Ohne Moos nix los!


Täuscht die Deutsche Konservative Partei dem Wähler etwas vor?

(he) Es ist ruhig geworden bei den Klein(st)parteien in Deutschland. Das Verdauen der Wahlschlappen und die Planung des EU-Wahlkampfes standen auf der Tagesordnung. So manche Splitterpartei findet sich nun auf den Straßen der Republik wieder. Die einen veranstalten Kundgebungen, Gedenkveranstaltungen oder Mahnwachen, die anderen sammeln Unterstützerunterschriften. Manche auch gern unter falscher Flagge.

Die Grauen Panther fühlen sich ausgenutzt. Dem Preußischen Anzeiger liegt ein Schreiben vor, nachdem wohl die Deutsche Konservative Partei (DKP) unter den Schirmen der Seniorenorganisation auf Unterschriftenfang geht.Die Allianz der Grauen Panther Deutschland (AGPD) sieht vor allem die stellvertretende Bundesvorsitzende Ursula Saul der DKP als Urheberin der gezielten Täuschung. Der Bundesvorstand der Allianz Grauen Panter Deutschland prüft zur Zeit rechtliche Schritte gegen die Konservative Partei und wird in jedem Fall die Medien vor Ort von dieser Täuschungsaktion unterrichten, heisst es in dem vorliegendem Schreiben. Leser teilten uns mit, dass an diesen Ständen auch Bücher der ehemaligen Gallionsfigur der Seniorenpartei Graue Panther Trude Unruh verteilt werden.

Für den konservativ gerichteten Wähler eine Enttäuschung mehr, da man sich Fragen muß, ob dies die DKP nötig hat. Zumal, wie der Preußische Anzeiger berichtete, die geplante Fusion zwischen der Deutschen Konservativen Partei / Allianz der Mitte und den Grauen Panther nicht abgeschlossen wurde.

Konservative Ideen haben nichts mit Betrug und Munkellei zu tun! Konservative Grundsätze stehen auf dem festen Boden von Ehrlichkeit und dem Dünger Vertrauen. Wieder einmal mehr, wird so der konservativen Strömung der Boden unter den Füßen weggezogen. Denn, solange sich die konservativen und freiheitlichen Parteien untereinander beharken, solange sie sich misstrauen müssen, solange die einzelnen Führungspositionen nur ihren Posten – statt Deutschland – im Auge haben, solange werden die rechten Parteien ein Spielball der linken Politik bleiben.

 

Mehr zum Thema Konservative Politik finden Sie auch in der Streitschrift des Preußischen Anzeigers: Konservativ aus der Konserve

3 comments on “Täuscht die Deutsche Konservative Partei dem Wähler etwas vor?
  1. Der letzte Absatz ist gut formuliert, auch durch die stimmigen Bilder. Zum Thema: Kann ich nicht beurteilen, da ich wenig über die DKP weiß. Witzig: ich dachte erst, es geht um die: Deutsche Kommunistische Partei (DKP). Wundere mich gerade, dass die Kommunisten dagegen nichts tun.

    Und was konservative Ideen betrifft: die sind besser als linke Ideen, von denen wir zuviele haben.

  2. Die "Deutsche Konservative Partei" kürzt sich selbst als "Deutsche Konservative" ab. Da es aber ähnlichlautende Organisationen und Vereine gibt und Deutsche Konservative nicht wirklich kürzer ist, nutze ich die Abkürzung DKP. 

  3. "Der obige Artikel über die Deutschen Konservativen hat mich amüsiert,
    zumal ich dort namentlich erwähnt werde. Ich haben den Preußischen
    Anzeiger stets für ein seriöses Medium gehalten, dem ich zugetan war.
    Allerdings setzt eine seriöse Berichterstattung auch eine seriöse
    Recherche voraus, die hier durchaus nicht erfolgt ist. Eine kurze
    Nachfrage hätte den tatsächlichen Sachverhalt aufgeklärt. Oder sollte
    vielleicht bewußt Unfrieden gestiftet werden? oder sollte die Deutsche
    Konservative Partei (soviel Zeit und Raum muß sein, um den Namen korrekt
    anzugeben) bewußt diffamiert werden? Einer solchen Vorgehensweise
    bedient man sich ja gerne in Wahlkampfzeiten.
    Die Deutsche Konservative Partei hat es nicht nötig, mit unlauteren
    Mitteln zu agieren, wie dies vielleicht von anderen Gruppierungen
    praktiziert wird.
    Für eine solche Berichterstattung ohne vorherige Recherche kann ich
    allerdings nur Mitleid empfinden."
     
    Mit freundlichen Grußen Ursula Saul 

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