Ohne Moos nix los!


Aphorismen über Anton Kuh und das Fin de Siecle

(wl) Anton Kuh, der Satiriker des Fin de Siecle, wollte

lieber der Affe seines Verlegers Imre Bekessy, eines

korrupten Zeitungszaren, sein, als ein Jünger von

Karl Kraus. Damit hat er ein seltenes Kunststück

vollbracht: eine Kuh macht sich zum Affen.

 

 

Anton Kuh, der Satiriker des Fin de Siecle, war ein

Oscar Wilde deutscher Zunge. Gut, vielleicht hatte

er nicht dessen Witz, Genie und Wortgewalt und

vielleicht war er mehr eine Karikatur auf Karl Kraus,

aber sonst!

 

 

Anton Kuh, oder: die Tragödie eines Satirikers,

an der begabten Leine der Schnorrerei.

 

 

Das Fin de Siecle, also die Wende vom 19. zum 20.

Jahrhundert, verklärt man als gute alte Zeit. Doch in

ihr schwelte das Feuer zum 1. Weltbrand, das 1914

aufloderte und einen Teil der Welt fraß.

Jede gute alte Zeit ist ein geistiger Brandstifter.

Kommentar verfassen

Bitte "Daumen drücken"

Mit einem Klick geht es weiter: zeigen Sie was Sie sehen - oder warten Sie wenige Sekunden, um weiterlesen zu können. Vielen Dank!


||Nach oben||||Zur Starseite||||Impressum||

Copyright © 2016 Das Copyright dieser Seite liegt, wenn nicht anders vermerkt, bei Romowe - Beiträge stellen ausschließlich die Meinung des Verfassers dar. Er muss nicht zwangsläufig die Meinung des Verlags oder die Meinung anderer Autoren dieser Seiten wiedergeben.