München hat sich verwählt

Deutschland ,

(he) Während die Welt auf die Halbinsel Krim schaute, wählten am Sonntag die Münchner ihre Henker. So mancher hatte Hoffnung, war doch gerade der ehemalige Pressesprecher der Münchner CSU Michael Stürzenberger sehr aktiv und das nicht nur zur Wahl. Doch Politideologen, früher Agitatoren genannt, wussten Rat und forderten das Wahlvolk auf "demokratisch" zu wählen. Dabei hätte man in Deutschland doch auch gelernt undemokratische Wahlgänge durchzuführen … Aber sei es drum.

Der Münchner an sich wählte also brav jene Parteihelden, die ihm die Systemmedien täglich vorschwärmten. Und so wurde der Stadt-Wahlentscheid zwischen CSU und SPD ausgetragen. Dieter Reiter (SPD) gewann knapp vor Josef Schmid (CSU). 40,5 zu 36,6 Prozent – also 77% für die Vertreter der berliner großen Koalition. Die Grünen konnten mit Sabine Nallinger 14,7% der Wählerstimmen auf sich vereinigen. Damit waren AfD (1,2) wie auch Stürzenbergers Freiheit (0,5) weit abgeschlagen. Selbst die Freien Wähler, in Bayern durchaus erfolgreich, kamen nur auf 1,1%.

Was sagt diese Wahl aus? Die Rechtsvondermitte-Parteien schafften kaum 3% in München und die Münchener versuchen mal wieder der Hauptstadt nachzueifern. So erscheint das Debakel von 2013 sich wiederholt zu haben.  Besser für Bayern, aber auch für Deutschland, wäre es gewesen, wenn sich die Münchener etwas getraut hätten. Den Weckruf übernimmt aber demnächst der Murrezin in der Metropole.

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