Frisch stoppt Troika

Allgemein, Euro & Finanzen ,

(he) Es klingt lächerlich und doch ist es ein Beispiel von vielen. Ein Beispiel, warum das Konstrukt EU nicht funktionieren kann.

In Griechenland ist das längst alt, was wir als frisch kennen. So zum Beispiel bei der Milch. Nach EU-Beamtenvorschrift ist die Kuhmilch noch nach 11 Tagen "frisch" – in Griechenland sieht man dies anders, was an Sonne aber auch an Samonellen liegen könnte. "Frisch" ist dort bereits nach 5 Tagen "alt". Deshalb möchte nun die EU von Griechenland 6 Tage Frischezusatz, aber die Griechen sehen das nicht ein. Ist doch frisch frisch und nicht alt.

Da haben sie aber ihre Zählung ohne den Wirt gemacht, und die EU lässt Muskeln spielen. Denn wenn nicht bei der nächsten Abstimmung des demokratischen Parlaments beschlossen wird das auch "alt" "frisch" ist, gibt es keine Gelder von der EU. Da kann die Milch im Glas schon sauer werden. Dabei geht es für die Griechen um mehr, denn Griechenlands Regierung hat Angst. Nordeuropäische Kuh-Milch ist nämlich billiger und könnte somit den griechischen Milchmarkt zum erliegen bringen. Dazu kämen dann noch einige Kranke und Sterbende, die dachten "frisch" wäre "frisch", was unter griechischer Sonne schnell "alt" werden kann, aber "alt" wird nur noch schlecht und macht krank.

Jene Bedenken sind der EU im kalten Brüssel egal – entweder müssen sich die Griechen nun warm anziehen oder alt trinken. Ein Tollhaus, wie es nur eine dezentrale undemokratische und nicht dem Volkswillen entsprechende Möchtegernregierung hervorrufen kann. Na dann Prost!

Kommentar verfassen