Ohne Moos nix los!


Lammerts Medienschelte

(he) Bundestagspräsident Nobert Lammert kritisierte erneut die Medien. Die Fachseite DWDL.de berichtet darüber ausführlich. Die Seite zitiert den Bundestagspräsidenten mit den Worten:

"Durch die Digitalisierung und die daraus folgende Dominanz der elektronischen Medien gegenüber den Printmedien hat sich ein Vorrang von Schnelligkeit gegenüber Gründlichkeit auch in der politischen Berichterstattung entwickelt, von Schlagzeilen gegenüber Analysen, von Personalisierung gegenüber Sachthemen und eine grausame Dominanz der Unterhaltung gegenüber der Information."

Auch soll er die BILD-Zeitung und die Satire-Sendung "heute Show" vom Gebührensender ZDF nicht lobend erwähnt haben.

Leider aber, so scheint es, gab es keinen Kommentar zur Zusammenlegung der (Regional-) Zeitungsredaktionen oder über die unkritische Übernahme von politischen Inhalten. Deshalb kann man, aus unserer Sicht nur Lammert auffordern: Lesen Sie freie Blogs, lesen sie echte unabhängige Medien – und erfahren Sie dadurch wie (auch Ihre) Wähler denken und fühlen. Sorgen Sie dafür, dass es in der Bundesrepublik wieder eine freie, unabhängige Presse gibt – auf allen Vertriebswegen. Sorgen Sie dafür, dass nicht die kleinen Medien durch "Stellvertreterkriege", wie Abmahnungen, sinnfreie Klagen und dergleichen kaputt gemacht werden. Sorgen Sie dafür, dass kritische Meinungen auch auf deutschen Servern die (Netz-) Welt erreichen – und lassen Sie Kritik an Parteien und Politik zu.

Bereits in Preußen durfte man den König kritisieren, sogar sarkastisch, ironisch "Beleidigen" – als Presse, als Mensch! 
Statt also eine gebührenfinanzierte Satiresendung zu kritisieren, kritisieren Sie ARD und ZDF im Sinne ihrer Ausrichtung! Was haben die Programme noch mit ihrem eigentlichen Programmauftrag zu tun? Kritisieren Sie nicht die BILD-Zeitung, sondern sorgen Sie dafür, dass sich eine freie Presse neben den 2, 3 Mediengroßkonzernen etablieren kann. Kümmern Sie sich darum, dass das deutsche Fernsehen, das deutschsprachige Radio nicht weiter von internationalen Geldgebern – und damit Meinungsvorgebern aufgekauft wird. 

Wenn die BRD sich eine freie Presse, eine freie Medienkultur leistet, dann können Sie gern die Medien kritisieren, nämlich dann, wenn sie weder sachlich, noch faktengemäß berichten, dann, wenn sie sich wieder an den Rockzipfel der Politik hängen. Doch bis dahin, mit Verlaub, Herr Bundespräsident, bis dahin vergeht noch viel Zeit; da all dies nicht gewünscht ist!

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