Montagsdemos gewinnen Zulauf

Allgemein, Deutschland ,

(he) Vielerorts in der BRD sind sie wieder erwacht. Jene Montagsdemos, die die DDR Regierung 1989 zur Aufgabe zwangen. Nach dem Zusammenschluß beider Länder, BRD und DDR, kamen die Montagsdemonstrationen als politische Kultur aus der Mode, ein kurzes Aufflammen gab es nur noch zu Zeiten der HartzIV – Debatte. Doch ganz ausgestorben waren sie nie, ein wenig Glut war immer noch vorhanden. Und einige Bürger veranstalteten ihre kleine Montagsdemo.

Nun aber, so scheint es, schließen sich wieder mehr Bürger an – ob im Ruhrgebiet oder in Berlin. Hunderte Menschen finden sich zusammen um gegen die Politik der Bundesregierung zu protestieren. Ihrer Ansicht nach, eine Politik des Krieges und eine Politik gegen die eigenen Bürger.

In Berlin waren nach Angaben der Veranstalter etwa 600 Demonstranten unterwegs. Sie forderten eine "ehrliche Presse" und richteten sich gegen die "Federal Politik", die tödlich sei, was auch das Beispiel Ukraine zeige. Ken Jebsen, selbst Amerikaner und ehemaliger rbb-Moderator, hielt eine seiner bekannten Reden. Jebsen, der über KenFM und seine YouTube-Videos versucht die Bürger wachzurütteln, macht seit einigen Wochen mobil für die Montagsdemonstrationen. Er prangert die Fehl- und Falschinformationen der Medien und die Entscheidungen der Regierungen an, die einen Krieg mit Russland nahezu forcieren.

Kommentar verfassen