Stromlose Nacht, heilige Nacht

(he) Es weihnachtet sehr. Auch wenn der Schnee in weiten Teilen Deutschlands sich noch versteckt, die Lichterketten verraten es doch. Bald feiert man wieder Jesu – Geburt oder tauscht zumindest Geschenke aus. Und das meist an einem schön geschmücktem Nadelbaum.

Doch die ersten Warnungen ertönen – mit dem Licht und der Heizung könnte es knapp werden. Nachdem Deutschlands Energieerzeuger ach den Winden von Christian und Xaver ihren Strom nicht nur verschenken mussten, sondern Geld dazu gaben, damit überhaupt jemand den Strom abnimmt, bekommt auch der vorletzte Energiewendezwangsnutzer mit: Hier stimmt was nicht. Die letzten bekommen es dann mit, wenn Licht, Heizung, Radio, Fernseher und Handy ausbleibt, weil Deutschland zu wenig Strom produziert:

Die Photovoltaikanlage übersteigt inzwischen 36 Gigawatt, die Windkraftkapazität liegt theoretisch bei etwa 34 Gigawatt. Das würde rechnerisch zwar nicht ausreichen, um den Spitzenbedarf zu decken, der im Winter 80 Gigawatt übersteigt, wäre aber ausreichend für den Durchschnittsbedarf. Doch im Winter mit Solarkraft zu rechnen, ist trotz medienaufbereitetem Klimawandel zu hoch gegriffen. Und die Speicherung vom Energiewendestrom steckt noch im Anfangsstadium. So könnte es durchaus bei Frost, Nebel und Windstille zu Stromausfällen kommen, warnen die Energiebetriebe.

Landkreise horchen auf und übten, was im Falle eines Falles zu tun wäre. Von einer Notfallübung berichtet die deutschelobby.com:

 

Diese Übung wurde am Samstag, dem 16. November 2013, von einer Elektrofirma durchgeführt.

Als der Strom weg war, sprangen die Notstromaggregate zwar wie vorgesehen an, erzeugten aber eine erhebliche Überspannung, sodass die Netzteile von Computern, Druckern, Kopierern, Faxgeräten usw. durchbrannten. Auch die Heizungsanlage und das Lüftungssystem wurden in Mitleidenschaft gezogen. Das Kreishaus musste am folgenden Montag geschlossen bleiben. Die Öffentlichkeit erfuhr erst Ende November 2013, dass der Stromausfall Teil einer Notfallübung war. Offenbar war diese Übung noch realitätsnäher als geplant. Nach Angabe des Kreissprechers Michael Elsaß entstand dabei ein Sachschaden »im hohen fünfstelligen Bereich«.

Im Kreishaus befand sich im übrigen die Einsatzleitung des Katastrophenschutzes, so die Seite.

Alles heisser Kaffee, Panikmache?

Solange die Bundesregierung mit sich selbst beschäftigt ist, ihre Energiewende auf Kosten der Bürger und der Sicherheit durchdrückt ohne die Bevölkerung zu informieren, kann man davon ausgehen, dass hinter solchen Panikmeldungen mehr als ein Fünkchen Wahrheit stecken muss. Dennoch könnten die Lichter schnell wieder angehen, wenn man sich aus Frankreich, oder demnächst Polen, billigen Atomstrom überteuert einkaufen muss. Der Stromkunde zahlt es ja …

 

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