Ex-Vorsitzender ist Spitzenkandidat

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(he) Die NPD hat sich gestern für ihre Europawahlaufstellung entschieden. Beinahe öffentlich, da man zeitnah alle Abstimmungen auch auf Facebook stellte. Medienvertreter durften der Veranstaltung nur teilweise beiwohnen. Das Ergebnis konnte überraschen, denn mit Udo Voigt setzte sich der ehemalige Bundesvorsitzende als Spitzenkandidat durch. Voigt lag in der Abstimmung vor seinem Namensvetter Udo Pastörs, der als parteiinterner Gegner Voigts gilt.

Pastör soll damals an der Demontage des Bundesvorsitzenden mitgewirkt haben. Heute wird er ihn aber unterstützen müssen, ist es doch die letzte Chance der NPD um zu Gehör zu kommen, nachdem man Holger Apfel unsanft behandelte. Ziel seien 2 bis 3 Abgeordnete nach Brüssel zu senden, so der klare Wahlauftrag.

Ob die NPD über die Europawahl es wirklich schafft die Partei auf festen Füssen zu stellen, muss die Zukunft zeigen. Derzeit hat man neben Geldsorgen noch mit dem Verbotsantrag zu kämpfen. Damit muss man Kräfte abgeben, die für den Wahlauftackt dringend gebraucht werden. Fraglich ist es auch, ob die Basis mitzieht. Nach dem Wahldebakel in Bayern wird es kein leichtes Unterfangen diese wieder miteinzubeziehen.

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