Sie war es doch!

(he) Nun doch, alle ahnten es, ihre Parteiführung war unsicher. Nun aber sagt sie in der "Jungle World"

„Natürlich wollte ich damit Nazis provozieren“

Na, denn…

Wenn es doch nur das ist, warum wundert sich dann halb Deutschland über 4 nackte Nippel in Dresden, von denen zwei den Bomber Harris fröhnen, der die Elbestadt in Schutt und Asche legen lies. Gänzlich ohne militärischen Sinn. Die Zerstörung Dresden ist noch heute Thema. Historiker streiten um Zahlen, Deutsche gedenken den Opfern. Eine Zwickmühle der Stadt, die einen spätnachkriegerischen Sachverhalt nun klären sollte.

Ich wollte auch diese Provokation nicht in einem politisch-parlamentarischen Kontext diskutieren. Ich wollte auch keine Opfer verhöhnen. Der Grund, warum die Reaktionen so heftig waren, ist, dass ich demaskiert worden bin und man nun eine Person hat, auf die man diesen Hass projizieren kann. Das Spektrum reicht ja sehr weit: Von der SPD bis zu „Die Rechte“ und die NPD, die Druck auf mich ausüben.

Ich ärgere mich vor allem über diesen Schulterschluss, den es da in Dresden gibt, und dass man die Antifaschisten, die dafür gesorgt haben, dass es diese riesigen Naziaufmärsche nicht mehr gibt, kritisiert. Komischerweise wird um die Bombardierung Dresdens so ein Kult gemacht, in Städten wie zum Beispiel Hamburg ist das anders. Das spiegelt sich gerade in den Angriffen gegen mich wider. Ich habe das Unsägliche in Deutschland getan. Ich habe offensichtlich etwas getroffen, das in Deutschland ein No-Go ist, obwohl es nicht strafrechtlich relevant und von der Meinungsfreiheit gedeckt ist. Es scheint sich ein sehr breites Spektrum darin einig zu sein, und das erschreckt mich sehr. Ich glaube, dass mich sehr viele aus nationalistischen Gründen anfeinden.

Wer sich eine Bombardierung auf die Heimat wünscht, der braucht sich nicht zu wundern, wenn nationale Gründe aufgeführt werden, um den Sachverhalt aufzuarbeiten. Doch nicht jeder nationale Gedanke ist nationalistisch.

Weitere Sorgen sollte sich die EU-Kandidatin Anne Helm um ihre Lernbereitschaft in Geschichte machen. So wiederhole ich ein Teilzitat der EU-Kandidatin der Piratenpartei an dieser Stelle:
 

Komischerweise wird um die Bombardierung Dresdens so ein Kult gemacht, in Städten wie zum Beispiel Hamburg ist das anders. 

Trotz aller Aufruhr den sie selbst innerparteilich erlebt, ist sie der Meinung, in der richtigen Partei zu sein. Jene Partei also, die einst "nicht rechts, nicht links, sondern vorn" stehen wollte:

Ich bin definitiv in der richtigen Partei, und es kommt auch keine andere in Frage. Ich habe die Piraten maßgeblich mitgestaltet. Ich habe am Programm mitgearbeit und setze mich für eine modernere, transparente Verwaltung und eine bessere Bürgerbeteiligung ein. Auch für Migrantinnen und Migranten setze ich mich ein. Das werde ich auch weiterhin tun.

Nun weiss der Wähler aber endlich, wer Schuld am dem extremlinken Rutsch der ehemaligen Partei für Freiheit und Gerechtigkeit ist. In diesem Sinne Ahoi!

 

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