Nun doch, kein Steuerwürstchen

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(he) Ich habe vergessen, wer die Würstchen in Deutschland macht, der Staat, im Sinne von Richter und Staatsanwaltschaft, aber nicht, wer die Gesetze macht und auslegt. Nach Peter Graf nun ein anderer Geldjonglierer im Spitzensport. Geahndet mit 3,5 Jahre Knast, minus Neuverhandlung, Anrechnung guter Taten, gute Führung und diverse Freigänge bleiben noch einige Tage im Luxusknast, aus denen dann der Geldzocker sein Gewinn macht. Ein Buch, ein Sat.1 Film? Irgendwas wird schon drin sein.

Im Gegensatz dazu der kleine Mann auf der Strasse. 1000 Euro Schwarzarbeit kann teuer werden, 2000 Euro sehr teuer. Und das obwohhl man arbeitswillig war, vielleicht sogar willigSteuern zu zahlen. Nur würde dann, bei so manchem Schwarzarbeiter nicht genug zum Leben übrig bleiben. Die erhoffte Wirkung verfehlt das Urteil von heute: Alle Steuersünder melden sich nicht morgen schon beim Finanzamt!

Woran dies liegt? Bestimmt nicht an der übergroßen Hand des Staates die zu gern, zu oft zulangt und mitnimmt was sie kriegen kann. Auch, ganz bestimmt nicht, an den Steuergesetzen, die keiner mehr versteht, weshalb man sich Fachkräfte heranziehen muss, um keinen Steuerbetrug zu begehen. Und ganz bestimmt liegt es auch nicht daran, dass so mancher sich fragt, wofür zahle ich Steuern, während er sein Auto Slalom entlang der Löcher schiebt, was einst eine Straße war. Tanken? Hat er keinen Kredit dafür bekommen, weil ja seine Kinder in maroden Schulen sitzen müssen, statt beim Hamsterrad ein Dynamo einzubauen.

Solange es aber möglich ist Millionen an der Steuerbehörde vorbei zu führen, hat doch Merkel recht, wenn sie vom reichen Land redet, während Max die Mülltonnen nach Pfanddosen durchsucht. Schliesslich ist darauf noch keine Steuer erfunden worden …

 

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