Hools gegen Salafisten

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(he) Wer hätte das gedacht, Bier trinkende, laut gröhlende Mitbürger gehen aus dem Fußballstadium heraus und setzen sich für die rechte Sache ein. Rechte Sache? Nach dem allegemeinen Wortschatz der Qualitätsjournaille sind Hooligans sowieso immer rechts, wenn nicht Nazi. Diesmal aber, so mussten die Redakteure der political corektness-Presse wohl die rechte Sache, als gerechte Sache oder Sache des Rechts eingliedern. Natürlich durfte man das nicht zu positiv darstellen, dass eben jene Sprechchöre- und Ich-verhau-Dich-Anhänger, eine Sache unterstützten und mit voller Stimmgewalt den politischen Gegner herunterbrüllten.

Dennoch. Hooligans übernahmen, so berichtet die Rhein-Neckar-Zeitung, zumindest stimmlich den Auftritt des Salafistenpredigers Vogel, der nicht nur vom Staatsschutz beäugt wird. Damit hatte wohl niemand gerechnet und der Mannheimer Polizeisprecher Norbert Schätzle musste so auch gegenüber der RNZ zugeben:

Dass Fußballanhänger gegen Salafisten demonstrieren, ist ein neues Phänomen, das hat es bislang nur in einer Stadt gegeben

So ist es halt, wenn man dem Deutschen das Bier und die Spiele wegnehmen möchte! Da kommt Widerstand aus allen Ecken. Sollten die Salafisten endlich auch das Fernsehen als Teufelzeug bezeichnen, würde ganz Deutschland auf der Matte stehen und gegen diese ultraverfechter ihres Glaubens – und der Durchführung desgleichen- antreten. Doch dazu wird es nicht kommen, denn noch immer sind Menschen, die sich wehren, schnell rechts, rechter, Nazi. Und da spielen die Medien gern solchen Figuren, wie Vogel zu. Es bleibt zu hoffen, dass mit dem lautstarken Auftritt der Hools aber auch so mancher geweckt wurde, der sich nicht vor dem Geschrei fürchtet, sondern anfängt hinzuhören.

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