Ohne Moos nix los!


Ich, Berlusconi – der gute Mensch aus Italien!

(W.L.) Manche fliegen in den Weihnachtsurlaub, Silvio Berlus-

coni aus dem Parlament. Eine bunte Ära wurde in der

Blühte ihrer Jahre brutal gestoppt!

 

Berlusconi war 1994 zum Ministerpräsidenten gewählt

worden. In der Folge wurde er dreimal wiedergewählt.

Und was hat dieser Mann nicht für Erfolge gehabt!

 

Er war es, der Bunga-Bunga-Partys berühmt gemacht

hat. Sie wissen schon, dass sind diese Partys, zu der er

leicht bekleidete Frauen einlud und sie bei Koks und

Sekt vernaschte. Gut, das konnte jetzt nie ganz aufgeklärt

werden, obwohl es Zeugenaussagen gab, aber diese so-

genannten Zeugen, waren alles linke Kanaillen und miss-

gelaunte Streithammel. Die konnten ja nicht anders, als

diese Lichtgestalt der italienischen Politik zu verleumden.

Und auch aus Ärger, dass nicht sie eingeladen worden sind.

 

So ist auch der Fall mit Lybiens Ex-Diktatur Gaddafi zu

bewerten. Dass Gaddafi ein etwas kompliziertes Verhältnis

zu Fragen der Menschenrechte hatte, mag ja sein. Zyniker

werfen Gaddafi vor, er habe sein Volk nur unterdrückt und

sich ausschließlich selbst bereichert. Das aber stimmt nicht

ganz. Er hatte auch einen Clan und Spitzel und Soldaten,

die er ebenfalls unterhalten musste – aber nur zum Wohle

des Volkes! Das wiederum hat Silvio Berlusconi, Minister-

präsident von Italien, den man auch den Cavaliere nennt,

nie getan. Im Gegenteil. Die Lichtgestalt der italienischen

Politik hat sich immer nur für sich interessiert. Und das

können selbst die linken Kanaillen und missgelaunten

Streithammel nicht bestreiten. Die Zusammenarbeit der

beiden Länder geschah lediglich zu beider Nutzen. Auch

wenn es – im Grunde – darum ging, den Zustrom an

lybischen Flüchtlingen abzuwehren.

 

Im Grunde seines Herzens ist der Cavaliere aber ein guter

Mensch. Als 2009 ein geistig Verwirrter, auf einer Kund-

gebung, eine Statuette auf ihn warf und ihm dabei sein

Nasenbein zertrümmerte, sowie zwei Zähne ausschlug, hat

er da dieser verwirrten Seele nicht verziehen? Ja, das tat

er. Der Berlusconi ist nämlich ein guter Mensch. Er kann

verzeihen. Was man von seiner Frau und dem Parlament

nicht behaupten kann.

 

So reichte seine Ex-Frau Veronica Lario die Scheidung

ein. Und warum? Weil er sie mit anderen Frauen betrogen

hatte. Also bitte! Als ob niemals zuvor ein Italiener fremd-

gegangen wäre. Ohne jetzt übertreiben zu wollen, aber,

Fremdgehen gehört in Italien zum guten Ton. Und was will

sie überhaupt? Er hat sie ja nicht im Herzen betrogen; er

betrog sie nur mit Koks und Huren. Und dann dieser Zwist

mit dem Parlament. Auch so eine Lappalie.

 

2012 hatte er dem Antikorruptionsgesetz von Minister-

präsident Monti zugestimmt. Und just dieses Gesetz wendet

das Parlament nun an, um ihn, die Lichtgestalt usw. vor die

Tür zu setzen. Also das ist stillos! Aber, was soll man tun?

Überall sind nur linke Kanaillen und missgelaunte Streit-

hammel. Aber! Ein Silvio Berlusconi, wäre kein Silvio Ber-

lusconi, wenn er klein beigeben würde! Silvio wird auch

außerhalb des Parlamentes politisch aktiv bleiben. Ähnlich

wie Beppe Grillo und seine 5-Sterne-Bewegung. So will

auch er zukünftig auf der Straße protestieren und sich in die

Politik einmischen.

 

Denn, wenn es etwas gibt, das Silvio Berlusconi wichtig ist,

dann eines: Silvio Berlusconi!

 

Kommentar verfassen

Bitte "Daumen drücken"

Mit einem Klick geht es weiter: zeigen Sie was Sie sehen - oder warten Sie wenige Sekunden, um weiterlesen zu können. Vielen Dank!


||Nach oben||||Zur Starseite||||Impressum||

Copyright © 2016 Das Copyright dieser Seite liegt, wenn nicht anders vermerkt, bei Romowe - Beiträge stellen ausschließlich die Meinung des Verfassers dar. Er muss nicht zwangsläufig die Meinung des Verlags oder die Meinung anderer Autoren dieser Seiten wiedergeben.