Ohne Moos nix los!


Tod eines Mittelfeld-Dschihadisten

(W.L.) Eurosport meldet: der ehemalige Fußball-
nationalspieler Burak Karan ist bei einem
Bombenangriff in Syrien getötet worden.

Mich schockiert das Alter von 26 Jahren.

 

 

Karan soll mit 20 Jahren seine Karriere an den
Nagel gehängt und Dschihadist geworden sein.

 

Sicher, er hätte mehr Energie in seinen Sport
investieren können, vielleicht hätte es für
eine Weltfußballerkarriere gereicht. Offenbar
hat er aber Bomben dem Ball vorgezogen.

 

Somit ist er als Mittelfeld-Dschihadist vom
Mittelfeld des Fußballplatzes auf das Mittelfeld
des Kriegsschauplatzes in Syrien gewechselt.

 

Andererseits: zu diesem Wechsel hat ihn keiner
gezwungen. Als er mit 20 Jahren seine Karriere
beendete, hieß es: die Gründe dafür seien un-
bekannt. Nun, das stimmt nicht, wie man erfährt
war dem näheren Umfeld des Spielers durchaus
bewusst, was Karan dachte. So berichtet seine
Schwester Zuhal über ihren Bruder: „Burak hat
nur noch von Dschihad und anderem kriege-
rischen Zeug gesprochen." Man hätte also wissen
können, was den jungen Mann damals umtrieb.

 

Ein letztes Lebenszeichen von ihm ist ein Video,
in dem er eine Kalschnikow trägt und sagt, seine
Mutter solle sich keine Sorgen um ihn machen.

 

Ja, das braucht sie tatsächlich nicht mehr. Ihr Sohn
spielt jetzt in einer anderen Liga – in einer ganz an-
deren. Schade um ihn.

 

Schade aber auch, dass keinen beim Fußballbund
interessiert hat, was für eine Überzeugung Karan
gehabt hat. So konnte er sich ungestört radikal-
isieren und „Ungläubige“ töten.

 

Ich möchte nicht wissen, was passiert wäre, hätte er
seine Kameraden beim Fußballbund bedroht. Zu
einem Ungläubigen kann für einen Dschihadist jeder
werden. Die Grenze zwischen Freund und Feind ist
fließend. Da hatten seine Ex-Kameraden viel Glück.

 

Zu Gunsten von Karan will ich annehmen, er hat nur
eine Anweisung seines Trainers missverstanden: der
wollte von ihm ein rustikales Spiel und Karan hat es
verwechselt mit einem radikalen Säbelrasseln.

 

Wie auch immer: Schockierender als sein junges Alter,
finde ich, dass ein radikaler Islamist den Bundesadler
auf der Brust tragen durfte. Da gehörte er eindeutig
nicht hin!

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