Eine Partei zerfällt

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(he) Totgeschrieben, totgesagt ist längst noch keine Leiche. Aber ganz gesund sieht das Blaue Wunder, die selbsternannte Alternative für Deutschland nicht aus. Immer mehr Mitglieder verlassen das sinkende Schiff, wohl auch, weil in der AfD nicht nur das ist, was die Hülle verspricht.

So hat nun aus Protest gegen den Führungsstil der AfD hat auch der Landesvorsitzende in Nordrhein-Westfalen, Jörg Burger, seinen Rücktritt erklärt.  Auch Jörg Himmelreich, Landesvorstandsmitglied, legte alle Ämter nieder und trat aus der Partei aus. Ein Großteil des AfD-Landesvorstands in Sachsen-Anhalt trat im Streit zurück.

Bereits im Vorfeld waren wichtige Mitglieder in Hessen zurück- und ausgetreten. Man erinnert sich an die Richtungskämpfe in den lokalen Basisebenen in Berlin und Bayern 2013. Wird die AFD auf die Spur der Piraten geführt? Nach einer, mehr oder minder erfolgreichen, Wahl, gerät die AfD immer mehr ins Abseits. Andere Parteien könnten sich über diese Entwicklung freuen, wie das ausführliche Interview mit Kloth zeigt.

In der nächsten Ausgabe des politischen Monatsmagazins "Preußischer Anzeiger" werden wir uns näher mit der Restpartei beschäftigen, die einst von den Medien hochgejubelt, noch heute von der Jungen Freiheit hochgeschrieben wurde und wird.

Unser Lesetipp zum Thema: "Alternative für Deutschland oder Alternative gegen Deutschland" aus der Reihe "Schwarz/Weiss". Als eBook und Taschenbuch erhältlich.

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One thought on “Eine Partei zerfällt”

  1. „Die AfD wäre ohne Lucke besser dran, dieser Mann will die AfD zu einer Systempartei und zu einer FDP 2.0 machen, dieser Mann muss weg“.

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