Lustig ist das Piratenleben auf einem kenternden Schiff!

Satire & Humor , , , ,

(W. L.) Piraten sind eigentlich Leute, die Schiffe anderer

Leute kapern. Nun gibt es aber auf dem Meer

der Politik seltsame Piraten, die ihr eigenes

Schiff zum kentern bringen. Gemeint ist mal

wieder die Piratenpartei.

 

Diese lustige Truppe, um die selbsternannte

Nacktfeme und Antifaschistin Anne Helm,

droht in der Mitte auseinander zu brechen.

Der liberale Teil kann nicht mit dem links-

radikalen Teil und umgekehrt.

 

Dabei wäre alles so einfach.

 

2011 und 2012 hatten die Piraten ihre bisher

größte Zeit. 2011 kaperten sie das Berliner Ab-

geordnetenhaus und 2012 kaperten sie, bei den

Landtagswahlen im Saarland und in Schleswig-

Holstein, das jeweilige Landesparlament. Wer

nun vermutete, die Piraten seien eine ernsthafte

Partei, wurde überrascht. Anstatt sich um ernste

Probleme zu kümmern, arbeiteten sie an einem

Notfallplan, der vor einer Zombie-Invasion

schützen sollte. Aufmerksame Leser meiner

Glossen werden nun denken: der Typ übertreibt

doch wieder! Nein, verehrte Leser, ich stelle in

diesem Fall nur Tatsachen fest. Christopher

Lauer, der Berliner Fraktionsvorsitzende, war

es, den diese Sorge um einen Zombie-Notfall-

Plan umtrieb. Und es war ebenfalls ein Berliner

Abgeordnete, der behauptete: „Der Aufstieg

der Piratenpartei verläuft so rasant wie der der

NSDAP zwischen 1928 und 1933“. Kann man

das toppen? Nein, „mann“ kann das nicht toppen,

dafür aber „frau“! Anne Helm, selbsternannte

Nacktfeme und Antifaschistin, dankte Arthur

Harris am 69 Jahrestag der Bombardierung von

Dresden, dass er Dresden hatte in Schutt und

Asche zerlegen lassen. Ja, wenn das kein echter

Schenkelklopfer ist, dann weiß ich auch nicht!

 

Geht es noch schriller? Na, was glauben Sie,

verehrter Leser? Natürlich geht es schriller.

Wenn man sich als Partei zerlegen will, dann

aber richtig. Frau Helm kandidiert für die

Piraten bei der EU-Wahl, die im Mai dieses

Jahres stattfinden soll. Sie schwimmt dabei

auf Rank fünf der Wahlliste. Taucht sie etwa

von der Liste ab? Nein. Fordert der Bundes-

vorstand sie dazu auf? Nein. Stattdessen ver-

liert sie immer weitere Matrosen. So schreibt

etwa die Wirtschaft Woche: „Der bisherige

Landesvorsitzende in Rheinland-Pfalz, Heiko

Müller, ist am Mittwoch aus der Partei aus-

getreten. Zwei Tage zuvor hatte auch der

ehemalige Bundesvorstand Matthias Schrade

seinen Austritt bekannt gemacht. Auch

Sebastian Nerz, ehemaliger Bundes-

vorsitzender und bis Ende 2013 Stellvertreter,

kehrt der Partei den Rücken.“

 

Dabei hätten die Piraten nur anständige Politik

zu machen brauchen. Stattdessen zerlegen

sie ihr Schiff. Doch wie ich die Piraten kenne,

nehmen sie das bestimmt mit viel Humor.

 

Die Wählerinnen und Wähler gönnen ihn den

hoffentlich auch.

 

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