

    Aber die Antifa ist linksradikal; deshalb scheinen sie alles zu dürfen, selbst die Autos von kritischen Journalisten anzünden 🙁

  2. Die Antifa ist eine Gruppierung die in Ihrem Leben nichts erreicht haben und in diesem auch nie was erreichen werden es sind minus Menschen.

    Diese Leute haben einen Hass auf unseren Staat und kassieren von selbigem Sozialleistungen.

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