Wilhelm Tell das neue Vorbild der EU!

Satire & Humor , ,

(W.L.) Würden Sie sich von einem Fremden bevormunden lassen?

Sicher nicht. Was aber, wenn der Fremde größer und

stärker wäre?

 

Am Sonntag hat die Schweiz über einen Volksentscheid

abgestimmt, der im Vorfeld zu Drohungen führte und sich

danach in einem Sturm von Gutmenschenentrüstung über

die Schweiz entlud. Ein echtes Gutmenschenentrüstungs-

gewitter!

 

Was war geschehen? Die Schweiz hatte es gewagt, über

die Zuwanderung von Ausländern in ihr Land abzu-

stimmen. Ein Skandal! In Deutschland wäre das nicht

möglich. Und so hat sich auch das linke Gutmenschen-

lager zu Wort gemeldet und die Schweiz in Grund und

Boden verdammt. Die Schweiz würde sich abschotten hieß

es da; die Schweiz sei ausländerfeindlich, die Schweiz sei

verrückt geworden usw. Ja, das führt alles am Kern des

Problems vorbei. Die Schweiz ist ein eigenständiger Staat.

Und als solches hat sie ein Recht auf eine eigene Meinung.

Bei uns ist das undenkbar. Inzwischen zerfällt das deutsche

Selbstbewusstsein immer mehr zu Asche. So hat jüngst das

Bundesverfassungsgericht eine Entscheidung an den Euro-

päischen Gerichtshof abgegeben, die in ihrem Aufgaben-

bereich gelegen hat. Es war um eine Anleihe der Europä-

ischen Zentralbank, die die Karlsruher Richter für rechts-

widrig erklärt hatten. Und anstatt darüber zu entscheiden,

stellen sie sich blind, stumm und taub. Nur keine eigene

Meinung äußern!

 

Da sind die Schweizer mutiger. Jahr für Jahr wählen etwa

60.000 bis 80.000 Einwanderer die Schweiz als ihr neues

Domizil. Bei 8 Millionen Schweizern ist das eine zu große

Zahl. Es ist wie mit einem Boot, in das immer mehr Leute

klettern. Irgendwann ist es voll. Diese Logik darf man in

Deutschland nicht öffentlich sagen. Schon gilt man als

Nazi. Im Gegensatz zu uns Deutschen haben die Schweizer

aber über Toleranz nachgedacht. Erst muss man an sich

und seine Leute denken, dann kommen die anderen dran.

Ist das herzlos? Wer nie für sich sorgt, wer immer nur an

andere denkt, der wird irgendwann krank. Dann ist er ein

Kranker unter Leuten, die auch Hilfe brauchen. Wem ist

dadurch geholfen? Keinem! Es gibt Toleranz und es gibt

deutsche Toleranz, die Selbstverleugnung ist. Anders aus-

gedrückt: wir Deutschen sind dumm. Wir sind dumm, an-

statt Logik zu gebrauchen. Im Namen von Multikulti

geben wir uns allem und jedem Preis. Es stimmt schon:

alle Menschen sind gleich und alle haben gleiche Rechte.

Wenn das aber dazu führt, das die einheimische Be-

völkerung zugunsten Fremder zurückstehen muss, dann

ist das einfach nur dumm. Und es macht die Fremden

gleicher als gleich! Das ist in etwa so, als ob das Boot mit

der ursprünglichen Mannschaft ausgetauscht wird. Die, die

vorher im Wasser um Hilfe schrien, sind nun an Bord und

die, die zuvor an Bord waren, schreien nun im Wasser um

Hilfe. Dieser Zustand ist einfach nur absurd.

 

Will das die Europäische Union verstehen? Nein, sie droht

der Schweiz mit wirtschaftlichen Konsequenzen. Man

stelle sich vor! Die Schweiz zählt – neben USA, China und

Russland – zum viertwichtigsten Handelspartner. Man darf

also gespannt sein, was es mit den angedrohten Wirtschafts-

sanktionen auf sich hat. Interessant ist das EU-Geschrei

aber schon. Warum? Die Abstimmung über den Volks-

entscheid war demokratisch. Das Volk wurde um seine

Meinung gefragt und hat entschieden. In Deutschland ist

das Volk kein Souverän, es ist eher Wahlvieh. Zumindest

glauben das die etablierten Parteien; nicht umsonst ver-

breiten sie vor Wahlen ein Wir-Gefühl und nach den

Wahlen strecken sie dem Volk die Zunge entgegen. Ja,

so geht man jemanden um, den man nicht voll nimmt. Be-

zeichnend ist auch, das Kanzlerin Merkel einen Volks-

entscheid auf Bundesebene ablehnt. Es darf nicht sein, das

Deutsche selbstständig entscheiden!

 

Insofern halte ich das Gutmenschengewitter auch nur für

eine Ablenkung. Es soll keine Diskussion – weder bei uns

noch sonst wo in der EU – über echte Demokratie entstehen.

 

Wird sich die Schweiz von Fremden bevormunden lassen?

Es sieht nicht danach aus. Die EU ist für die Schweiz ein

Fremder und die hat in der Schweiz kein Hausrecht! Außer-

dem: die Schweiz hat nicht gesagt, sie will überhaupt keine

Ausländer mehr in ihrem Boot, sie hat lediglich die Zahl der

Zuwanderer beschränkt. Man könnte auch mit Shakespeare

sagen: Viel Lärm um Nichts!

 

Eine Diskussion um echte Mitbestimmung wird sich sicher

noch eine Weile verzögern lassen – Deutsche sind masochist-

isch veranlagt – sie ertragen mehr Schmerzen als ein Esel,

irgendwann ist aber der Zeitpunkt erreicht, an dem sich die

überfällige Diskussion wird entfalten müssen. Da können die

Gut- und Bessermenschen sich noch so sehr über angeblichen

Rassismus, Faschismus usw. empören – die Forderung nach

echter Demokratie wird kommen. Allein schon deshalb weil

die Schweiz immer wieder dazu Anlass geben wird. Als ob

ein Wilhelm Tell vor der EU in die Knie gehen wird! Wir

sollten Tell folgen, er wird uns in die Freiheit führen, Ihm

nach!

One thought on “Wilhelm Tell das neue Vorbild der EU!”

  1. Zitat: "m Sonntag hat die Schweiz über einen Volksentscheid

    abgestimmt, der im Vorfeld zu Drohungen führte und sich

    danach in einem Sturm von Gutmenschenentrüstung über

    die Schweiz entlud. Ein echtes Gutmenschenentrüstungs-

    gewitter!"

    Stimmt ganz genau! Ich hoffe die Schweizer lassen sich davon nicht unterkriegen und gehen mit gutem Beispiel voran; das heißt:

    NEIN ZUR MASSENEINWANDERUNG!!!!

    Auch meine Freunde vom "Orden der Patrioten" und ich sind gegen diesen Masseneinwanderungswahnsinn und wollen das er gestoppt wird!!!

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