Klitschko kein Deutscher mehr

(he) Vitali Klitschko, der große Erfolge in Deutschland und in den Vereinigten Staaten von Amerika als Sportler und Unternehmer feiern durfte, verzichtet demnächst auf Deutschland. Der Vorsitzende der ukrainischen Oppositionspartei UDAR hat seine Aufenthaltserlaubnis, also die Freizügigkeit, für die BRD zurückgegeben. Grund hierfür ist die politische Chance, die er in der Ukraine sieht. So setzt der ehemals deutsche Steuerzahler, alles auf einen Wahlerfolg. Und der könnte ihm gelingen. Wird doch seine Partei und er auch weiterhin durch deutsche Kanäle, wie parteinahen Stiftungen, versorgt. Der Multimillionär kann sich sogar sicher sein, wenn er eine Pleite in der Ukraine erlebt,wird ihm schnell ein Rückzug nach Europa ermöglicht. Wahrscheinlich ohne Presse, damit er zumindest in Europa weiterhin Held bleiben kann.

Die Seite russland.ru schreibt:

„Ja, ich hatte tatsächlich ein Recht auf Aufenthalt in Europa. Heute habe ich dieses Recht nicht mehr. Seit der Ausrufung der Unabhängigkeit der Ukraine war ich ukrainischer Bürger, und auch heute bin ich es. Ich habe keine Aufenthaltsgenehmigung in Deutschland“.

Klitschko will für die Präsidentenwahl 2015 kandidieren, was er am 24. Oktober 2013 erstmals verkündete, als die Oberste Rada das Steuergesetz änderte. Das novellierte Gesetz könnte Klitschko hindern, für die Präsidentenwahl zu kandidieren, denn laut den Gesetzesänderungen darf eine Person, die ein Aufenthaltsrecht in einem anderen Staat hat, nicht Einwohner der Ukrainer sein.

UDAR-Chef Klitschko, der lange Zeit in Deutschland gelebt und dort Steuern gezahlt hat, kann nicht zur Wahlkampagne zugelassen werden, zumal Klitschko keine notwendigen zehn Jahre in der Ukraine gelebt hat.

und zeigt damit das nächste Problem des Neupolitikers auf. Spannend jedoch wird es sein, ob die Ukrainer wirklich Europa und Europäische Union wollen und damit, ebenso wie die Deutschen, Niederländer oder Österreicher, immer mehr auf ihre Rechte verzichten müssen. Schon jetzt warnt so mancher Experte davor, dass man sich damit weder Russland noch andere Staaten rund um die Ukraine zum Freund macht. Andere sehen diesen Schritt, sollte er kommen, als Schritt vom Regen in die Traufe. Schon heute wird die EU oft mit der ehemaligen Union der Sowjetrepubliken verglichen. So gesehen ist Klitschkos Wunsch ein Rückschritt für sein Land.

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