Ohne Moos nix los!


Der gute Junge der Willkommenskultur

(W.L.) Stress ohne Grund heißt ein Lied des Berliner Rappers

Bushido. Dagegen hatten Berlins regierender Bürger-

meister Wowereit und der ehemalige Bundestags-

abgeordnete Tören geklagt.

 

Das Amtsgericht Berlin-Tiergarten hat nun den Titel

des Bushido-Stückes zum Programm erklärt: Das

Hauptverfahren gegen den Skandalrapper wurde

nicht eröffnet.

 

 

Derweil sich die Medien darüber streiten, ob ein Rapper

Politiker beleidigen darf, oder, wo bei Rap die Grenze

des guten Geschmacks überschritten ist, in dem Song

spielt auch Gewalt gegen Homosexuelle eine Rolle,

sehe ich eine andere Problematik.

 

 

 

In Stress ohne Grund bedroht Bushido den Rapper Kay

One, alias: Kenneth Glöckler, der bei Bushidos Platten-

label: ersguterjunge seine ersten Platten veröffentlichte.

Kay One ist ein deutscher Rapper mit Wurzeln in den

Philippinen. Im April 2012 gab er jedoch bekannt, sich

von seinem Brotherrn trennen zu wollen. Tage zuvor

hatte Bushido den Namen „Kay One“ beim Patent- und

Markenamt anmelden lassen. Wirklich geschäftstüchtig!

 

 

 

Liest man Stress ohne Grund weiter, fällt einem auch

diese Zeile auf: Meine Jungs verticken Elektronik so

wie Media-Markt. Und auch: Arabisch-Deutsche Sippe.

Auch nennt sich Bushido gerne einen Gangster. Da liegt

auch die Bedeutung: Mafia nicht weit. Und tatsächlich:

Bushido, alias: Anis Ferchichi, ist ein Mitglied des

Abou-Chaker-Clans. Was das genau für ein Clan ist,

darüber hat im Oktober diesen Jahres der Stern auf-

geklärt. Sie dürfen dreimal raten!

 

 

 

Was hat das alles noch mit Politik und Kultur zu tun?

 

 

 

Diese Frage sollten wir Herrn Hans-Peter Friedrich,

Bundesinnenminister, stellen. Der hatte sich noch im

Sommer 2012 mit Herrn Ferchichi ablichten lassen, als

dieser ein Praktikum im Bundestag absolviert hatte. Da

lobte ihn der Bundesinnenminister noch als gelungenes

Beispiel einer Integration. Aber bereits da waren

Bushidos Alben auf dem deutschen Index.

 

 

 

Vielleicht war da Herr Friedrich noch geblendet vom

Glanz des Goldes, aus dem der Bambi gemacht ist, den

Bushido 2011 bekam. Es war der Integrations-Bambi,

eine Auszeichnung, die extra für so gute Jungs

geschaffen worden ist, wie man sich Bushido dachte.

Doch selbst als Peter Maffay, der wirklich integriert ist

und als Musiker Kultstatus genießt, seine Laudatio auf

den guten Jungen absagte, weil er Zweifel hatte, selbst

da wollte man lieber den unangepassten Rapper in ihm

sehen. Eben: ein gut integrierter Rebel gegen eine

Gesellschaft mit unterentwickelter Willkommenskultur.

 

 

 

Entschuldigung für mein Geschwafel. Hört man ständig

Politiker zu, redet man irgendwann ebenso unkompliziert

und unterhaltend.

 

 

 

Was ich meine: angeblich ist die deutsche Gesellschaft

nicht offen genug für Ausländer. Die Linken und ihre

nützlichen Idioten, die Gut-und Bessermenschen,

trommeln unaufhörlich das gleiche Lied: Deutschland

ist schuld an zwei Weltkriegen, es ist ein Sumpf, in dem

immer wieder Ungeheuer geboren werden, die nach der

Weltherrschaft greifen und andere Menschen versklaven,

verjagen und vertilgen. Am Besten: Deutschland stirbt!

 

 

 

Lassen wir den Wahn der Linken und der Gut- und

Bessermenschen und sehen uns die Wahrheit an.

 

 

 

Leute, wie Bushido, pfeifen auf Deutschland. Sie greifen

gerne Preise ab und spielen den Angepassten. Schaut man

aber hinter die Fassade, dann kommen gewöhnliche

Gangster zum Vorschein.

 

 

 

Kay One ist da anders. Er ist frei von Skandalen und will

demnächst ein Benefiz-Konzert für die Opfer des Tayfun

veranstalten, der jüngst auf den Philippinen gewütet hat.

 

 

 

So ein Verständnis von Kultur steht mir nahe. Und ich

unterstütze und erwähne es auch gern. Was ich aber nicht

teile, sind Diskussionen, die von Linken und Gut- und

Bessermenschen angestoßen werden, damit wir uns

über ihre Phantome und ihr Verständnis von Politik

unterhalten sollen.

 

 

 

Trotz allem habe ich Verständnis für Bushido. In Stress

ohne Grund sagt er offen, was er von der Willkommens-

kultur hält. Er hält sie für derart überzogen, dass er sie

nicht ernst nehmen kann. Aus diesem Grund spielt er

auch nur den guten Jungen. Ich hingegen heiße Kay One

willkommen – der ist ein guter Junge!

One comment on “Der gute Junge der Willkommenskultur
  1. Zitat:

    "Dalobte ihn der Bundesinnenminister noch als gelungenes Beispiel einer Integration."

    Wenn DER eine gut gelungene Integration ist, können wir uns ja (schauder!) denken wie die schlecht integrierten aussehen…

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