Piraten erleben neue Austrittswelle

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(he) Es ist nicht die erste Austrittswelle, die die Piratenpartei jetzt auszustehen hat. Seitdem man auf grüne und linksradikale Spurensuche ist und sich nach und nach der Lächerlichkeit preisgibt, Stichwort Unisextoiletten in Berlin, verliert die Partei ihren Status. Ging es in meiner Zeit in Magdeburg und Halle noch um freie W-LAN-Netze, Internet kostenfrei, besserer Urheberrechtschutz, Zugang zu Bildung und dem Abschalten der Überwachungsmaßnahmen, ging es später um Hühnerställe, Biogas, kostenfreie BVG-Karten und vor allem "gegen rechts!" und für das Gendern bzw Gähn-dern.

Nicht mehr "weder rechts noch links sondern vorn", so ein alter Wahlspruch, sondern man irrte in den Irrgarten von linksgrün. Inzest wollte man erlauben, Sex mit Kindern sowieso und das freie Denken verbieten. Man war sogar für Überwachung, für eine Webseitensperrung – solange es gegen rechts geht. Ganz Arm in Arm mit den Altparteien und Gewerkschaften, gegen die man, anfangs sogar erfolgreich, antrat. 

trauekeinemplakatNun haben die Piraten ihr neues Problem. Ganz im Gegensatz zu Aarons Vergangenheit geht es diesmal im nackte Brüste. Wobei keiner genau weiss, war es Anne Helm, oder doch nicht. Die Piraten mussten reagieren und taten es – mit viel Blablabla, was man hier nachlesen darf und kann. Noch mehr Wörter verbrauchte Anne Helm in ihrem Statement, das auf der selben Seite zu lesen ist. Mehr Wörter, aber weniger Inhalt. So gesehen könnte die Piratenpartei glatt Regierungsverantwortung übernehmen. Doch die Hoffnung EU-Wahl kann sich nun als große Täuschung erweisen. Liberale Mitglieder, die restlichen rechts-vom-linkem-Spektrum-Freunde verlassen das Piratenschiff. 

Denn ein kleiner Text reicht nicht aus, ist doch Frau Helm Kandidatin auf einem vorderen Listenplatz zur EU-Wahl. Und ein Kommentarbereich, der, wenn man so manchem Eintrag glaubt, doch eher gesäubert wird, denn zensurfrei ist, verstösst gegen die ursprüngliche Idee der Piratenpartei und der weltweiten Piratenbewegung. Stattdessen erhoffen sich einige Piraten Schützenhilfe, gegen die bösen Rechten, die nun mit Worten Frau Helm angreifen. Da immer noch die Unschuldsvermutung gilt, sollte die Staatsanwaltschaft auf die Aktion aufmerksam werden. Da man sicherlich nicht wegen "Rassismus gegen Deutsche"; wozu der Spruch mit Bomber-Harris aber taugen könnte; ermittelt wird, könnte man wegen öffentlichem Ärgernis (Nacktvorwurf) oder wenigstens wegen Verstoßes gegen das Vermummungsgesetz die Sachlage ausforschen. Gern wüsste ich dann auch, warum die nackige Frau in Deutschland gegen Deutschland auf englisch protestiert.

Doch auch mit der nun kommenden Austrittswelle wird der angeschlagene Kahn der Piraten nicht untergehen. Es gibt in ihren Reihen noch genügend Linke und Linksextreme Mitglieder, die vorrangig aus den linken Studentenverbänden kommen. Wen das an die Grünen/Bündnis90 erinnert, darf gern in diesem Buch nachschlagen.
Mehr zu den Piraten gibt es u.a. auch an dieser Stelle

One thought on “Piraten erleben neue Austrittswelle”

  1. achja die #piraten – immer wieder lustig wie sich eine gute Idee in eine weitere idiologisch-unterdrückungs-kolonne umgebaut wird wo die jünger dieser leute heil lenin am morgen vorm aufstehen beten

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