Ohne Moos nix los!


SPD-Karnevalsprinz Sigmar Gabriel I. und die große Koalition

(W.L.) Eine Frau, die zwei Männer heiratet, macht sich schuldig der

Bigamie, in der Politik ist das erlaubt und nennt sich:

Regierungsbildung.

 

Dazu passt auch, wie SPD-Karnevalsprinz Sigmar Gabriel I.

die Koalitionsverhandlungen mit CDU und CSU nannte, es

werde „keine Liebesheirat, sondern eine Zweck-Ehe“.

 

Übersetzt man diesen Karnevalsdialekt in klares deutsch,

heißt das: Dekoration ist alles!

 

Das erinnert mich an Dresscodes, denen man sich unter-

werfen muss, wenn es Veranstalter wünschen.

 

Demnach ist die Regierungszeit eine Veranstaltung, in der

ein Dresscode mehr zählt, als der Inhalt, bzw. die Meinung

seines Trägers.

 

Wenn dem so ist, was habe ich dann als Bürger gewählt?

 

Da tritt ein Politiker, auf der Straße, an mich heran – dem

zufällig vorbeilaufenden Passanten – und erklärt mir, warum

es für die Politik und das Land so wichtig ist, dass ich ihn,

ausgerechnet ihn, und seine Partei wähle. Nehmen wir an, er

redet geschickt und bringt Argumente; sie erreichen mein

Ohr und berühren mein Herzen. Ich wähle ihn und seine

Parteiund dann? Alles nur halb so ernst gemeint? Pragma-

tismus ist jetzt, was zählt? Es lebe die Zweck-Ehe!

 

Würde ich diesen Standpunkt teilen, wäre das Selbstverrat.

Da stelle ich mich lieber auf meinen eigenen Standpunkt.

 

Das beginnt schon einmal damit, dass ich mich – als Wähler –

nicht als Kuppler hinstellen lasse. Ich habe niemanden zur

Bigamie angestiftet. Parteien haben den Volkswillen umzu-

setzten. Es sind Diener des Volkes. Und eine Regierung ist

keine Ehe zwischen Dienern, sondern der verlängerte Arm

des Volkes. Und wenn die verschiedenen Parteien keine

Gliedmaßen, die einen Arm bilden, sein wollen, dann gibt

es nur eins: Neuwahlen!

 

Wir erinnern uns: die erste große Koalition war von 1966

bis 1969 und war auch als das erkennbar, was sie zu sein

hatte: eine Übergangslösung. Von 2005 bis 2009 kam die

zweite große Koalition. Und jetzt bereits die dritte. Soll

die Ausnahme etwa zur Regel werden?

 

Hört man dem SPD-Karnevalsprinz Sigmar Gabriel I. zu,

dann bestimmt. Die große Koalition ist ein Platz, auf dem

es sich gut aushalten lässt. Das wissen auch Merkel und

Seehofer, die es sich in einer großen Koalition bereits

schon einmal gemütlich gemacht haben.

 

Das ist Missbrauch der Demokratie! Wir, das Volk, sind

nicht dazu da, dass es sich Politiker, auf unsere Kosten,

gemütlich machen können.

 

Ich werde den Dresscode der Regierungsmeinung nicht

akzeptieren. Wir sollten kein Kostüm überziehen wie

Gabriel und verkünden, eine Zweck-Ehe sei wichtiger

als eine Liebesheirat. Wir bleiben lieber uns treu und

erinnern die Regierung daran, was ihr Auftrag ist.

 

Einige Sprüche hätte ich noch!

 

Eine Regierung ist der verlängerte Arm des Volkes

und nicht zu verwechseln mit einem Karnevalsverein.

 

Eine Regierung ohne Konzept ist ein Karnevalsverein.

Eine Regierung mit, ist es auch!

 

Eine große Koalition sei keine Regel.

 

Eine große Koalition sei die Regel,

mit zahlreichen Ausnahmeregelungen.

 

Große Koalition, oder: Politik als Konsum.

 

In der Konsumgesellschaft geht Design vor Sein.

 

Das Design bestimmt das Sein in der Konsumgesellschaft.

 

Sein – Design – Dresscode.

 

Politik ist eine Zwangsjacke für Bürger.

 

Politik als Modenschau, oder Bürger im Dresscode

der Regierungsmeinung.

 

Bürger im Dresscode der Regierungsmeinung sind

deren Büttel.

 

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