Deutschland über alles

41GOz+2uh7L._(openpr)Der Sachbuchautor und Herausgeber des Preußischen Anzeigers Hagen Ernst stellte heute sein neues Buch „Deutschland über alles vor“. Ein provokanter Titel, der sich mit den deutschen Hymnen beschäftigt. Anders als in seinen anderen politischen Büchern geht er nicht auf aktuell-politische Fragen ein. Und dennoch schafft Hagen Ernst es immer wieder an diese zu erinnern.

Gerade die Hymnen sollten immer im zeitlichen Kontext betrachtet werden.“ betonte er in einem Pressegespräch. „Wir können doch nicht den Dichtern und Denkern vorwerfen, nicht in die heutige Zeit vorgedacht zu haben. Und doch machen wir es, in dem wir – teilweise gar absichtlich – die Reime in eine falsche Ecke stellen. So hat allein die Textzeile 'Deutschland, Deutschland über alles' einen Friedensgedanken, ja, sogar einen Gedanken der Freiheit und Brüderlichkeit, während die französische Nationalhymne vor Gewalt nur so strotzt. Trotzdem ist der alte und ehrwürdige Text des Liedes der Deutschen ständig in der Kritik.“

Um gegen diese Kritiken anzugehen, stellt der Autor auch die Marseille und die russische Hymne vor und vergleicht diese mit den deutschsprachigen Hymnen aus der Schweiz, Österreich und Deutschland. Besonders die Schweiz hat es in sich, wie Hagen Ernst erklärte: „Man singt in Österreich mit dem Wind – Hauptsache politisch korrekt. Solche Anwandlungen gibt es aber auch in Deutschland – schauen wir nur auf das Niedersachsenlied.“

 

Das über 170 Seiten starke Buch „Deutschland über alles“ soll aber nicht nur die Hymnen vergleichen. Der Autor begründet die unterschiedlichen Wendungen der Hymnentexte mit den zeitlichen Geschehnissen und stellt fest: „Es ist für Mitteleuropa nahezu peinlich, dass man gerade in diesem Jahr kaum an die Befreiungskriege dachte. Jene Kriege, in der sich starke Verbündete fanden, um für die Freiheit und gegen Tyrannei zu kämpfen. Es ist für Deutschland noch peinlicher, da gerade dieser Kampf gegen die französische Besatzung vor 200 Jahren ein wichtiger Baustein für unser Land war. Und ebenso peinlich ist es dann, dass wir uns nicht an die Hoffnungen unserer Ahnen erinnern, die zum Beispiel Arndt, Grimm oder eben auch Hoffmann von Fallersleben bekannt machten.“ Deutschland hat seine Dichter und Denker, seine Aufklärer, seine Künstler und freiheitsliebenden Menschen vergessen, meint der Autor. Dies sei einer der Beweggründe gewesen dieses Sachbuch zu schreiben. Er wolle aufrütteln und zum denken anregen.

Das Buch bietet aber noch mehr. Anekdoten und Zoten zu einigen Hymnen. Beispielsweise dass Komiker schon 40 Jahre vorher erahnten, was in der aktuellen österreichischen Hymne vorkommt. Oder die Geschichte, wie der Bundeskanzler der BRD den Bundespräsidenten überlistete, damit die 3. Strophe vom Deutschlandlied noch heute staatstragend erklingen kann.

 

Das Buch „Deutschland über alles“, ISBN 978-1493603749, 172 Seiten, ist im Handel oder aber auf der Internetplattform Amazon für 14,80€ erhältlich. 

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