Ohne Moos nix los!


Gegen die politisch korrekten Sprachausgrenzer!

(W.L.) Im Radio höre ich, wie das Wort Integration aus-

gegrenzt werden soll. Ein holzklotzartiges Wort

beansprucht seinen Platz. Künftig soll es politisch

Korrekt heißen: selbstverständlicher Anspruch auf

Teilhabe und Partizipation.

 

Ein Wort wie ein Hammer. Und das ist sicher auch

sein eigentlicher Hintergrund.

 

 

Das Wort sei angeblich rechts und müsse durch ein

besseres, weil linkes, Wort ersetzt werden.

 

 

 

Ah ja. Linken kann man keinen Mangel an Utopien

vorwerfen. Sie träumen von schöneren Welten. Und

in denen ist alles schöner, besser und menschlicher.

 

 

 

Bei diesem Gedanken verkneife ich mir ein Lachen.

Die Linken spielen gern die Rolle des Gutmenschen.

Sie haben für alles Verständnis. Für alles, was gegen

ihre Heimat ist.

 

 

 

Als vaterlandslose Gesellen pfeifen sie auf Heimat.

Ein Linker hat international zu sein; Heimat ist was

für Rückschrittliche. Es lebe die Utopie einer guten

und schönen Welt, in der alle gleich sind. Und wer

danach fragt, wie man das verwirklichen soll, der ist

kleinkariert und böse. Utopie ist eine Seite, Realität

die andere. Überspitzt formuliert: Realität ist rechts

und rechts ist böse.

 

 

 

Das kann man als lachenswert abtun. Der Ernst aber

beginnt da, wo man genauer hinterfragt. Warum ist

Realität "böse"? Sie will dich dazu bringen, sich mit

ihr zu beschäftigen; sie will, dass du dich ihr anpasst.

Das erfordert körperliche und geistige Arbeit. Da ist

es leichter, man träumt – etwa von einer besseren Welt

in einer schöneren Zukunft. Alles könnte so lieb und

nett sein, würde sich nicht die Realität in den Weg

stellen und alles verhindern. Immer ist es die Realität,

an der Linke scheitern. Die Liste kommunistischer

Versuche und Experimente ist lang und mit Blut ge-

schrieben. Aber hat das was mit mit ihren Spinnereien

zu tun? Nein, natürlich nicht! Schuld am Misserfolg ist

immer die Realität. Sie will sich nicht der besseren und

schöneren Zukunft beugen. Wie gemein! Darum ist die

Realität "böse". Und Rechte sind es auch, weil sie

permanent davon reden, wie es ist und nicht, wie es

sein könnte; Linke wollen träumen – Rechte wollen tun.

 

 

 

Und Tun beinhaltet auch Pflichten und Leistungen. Das

aber will kein Linker. Es ist leichter, der Realität und

den Rechten die Rolle des "Bösen" zuzuspielen.

 

 

 

Ein super Trick! Aber natürlich nur so lange, wie sie mit-

spielen. Und wie bringt man sie dazu mitzuspielen?

Durch Sprachzwang. Die politisch korrekte Sprache ist

Zwang. Sprache wird zur Zwangsjacke, wenn sie politisch

korrekt zu sein hat. Und in sie wird gesteckt, wer nicht zu

den Guten zählt. Es ist ein altes Lied: stelle keine Fragen

und schlucke, was man dir vorsetzt. Auch bei Unter-

drückern darf man seinen Mund zum schlucken aufmachen!

Das ist das Demokratieverständnis der Linken. Und als

Krönung haben sie obendrein eine Keule, eine Nazi-Keule.

Damit schlagen sie auf jeden, der sich ihre Zwangsjacke

nicht anziehen, noch sich in sie zwängen lassen will.

 

 

 

Ich lasse mich nicht zwängen. Ich bestehe auf Meinungs-

freiheit. In der letzten Zeit wurden auch bereits andere

Worte ausgegrenzt. Wer Zigeunerschnitzel sagt, ist ein

Nazi. Wer Mohrenkopf sagt, ist ein Nazi. Und nun soll

auch ein Nazi sein, der Integration sagt. Wenn aber

Menschen einen selbstverständlichen Anspruch auf Teil-

habe und Partizipation haben sollen, dann gilt das auch für

die Sprache! Politisch korrekte Sprache ist nicht korrekt.

Sie ist verbogen und unbrauchbar. Sie ist eine Kloake.

 

 

 

Dagegen wehre ich mich und stehe auch dazu. Außerdem

bitte ich den geneigten Leser, sich in diesen Streit einzu-

mischen. Lasst uns der Meinungsfreiheit zu Sieg verhelfen.

Sprachregelungswut ist eine Wunde, gefüllt mit dem Eiter

der Enttäuschung über die eigene Unfähigkeit zur Ver-

änderung. Das müssen wir behandeln, ehe es zu spät ist.

 

 

 

Damit komme ich zum Ende meiner Überlegungen. Einige

Sprüche hätte ich aber noch!

 

 

 

Politisch korrekte Sprache ist Ausgrenzung

politisch normaler Menschen.

 

 

 

Die Political Correctness ist ein Knebel

im Mund der Wahrheit.

 

 

 

Wir ändern die Realität, sagen Gut- und Bessermenschen,

indem wir sie uns politisch korrekt reden.

 

 

 

Auch das Private ist politisch! Aufforderung der Gut- und

Bessermenschen zur gegenseitiger Bespitzelung.

One comment on “Gegen die politisch korrekten Sprachausgrenzer!

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