Montagsdemos wiederbeleben! (Wolfgang Luley)

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Die Hamburger Montagsdemo hat den Blogger Jürgen Elsässer ausgeladen. Er sollte eine Rede über die Deutsch-Russische Freundschaft halten. Dazu wird es nicht kommen, auf Druck von gewaltbereiten Autonomen. Heute schreibt Elsässer auf seinem Blog folgendes dazu: „Lassen sich die Montagsdemos politisch-korrekt auf Linie bringen – wie Occupy und die Piraten?“ Das ist eine beunruhigende Frage. Sie zeigt, welche Auswüchse der Linksradikalismus bereits genommen hat. So zerfällt die Piratenpartei unter den Flügelkämpfen der Liberalen, auf der einen Seite, und den gewaltbereiten Linksradikalen, auf der andere Seite. Auch die Occupy-Bewegung, die Banken kritisiert, die Spekulationsverluste auf den Rücken der Bürger schultern, ist von den radikalen Autonomen unterwandert. Nun kann man radikale Autonome nicht das Recht auf berechtigte Kritik verwehren, dass sie andere aber in der freien Meinungsäußerung behindern, zeigt, wie einseitig für sie der Begriff der Meinungsfreiheit ist. Sie hetzen gegen Staat und Kapital und wünschen sich den Sozialismus zurück, der bei uns in Deutschland gerade einmal 25 Jahre zurückliegt. Wer damals erlebt hat, wie sich die Menschen aus Ost und West in den Armen gelegen haben, als die Mauer fiel, der kann nur schwer verstehen, dass es Leute gibt, die das Rad der Zeit zurückdrehen wollen. Wenn die unbedingt Zensur, Todesstrafe und Diktatur haben wollen, dann sollen sie zum Kommunisten Kim Jong Un ziehen, der nimmt sie in seiner Nordkoreanischen Diktatur gerne auf. Erst im Januar dieses Jahres soll er seinen Onkel Jang Song Thaek an Hunde verfüttern haben. Und weil er auch noch seinen Spaß dabei haben wollte, soll der Onkel dabei gelebt haben. Zwar ist nicht bekannt, dass Stalin und Mao Familienmitglieder an Hunde verfüttert haben, jedoch starben auf ihr Geheiß Millionen. Und nun wollen diese gewaltbereiten Linken ähnliche Zustände in Deutschland. Dagegen müssen wir als Volk ein klares Nein! aussprechen. Wir müssen zeigen, welche Richtung wir zu gehen bereit sind. Aber nicht bloß gegen diesen Missbrauch müssen wir Gesicht zeigen.

Beunruhigend und quälend ist auch der Umstand, dass US-Drohnen von Deutschland aus gegen Russland gesteuert werden. Was bitte haben wir in diesem Krieg verloren? Bekanntlich ist im rheinland-pfälzischen Ramstein eine US-Air Force Basis. Mit anderen Worten: Deutschland wird von Amerika für Kriegszwecke missbraucht. Erst im März dieses Jahres hat Russland gemeldet, dass sie über der Krim eine US-Drohne abgefangen hätten. Mal ehrlich, wenn Russland zu einem Gegenschlag ausholt, wen trifft das eher. ein Land, dass auf dem gleichen Kontinent liegt oder ein Land hinter dem großen Teich? Sollte die Bundesregierung das Treiben des angeblichen „Freundes“ Amerika auf deutschem Boden nicht beenden, muss das Volk sich fragen, wen es da an die Macht gewählt hat. Offensichtlich keine Volksvertreter. Wir als Volk müssen zusammenhalten, ob gegen „unsere“ Amerikanischen „Freunde“ oder gegen gewaltverliebte Linke oder gegen deutsche Volkszertreter. All diesen Missbräuchen dürfen wir nicht tatenlos zusehen. Ein Feuer löscht man auch nicht, indem man es beklagt oder davor die Augen verschließt. Unsere Untätigkeit ist deren Stärke.

Elsässer schreibt weiter, dass am letzten Montag etwa 1000 Demonstranten auf die Montagsdemo in Berlin gekommen sind. Diese Zahl lässt hoffen. Es wird ein Ruck durch Deutschland gehen, wenn tausende auf die Straße drängen werden. Dieser Ruck hat vor 25 Jahren eine Mauer zu Fall gebracht und er wird auch dafür sorgen, dass Leute sich ihr Recht auf freie Meinungsäußerung nehmen werden. Wenn nicht Elsässer, so doch andere. Es ist wieder Zeit für Montagsdemos. Jammern war gestern – heute ist Montagsdemo.

One thought on “Montagsdemos wiederbeleben! (Wolfgang Luley)”

  1.  Dagegen müssen wir als Volk ein klares Nein! aussprechen.

    WIR … sind kein Volk mehr – wir sind … eine 'Bevölkerung'. Und eine 'Bevölkerung' ist und hat kein 'wir'. 

    Wir müssen zeigen, welche Richtung wir zu gehen bereit sind.

    Genau DAS … haben 'wir' doch gezeigt – in dem wir den Weg GEGANGEN sind, den wir eben gegangen sind. Den Weg vom 'Volk' zur 'Bevölkerung' – den Weg vom Bestimmten zum Unbestimmten.

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