Wie gegen syrische Kriegsverbrecher kämpfen?

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(W.L.) Liveleak.com berichtet, der Berliner Ex-Rapper Deso

Dogg, alias Dennis Cuspert, sei tot. Dazu wird ein

Video mit einem toten Dschihadisten gezeigt, das

dem Rapper nicht unähnlich zu sein scheint.

 

Dennis Cuspert hatte sich 2012 der Al-Nusra-Front

in Syrien angeschlossen und suchte den bewaffneten

Kampf gegen „Ungläubige“.

 

Vor einigen Tagen wurde im Netz der Tot von Burak

Karan bekannt. Der in Deutschland geborene Karan

hätte eine Karriere als Fußballer starten können, hatte

aber dann einen anderen Weg eingeschlagen. Auch er

ging nach Syrien um, wie es heißt, seinen Brüdern im

Kampf gegen Syriens Präsidenten Assad zu helfen.

 

Sagen wir so: was Assad unter Politik versteht, reicht

für eine Anklage und Verurteilung vor dem Haager

Kriegsverbrechertribunal. Inzwischen sprach sich aber

herum, dass gerade die Al-Nusra-Front nicht mit Watte-

bälchen wirft. Als Mitte des Jahres ein Giftgasanschlag

bekannt wurde, hieß es zuerst, Assad habe den Anschlag

befohlen, dann aber kam die Wahrheit ans Licht:

Kämpfer der Al-Nusra-Front hatten den Giftgasanschlag

verübt und es Assad auf den Buckel schnüren wollen. So

berichtete Mint Press News, die Kämpfer hätten jene

Chemiewaffen vom saudischen Prinzen Bandar bin Sultan

erhalten, der auch Kämpfer das Terrornetzwerk Al-Qaida

versorge.

 

Was hat das mit Humanität und Menschlichkeit zu tun?

 

Karan und Cuspert gaben an, sie wollen nach Syrien und

dort ihren Glaubensbrüdern helfen. Das klingt hübsch

harmlos und manierlich. Fakt aber ist: beide kannten und

hatten Kontakt zur verbotenen Salafisten-Gruppe: Millatu

Ibrahim. Auch ist ein Video bekannt, auf dem Cuspert sich

mit dem bekannten Salafisten Pierre Vogel trifft und beide

diskutieren, wie man noch andere bekannte Personen aus

der Rapperszene für die „heilige Sache“ gewinnen könne.

Was mit „heiliger Sache“ gemeint ist, macht ein anderes

Video von Cuspert deutlich. In diesem Video, es zeigt ihn

beim Gebet, spricht er von Anschlägen auf Deutschland.

Weshalb er auch von der Polizei gesucht wird. Wie immer

man zu Karan und Cuspert stehen mag, edle Motive hatten

sie keine.

 

Was man ihnen aber glauben kann, ist, dass sie nicht reden,

sondern handeln wollten. Gegen Assad helfen keine Worte,

es helfen auch keine selbsternannten Gotteskrieger; es wäre

besser, die internationale Gemeinschaft würde handeln und

die Nato Assads Praktiken beenden lassen.

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