Putin hetzt gegen Homosexuelle

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Am 20. Jahrestag der russischen Verfassung präsentiert Präsident Putin das Riesenreich als Verteidiger traditioneller Werte. Er nutzte die Ansprache, um ausgiebig über Toleranz Homosexuellen gegenüber zu wettern. 

Kremlchef Wladimir Putin hat dem Westen vorgeworfen, mit seiner Abkehr von traditionellen Werten Stabilität und Frieden in der Gesellschaft zu gefährden. In vielen Ländern werde von den Menschen heute praktisch verlangt, "Gut und Böse" als gleichberechtigt anzuerkennen, kritisierte Putin bei seiner Rede an die Nation.

wütet das ZDF auf der heute-Seite.

Nun mag man durchaus in Deutschland mit dem Kopf schütteln – und doch hat Putin irgendwie recht. Auch wenn der Deutsche heute dazu erzogen wird multi, also multisexuell, multinational, multikulturell, zu denken, hat er doch noch insgeheim ein Gut- und Böse- Denken. Natürlich ist dieses nicht immer politisch korrekt oder gar multifreundlich, aber es ist eben natürlich.

Wenn Putin nun die Zerstörung von Familien-, nationalen und zivilien Werten beklagt, deutet dies nicht nur auf eine konservative Einstellung hin. Viel mehr unterstützt er dies, was in Deutschland undenkbar geworden ist. Das Vertrauen auf das eigene Können. Im Gegensatz zur Bundesrepublik versucht Russland Familien als kleine, aber starke, Zelle der Nation darzustellen, es unterstützt sogar diese "Keimzelle". Zusätzlich baut die russische Führung auf den Stolz des Volkes, den Stolz auf sich selbst. Klar, dass die sogenannten "Mainstream-" und "Qualitätsmedien" der Bundesrepublik dies nicht positiv darstellen können. Deshalb kann Putin, kann Russland nur das Böse sein.

Während die EKD und auch die katholische Kirche vor der Eigenpolitik der BRD einbricht und damit zu ihrem eigenen Untergang aufruft, stehen die russischen Kirchen für ihre Gläubigen ein. Russland und die Russen schützen sich somit vor der Fremdeinwirkung. Deutschland spürt diese bereits in allen Bereichen und ist selbst nicht mehr fähifg sich daraus zu befreien oder daraus lehren zu ziehen. Stattdessen wird propangiert, das es der richtige Weg sei, sich selbst zu verleugnen. Egal ob man unbedingt ausländische Arbeiter brauche, obwohl es genug lernbereite Arbeitslose gibt, ob man unbedingt fremde Religionen bräuchte, obwohl die Kirchen viele leere Bänke aufweisen, ob man unbedingt das Sozialamt der Welt sein müsse, obwohl die Tafeln in Deutschland fast täglich mehr "Besucher" haben und immer Menschen ohne Strom und Heizung, in einem der angeblich reichsten Länder der Welt, auskommen müssen.

In diesem Zusammenhang erstaunt es, dass nicht die Mehrheit der Deutschen aufsteht und dem Ex-KGB- Mitarbeiter und Deutschlandfreund zujubelt. Von Russland lernen, heisst zwar nicht siegen lernen, aber differenzierter Nachdenken lässt diese Entwicklung zu! Denn Putin hetzt nicht, wie die ZDF Seite betont, gegen Homosexuelle an sich, sondern Putin hält sich ans russische Recht und Gesetz. Da wird der deutsche Michel stöhnen und gegen Putin wettern, während er zeitnah die weitere Welt hochjubelt. Jene Welt in der Homosexuelle aufgehängt werden, weil die Religion es so will, in der Frauen gedemütigt und gesteinigt werden, weil Mann und Religion es so wollen, in der Kinder zum Gewehr greifen, in der Christen verjagt und umgebracht, in der Kirchen beschmiert werden. Aber diese Welt ist in Ordnung – sie können ja nichts dafür, selbst denn nicht, wenn genau diese Menschen in Deutschland tätig werden. Man beachtet mit Genugtuung den Migrationshintergrund, die schwere Kindheit, die andere Religion – während Putin mit seinen Getreuen auch hier die Faust auf den Tisch knallt und von Zuwanderern erwartet, dass sie sich an russische Gesetze und werte halten müssen.

Die deutschen Medien unterstützen dann doch lieber eine Mädchenkapelle die Kirchen in Konzertsäle verwandelt und verhöhnt, sie unterstützen dann doch lieber Leute die Schiffe kapern, weil sie den – für sie – richtigen Ökogedanken verteidigen. Weil ja Russland aus Prinzip Böse und die USA gar heilig sind. Dabei vergessen sie gern, dass es Europa immer gut tat, wenn Russlanbd und Deutschland verbunden waren. Dass Europa Frieden erfuhr, wenn beide Länder sich einig waren. Und sie vergessen, dass Deutschland für die USA nur ein Handlanger ist, über die Nato, über die EU. Und solange die staatlich treuen Meinungsmacher Putins Reden nur auf ihre Weise verstehen, wird es schwer sein, das große Ost-West-Bündnis zu erneuern.

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