Sex, Sport und Monk

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(he) Na endlich! Die E-Mann-Zipierung geht voran. Nun also hat Deutschland seinen ersten schwulen Fußballspieler (gehabt). Und dann noch einer, der für die DFB-Auswahl antrat und die Binde umhatte. Na sowas, möchte man da meinen und die Zeitungsseite weiterblättern. Denn, nur mal unter uns – wen interessiert so etwas wirklich?

Solange ein Fußballspieler gut Fußball spielt, ein Schauspieler gut darstellt, ein Moderator moderiert, ein Schreiber schreibt, ein Inspekteur inspektiert, ein … ach Sie wissen schon … , ist es mir doch egal, was er im heimischen oder in fremden Betten anstellt. Oder geht es da um ganz andere Dinge? Vielleicht darum, das die, ab dem "Outing" des Fußballtalents, schwul-lesbischen Fußballvereine; und ja, so etwas gibt es(!); nun mehr Verbandsgelder bekommen? Das es demnächst DFB-Vorschrift wird Stadienzeitungen extra für homosexuelle Verehrer des Sports zu entwerfen? Klingt komisch, ist aber gar nicht soweit hergeholt. 

 

schwuler FussballDem Fußballfreund sind Spielerfrauen eigentlich egal und wenn es Spieler gibt die sich mit der ihren – aktuellen, gerade getrennten, vor ewigen Zeiten geschiedenen – profilieren müssen, dann schadet es zwar nicht dem Sport, aber dem Ansehen. Doch für Werbung und Fernsehen sind Spielerfrauen und die Spieler selber trotzdem noch gut genug – für die Quoten. Die Spieler selbst werden also weiterhin verkauft oder verkaufen sich selbst. An den neuen Verein, an den Werbetreibenden, an die Medien. Das in diesem Verkaufsgerangel das eigentliche Problem des Sportes liegt, wird weggefegt. Schließlich will der "Fan" "seine" Mannschaft siegen sehen. Der Rest ist egal. Oder eben nicht. Denn nun wird es in den nächsten Tagen wichtiger sein, wer mit wem ins Bett steigt und wer nicht mindestens einen homosexuellen Spieler in der Mannschaft hat, fliegt aus der Geldmaschinerie DFB/DBL heraus. Basta! Das nenn ich Quote, wenn dann noch schwule Fahnenschwenker hinzukommen. Denn nur so bekommt auch der Fußball seine Frauenquote, die bisher recht schwer einzuschieben war. Denn Quote ist heute alles. Frauenquote, Migrantenquote und nun eben auch Schwulenqoute.

Ab sofort also wird es Fragebogen beim DFB geben, in denen zwar die Frage "Sind Sie schwanger?" entfernt, aber dafür mit der Frage "Sind Sie schwul?" ergänzt wurde. Soviel politisch-sexuelle Korrektheit muss schon sein, im Jahre 2014.

Doch was hat der ehemalige Fußballspieler und Kolumnenschreiber des "Störungsmelders" nun davon sich im Nachhinein zu "outen"? Outen steht, wenn ich das richtig verstanden habe dafür das man sein Inneres, sein Intimstes nach Außen stellt. Sehr äußerlich ist es dann, wenn es an die Journalisten geht. Eine Art Offenbarung. Für wen bleibt dabei zuerst unklar. Doch von Merkel (CDU) bis hin zu Beck (Grüne) ist diese Offenbarung angekommen. Und es wurde applaudiert, denn jeder der das irgendwie doof findet, dass ein Fußballspieler diesen Weg geht ist homophob. Ein Wort das nun wieder gern aufgenommen wird, dabei sollte man mit Phobien nicht spaßen, was treue Fernsehzuschauer seit der Serie "Monk" wissen. Andere vielleicht aus ihrer Höhenangst oder ihrem Waschzwang. Nun also wird eine echte Krankheit politisch ausgenutzt und der mediennutzende Ex-Fußballspieler ebenso. Eine Diskussion über Sinn und Unsinn von "Home" und "Bettstories" wird damit unterbunden. Und der Sport, um den es eigentlich geht hat einen Schandfleck mehr. Nämlich den, dass selbst die Sportmedien sich mehr um das Bett ihrer Helden statt um die sportliche Leistungsfähigkeit kümmern.

Nun kann die Weltmeisterschaft in Brasilien kommen, Spieler, Moderatoren und selbst Tornetze werden sich outen, was das Zeug gerade hergibt. Und verspielt die DFB erneut ihre Chance Weltmeister zu werden, gibt es sicherlich Gründe die medial gesucht werden: Unter Bettdecken und in Schlafzimmern, statt auf dem Spielfeld. So gesehen hat Herr Hitzlsperger dem Weltfußball ja doch einen guten Dienst erwiesen und bleibt den Geschichtsbüchern erhalten.

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One thought on “Sex, Sport und Monk”

  1. Zitat:

    "Solange ein Fußballspieler gut Fußball spielt, ein Schauspieler gut darstellt, ein Moderator moderiert, ein Schreiber schreibt, ein Inspekteur inspektiert, ein … ach Sie wissen schon … , ist es mir doch egal, was er im heimischen oder in fremden Betten anstellt. Oder geht es da um ganz andere Dinge? Vielleicht darum, das die, ab dem "Outing" des Fußballtalents, schwul-lesbischen Fußballvereine; und ja, so etwas gibt es(!); nun mehr Verbandsgelder bekommen? "

    Das ist so was von wahr!

    Und ich persönlich glaube dahinter steckt noch eine ganze Menge mehr; Gerhard Wisnewski hat schon lange in seinen Büchern prophezeit das solch ein Outing irgendwann kommen würde: http://tomorden.npage.de/gerhard-wisnewski.html

    Das ist lange schon vom DFB und den führenden Gender-Idiologen (des BÖSEN) geplant!!!!

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